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14. August 2014 lweser Keine Kommentare

7. bis 16. August 2014, 20.30 Uhr, Klostergarten Minoritenkirche / Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
der zweite Teil der 32. Regensburger Stummfilmwoche:
Donnerstag, 14. August: HAROLD LLOYD: Safety Last!, Fred Newmeyer, Sam Taylor, USA 1923, Ausgerechnet Wolkenkratzer!, 73 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm, englische Zwischentitel; Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Freitag, 15. August: The Pleasure Garden; 1925; Hitchcocks erste Regiearbeit; Alfred Hitchcock, 90 Minuten, UK 1925, Irrgarten der Leidenschaften, 35 mm (englische Zwischentitel); Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Samstag, 16. August: Fantomas, 1913/1914; Louis Feuillade, EPISODE 2: 61 Minuten + EPISODE 4: 59 Minuten,
F 1913/1914, BluRay (französische Zwischentitel mit deutschen Untertiteln); Musik: Rainer J. Hofmann
Einführung: Nina Gosslar (ZDF/Arte)
www.filmgalerie.de

Freitag/Samstag, 22./23. August 2014, 21.45 Uhr, Filmgalerie Leerer Beutel, Regensubrg
Queerstreifen Sommer-Edition zur Überbrückung bis zum Festival im November
Freitag: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, USA 2013
Samstag: My Privat Go-Go, USA 2013
www.filmgalerie.de

Categories: Lysann Weser Tags:

Legende und Sozialkritik

11. August 2014 lweser Keine Kommentare

Fuhrmann des Todes / Körkarlen, Victor Sjöström, 106 Minuten, S 1921, viragiert, 35 mm; Live-Musik: Bertl Wenzl, Markus Stark & Rainer Hofmann;
bei der 32. Regensburger Stummfilmwoche 2014, Klostergarten der Minoritenkirche, Regensburg

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Was für ein Kontrast: nach Fritz Langs Kunstwelt im statisch inszenierten „Nibelungen“, konnte das Publikum am Samstag bei der Regensburger Stummfilmwoche mit „Fuhrmann des Todes“ ein realistisches Sozialdrama mit märchenhaften Zügen sehen. Sowohl inszenatorisch, als auch schauspielerisch wirkt der Film außerordentlich modern. Dabei ist der Film sogar etwas älter als Langs Nibelungenverfilmung. Der Film von Victor Sjöström entstand nach einer Novelle von Selma Lagerlöf von 1912, die wiederum auf einer bretonische Legende basiert. Den Auftrag erhielt er von der „schwedischen Vereinigung zur Bekämpfung von Tuberkulose“. Sjöström-Schüler Ingmar Bergmann sah den Fuhrmann des Todes / Körkarlen, als wichtigsten Film an.
Schwester Edith liegt in der Silvesternacht im Sterben und wünscht David Holm zu sehen. Bei ihm hat sie sich vor einem Jahr an Tuberkulose angesteckt, als er in ihrem Heim für Obdachlose nächtigte. Zum Abschied bat sie ihn, ihr in einem Jahr wissen zu lassen, ob ihr Beten für ihn Wirkung gezeigt hätte. Nun ist es also soweit und Edith schickt nach Holm. Doch dieser weist ihre Bitte brüsk ab, woraufhin es mit seinen Saufkumpanen zur Schlägerei und schließlich zu Holms Tod kommt. Der Fuhrmann des Todes kommt nicht nur um ihn zu holen, sondern um ihm sein Amt für das nächste Jahr zu übergeben. Denn laut einer Sage, von der bereits vorher in einer Rückblende berichtet wurde, muss immer jener, der als letzter im Jahr stirbt, dieses Amt ausführen. Holm weigert sich und der Fuhrmann, ebenfalls ein einstiger Saufkumpan Holms, geht mit ihm zurück in die Vergangenheit, als er ein glückliches Familienleben führte, besucht Schwester Edith und zeigt ihm schließlich seine Frau, die sich und ihre beiden Kinder soeben umbringen will. Endlich fleht Holm um eine Frist, um seine Frau und die Kinder zu retten. Sie wird ihm gewährt und alles wird gut – zumindest heute Nacht. Was morgen geschieht, zeigt der Film nicht mehr.
Dieses Ende, sowie die zahlreichen Rückblenden, erinnert stark an Charles Dickens Weihnachtsgeschichte von 1843 um den geizigen Ebenezer Scrooge, die übrigens bereits 1901 das erst Mal verfilmt wurde. Aus heutiger Sicht hat Sjöströms Film nur eine Schwäche: das Fehlen einer positiven Identitäsfigur, denn Schwester Edith und ihre Heilsarmee wirkt bigott und verbissen und können so für den Säufer David Holm nicht als Alternative gesehen werden.

Das extra für die diesjährige Stummfilmwoche zusammengeschlossene Trio aus Bertl Wenzl, Rainer J. Hofmann und Markus Stark begleiten den Film gefühlvoll und nur selten mit zu viel Pathos.

Das weitere Stummfilmwochenprogramm finden Sie hier:
www.kultur-ostbayern.de
www.filmgalerie.de

Siegfried in Art Deco

8. August 2014 lweser Keine Kommentare

Die Nibelungen. Siegfried, Regie: Fritz Lang, D 1922/1923, 144 Minuten, viragiert, Blu-ray; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München); 32. Regensburger Stummfilmwoche 2014, Klostergarten der Minoritenkirche, Regensburg

In ein paar Tagen im August wird in Regensburg jedes Jahr einem alten Medium gehuldigt: dem Stummfilm. Eröffnet wurde die diesjährige und 32. Regensburger Stummfilmwoche mit dem ersten Teil von Fritz Langs Verfilmung der Nibelungensaga.
Als erstes fällt den Meisten wohl auf, dass der alte Bauer-Projektor nicht rattert. Die Kopie der Niebelungen kommt von Blu-ray. Drei Filme werden dieses Jahr so zu sehen sein. Alle drei Filme wurden aufwändig restauriert. Und nun ist die Versicherung der 35 mm Kopien (zumindest die beiden Niebelungenteile) unerschwinglich geworden. Bei Fantomas sieht es anderes aus. Dort gibt es wohl gar keine 35 mm Kopie mehr. Nina Gosslar von ZDF/Arte wird zur Rekonstruktion von Stummfilmen am 16. August vor der Fantomas-Vorführung mehr erzählen.

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Die Nibelungensaga gilt als urgermanischer Mythos. Dabei kommen die Nibelungen ebenso in der nordischen Sagenwelt vor und wurden sowohl im mittelhochdeutschen Nibelungenlied wie in der altnordischen Liederedda festgehalten. Beide Werke gehen vermutlich auf ältere Quellen zurück. Die Handlung wird auf das 4. und 5. nachchristliche Jahrhundert datiert.
Fritz Lang und seine Ehefrau die Drehbuchautorin Thea von Harbou bereiteten sich intensiv und monatelang auf die Dreharbeiten zur Nibelungenverfilmung vor. Eine Vorgehensweise, die zur damaligen Zeit nicht unbedingt üblich war, wie Nicole Litzl, Leiterin der Stummfilmwoche bei ihrer Einführung verriet. Der Film war der bis dahin aufwändigste und teuerste der Filmgeschichte. Laut einem Interview mit Fritz Lang, waren es vor allem diese beiden Filme die Goebbels 1933 dazu gebracht haben soll, Fritz Lang die Leitung des deutschen Film, natürlich im Sinne der neuen Machthaber, anzubieten. Lang emigrierte am gleichen Tag. Goebbels wollte ihn zum Staatsregisseur machen. Ein Amt das Leni Riefenstahl dann bereitwillig übernahm.
Die Nibelungen zeichnet sich vor allem durch seine Bildgewalt aus. Deutlich dem Art Deco verhaftet, sehr statisch inszeniert, schaupielerisch wenig überzeugende, lebt der Film hauptsächlich von seiner Opulenz und den Spezialeffekten. Schauspielerisch fällt nur Hanna Ralph als Brunhild positiv auf.

Die beiden Münchner Musiker Klaus Reichardt und Jan Kahlert begleiten den Film mittels diverser elektronischer Tasteninstrumente. Dabei bedienen sie sich beispielsweise wie bereits im letzen Jahr eines Trautoniums, den Nachbau des ersten Synthesizer, der 1930 entwickelt wurde, oder eines elektronischen Vibraphons. Dabei imaginierten sie zuweilen die Anwesenheit eines ganzen Orchesters. Dennoch ist die Instrumentierung nie überladen oder gar aufdringlich, sondern ganz dem Filmstoff angemessen: episch und eindringlich.

Das weitere Stummfilmwochenprogramm: www.filmgalerie.de

Stummfilmwoche

7. August 2014 lweser Keine Kommentare

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7. bis 16. August 2014, 20.30 Uhr, Klostergarten Minoritenkirche / Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
32. Regensburger Stummfilmwoche. Statt in Bayreuth die Beine nach Karten in den Bauch stehen, lieber zur Stummfilmwoche. Auch da gibts diesmal deutsch Mythen und wie immer: gute Musik und natürlich gute Filme.
Donnerstag, 07. August: Die Niebelungen. Siegfried, Fritz Lang, D 1922/1923, 144 Minuten, viragiert, BluRay; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München);
Wie schon im letzten Jahr bringen die zwei Münchner ein ganz besonderes Instrument mit: ein Trautonium entwickelt im Jahr 1930, mit dem z.B. Hitchcock in Den Vögeln eine unheimliche Atmosphäre erzeugte. Wer im letzten Jahr erlebt hat, wie die zwei Musiker Das Cabinet des Dr. Caligari vertonten, wird auch in diesm Jahr den Weg in den Garten des Museumscafes suchen.
Freitag, 08. August: Die Niebelungen II. Kriemhilds Rache, Fritz Lang, D 1923/1924, 126 Minuten, viragiert, BluRay; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München)
Samstag, 09. August: Fuhrmann des Todes, Victor Sjöström, 106 Minuten, S 1921, Körkarlen, viragiert, 35 mm; Live-Musik: Bertl Wenzl, Markus Stark & Rainer Hofmann (R)
Sonntag, 10. August: Tabu, Friedrich Wilhelm Murnau, USA 1931, 83 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm, deutsche Zwischentitel; Live-Musik: Winfried Kraus (München);
Murnaus letzter Film. Er kam erst nach seim Tod in die Kinos. Gedreht z.T. mit Laienschauspielern auf Tahiti und Bora Bora entstand eine Liebesgeschicht mit dokumentarischen Zügen.
Eintritt: 12/10 €; Ausweichspielstatte bei schlechtem Wetter: Filmgalerie im Leeren Beutel

Wie schon 2012 verbindet die zwei verlängerten Stummfilmwochenenden ein moderner Stummfilm, der in der Filmgalerie zu sehen sein wird.
Montag-Mittwoch, 11.-13. August: Filmgalerie Leerer Beutel: Blancanieves/ Schneewittchen; Pablo Berger, E 2012, 104 Minuten, DCP Digitalkopie; hochgelobt und von Kritikern als bsser als The Artist bewertet.

Donnerstag, 14. August: HAROLD LLOYD: Safety Last!, Fred Newmeyer, Sam Taylor, USA 1923, Ausgerechnet Wolkenkratzer!, 73 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm, englische Zwischentitel; Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Freitag, 15. August: The Pleasure Garden; 1925; Hitchcocks erste Regiearbeit; Alfred Hitchcock, 90 Minuten, UK 1925, Irrgarten der Leidenschaften, 35 mm (englische Zwischentitel); Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Samstag, 16. August: Fantomas, 1913/1914; Louis Feuillade, EPISODE 2: 61 Minuten + EPISODE 4: 59 Minuten,
F 1913/1914, BluRay (französische Zwischentitel mit deutschen Untertiteln); Musik: Rainer J. Hofmann
Einführung: Nina Gosslar (ZDF/Arte)
www.filmgalerie.de

Noch mehr Feste

31. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

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Donnerstag, 31. Juli 2014, 21.00 Uhr, Wiese oberer Wöhrd, Regensburg
Cinema Paradiso/Kino unter den Sternen mit Kopfhörern, bzw. heute: Pecha Kucha; Eintritt: 3 €; Bewirtung: Orphee und Bodega; Eingang beim Grieser Steg auf der Wöhrdseite; weiteres Programm siehe hier:
www.kinos-im-andreasstadel.de

ab 31. August 2014, Ostentor-Kino, Regensburg
Kinostart: Die geliebten Schwestern. Schillers geheimnisvolle Leidenschaft, Regie: Dominik Graf: Grafs erster Kinofim nach acht Jahren. Hoffentlich ist das Ergebnis besser und authentischer als Der rote Kakadu. Dass er es besser kann hat er jedenfalls schon oft bewiesen.
www.altstadtkinos.de

1.-3. August 2014, Nürnberg
39. Bardentreffen umsonst und draußen mit vielen Folk-Bands, Barden und Liedermachern
www.bardentreffen.de

1.-3. August 2014, Adlersberg
10. Stimmwercktage, diesmal zu Heinrich Isaac; Der Eintritt zu allen Konzerten, Vorträgen und Workshops ist frei.
www.stimmwerck.de

1./2. August 2014, Schierling
Labertalfestival z.B. mit Saalschutz, SickSicksick und Samy Delux
www.labertalfestival.de

1.-3. August 2014, Bismarckplatz, Regensburg
Sommerfest; Veranstalter: Neue Filmbühne und W1

und das Schönste am Regensburger Sommer:

7. bis 16. August 2014, 20.30 Uhr, Klostergarten Minoritenkirche / Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
32. Regensburger Stummfilmwoche. Statt in Bayreuth die Beine nach Karten in den Bauch stehen, lieber zur Stummfilmwoche. Auch da gibts diesmal deutsch Mythen und wie immer: gute Musik und natürlich gute Filme.
Donnerstag, 07. August: Die Niebelungen. Siegfried, Fritz Lang, D 1922/1923, 144 Minuten, viragiert, BluRay; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München);
Wie schon im letzten Jahr bringen die zwei Münchner ein ganz besonderes Instrument mit: ein Trautonium entwickelt im Jahr 1930, mit dem z.B. Hitchcock in Den Vögeln eine unheimliche Atmosphäre erzeugte. Wer im letzten Jahr erlebt hat, wie die zwei Musiker Das Cabinet des Dr. Caligari
vertonten, wird auch in diesm Jahr den Weg in den Garten des Museumscafes suchen.
Freitag, 08. August: Die Niebelungen II. Kriemhilds Rache, Fritz Lang, D 1923/1924, 126 Minuten, viragiert, BluRay; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München)
Samstag, 09. August: Fuhrmann des Todes, Victor Sjöström, 106 Minuten, S 1921, Körkarlen, viragiert, 35 mm; Live-Musik: Bertl Wenzl, Markus Stark & Rainer Hofmann (R)
Sonntag, 10. August: Tabu, Friedrich Wilhelm Murnau, USA 1931, 83 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm, deutsche Zwischentitel; Live-Musik: Winfried Kraus (München)
Eintritt: 12/10 €

Wie schon 2012 verbindet die zwei Stummfilmwochenenden ein moderner Stummfilm, der in der Filmgalerie zu sehen sein wird.
Montag-Mittwoch, 11.-13. August: Filmgalerie Leerer Beutel: Blancanieves/ Schneewittchen; Pablo Berger, E 2012, 104 Minuten, DCP Digitalkopie; hochgelobt und von Kritikern als bsser als The Artist bewertet.

Donnerstag, 14. August: HAROLD LLOYD: Safety Last!, Fred Newmeyer, Sam Taylor, USA 1923, Ausgerechnet Wolkenkratzer!, 73 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm, englische Zwischentitel; Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Freitag, 15. August: The Pleasure Garden; 1925; Hitchcocks erste Regiearbeit; Alfred Hitchcock, 90 Minuten, UK 1925, Irrgarten der Leidenschaften, 35 mm (englische Zwischentitel); Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (Violine & Piano, München)
Samstag, 16. August: Fantomas, 1913/1914; Louis Feuillade, EPISODE 2: 61 Minuten + EPISODE 4: 59 Minuten,
F 1913/1914, BluRay (französische Zwischentitel mit deutschen Untertiteln); Musik: Rainer J. Hofmann
www.filmgalerie.de

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Feste feiern

24. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

weiter bis 27. Juli 2014, St. Emmeram Schloss, Regensburg
Thurn und Taxis Schlossfestspielen; u.a. mit folgenden Höhepunkten:
Donnerstag, 24. Juli: Konzert des britische Singer-Songwriters James Blunt
Freitag, den 25. Juli: Konzert: Nena mit Band
Samstag, den 26. Juli: Glenn-Miller-Nacht
Sonntag, den 27. Juli: Kinderstück: Bibi Blocksberg
Die Abendveranstaltungen beginnen jeweils um 20.30 Uhr, das Kinderstück um 10.30 Uhr.
www.odeon-concerte.de

25. Juli – 07. September 2014, Städtische Galerie Leerer Beutel, Regensburg
Ausstellung: Ott Aichers Bilderfolgen zu Wilhelm von Ockham, in Zusammenarbeit mit dem evangelischem Bildungswerk Regensburg e.V.

25.-27. Juli 2014, Thon Dittmar Palais/ Haidplatz, Regensburg
7. Klangfarbenfestival mit Markt der Kulturen auf dem Haidplatz und Konzerten im Thon Dittmar Palais
z.B. am Sonntag, 27. Juli 2014, Konzert: 3/8 in Ehren
http://www.klangfarben.org/

25.-27. Juli 2014, Stadtpark hinter der Ostdeutschen, Regensburg
WeinMusikfest mit Konzerten; veranstaltet vom Gartenamt und der Stadt Regensburg
http://www.regensburg.de/

Freitag, 25. Juli 2014, 20.00 Uhr, Kunstverein GRAZ, Regensburg
Sommerfest und Finissage zu MobileArt
www.kunstvereingraz.de

25.-27. Juli 2014, Eichhofner Brauerei, Eichhofen
Brauereifest z.B. mit den Gebrüdern Teichmann am Freitag und den Love Rangers am Samstag
www.eichhofener.de

25.-27. Juli 2014, St Agatha See bei Riedenburg
12. AgratAmAgatha. Nach zwei jähriger Abstinenz endlich wieder da. Karten gibt’s z.B. im Picco Bello/Ostengasse/Regensburg.
www.agratamagatha.de

26. Juli 2014, 22.30 Uhr, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
Kino-Horror-Reihe: Hard: Line –Kino extrem ist wieder da: The Seasoning House; dann wieder jeden letzten Samstag im Monat
hardline.blog.de
www.kinos-im-andreasstadel.de

weiter bis 17. August 2014, 21.00 Uhr, Wiese oberer Wöhrd, Regensburg
Cinema Paradiso/Kino unter den Sternen mit Kopfhörern; Eintritt: 10 €/außer Pecha Kucha: 3 €; Bewirtung: Orphee und Bodega; Eingang beim Grieser Steg auf der Wöhrdseite; Programm siehe hier:
www.kinos-im-andreasstadel.de

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Rigoletti-Rigoletto

22. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

Giuseppe Verdi: Rigoletto, Staatsoper Breslau, Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2014, Schloss St. Emmeram, Regensburg

Eigentlich ist alles wie immer. Eine Oper genießt man zwar besser im Theater, aber der Innenhof des Schlosshofes St. Emmeram hat eben seinen eigenen, ganz besonderen Reiz. Die herrlichste Sommernacht gibt, neben der Kulisse des Schlosses, der Aufführung einen eigenen Anstrich. Da ist es vielleicht auch ganz egal, ob das Orchester irgendwo im Schloss spielt und nur live zugeschalten wird (was übrigens auch im Theater vorkommen kann, wenn wie z.B. 2011 in Regensburg bei Korngolds „Die Tote Stadt“, nicht das ganze Orchester in den Orchestergraben passt), die Inszenierung sich auf Stellungswechesl der Figuren auf der Bühne beschränkt oder dass das Bühnenbild nicht viel hergibt. Verdis Oper „Rigoletto“, nach einer literarischen Vorlage von Victor Hugo, genügt sich selbst. Die Dramatik entspringt der Musik. Bariton Boguslaw Szynalski, wenn auch im fortgeschrittem Alter, weiß gesanglich als Hofnarr Rigoletto ebenso zu überzeugen wie Aleksandra Kubas als Gilda, dessen Tochter oder Victor Campos als Rigolettos Herr, der Herzog von Mantua.
Als nach der Pause Szynalski Mikro nicht mehr hielt, ist nur eine sympathische Panne, die Improvisation verlangt und beweist, dass eben doch alles live ist.
Und so erfüllt sich zum Schluss die Bestimmung der Oper: Einen Helden gibt es nicht. Die Heldin ist tot. Der antiken Tragödie wurde Genüge getan - ebenso wie die Bestimmung der Schlossfestspiele: das Orchester darf aus dem Schatten des Schlosses in den Schatten der Bühne treten. Und die die da waren um gesehen zu werden, gehen ebenso nach Hause, wie jene die da waren um zu sehen.

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Ostengassenfest

17. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

17. Juli -17. August 2014, ca. 21.00 Uhr, Wiese oberer Wöhrd, Regensburg
Cinema Paradiso/Kino unter den Sternen mit Kopfhörern; Eintritt: 10 €/außer Pecha Kucha: 3 €; Bewirtung: Orphee und Bodega; Eingang beim Grieser Steg auf der Wöhrdseite; Programm siehe hier:
www.kinos-im-andreasstadel.de

18.-20. Juli 2014, Ostengasse/Donaulände, Regensburg
Ostengassenfest, das Fest der sozialen Initiativen
www.soziale-initiativen.de

18.-20. Juli 2014, Dultplatz, Regensburg
3 Tage-Flohmarkt

18. - 27. Juli 2014, St. Emmaeran Schloss, Regensburg
Thurn und Taxis Schlossfestspielen; u.A. mit folgenden Höhepunkten:
Freitag/Samstag, 18./19. Juli: Oper: Verdis Rigoletto
Mittwoch, 23. Juli: Konzert der Klezmer-Musiker Giora Feidman mit den Gitanes Blondes
Donnerstag, 24. Juli: Konzert des britische Singer-Songwriters James Blunt
Freitag, den 25. Juli, Konzert: Nena mit Band
Samstag, den 26. Juli: Glenn-Miller-Nacht
Sonntag, den 27. Juli: Kinderstück: Bibi Blocksberg
Die Abendveranstaltungen beginnen jeweils um 20.30 Uhr, das Kinderstück um 10.30 Uhr.
www.odeon-concerte.de

Dienstag, 22. Juli 2014, 20.00 Uhr, (Kruckenberg 33a), Wiesent
Konzert: La Brass Banda auf Bierzelttour mit Keller Steff & Band vornweg; Einlass: 18.00 Uhr

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10. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

10. Juli 2014, Krankenhaus St. Joseph, Regensburg
Ausstellung:Günther Kempf: Pocahontas + ich
bis 12. Oktober

10-13. Juli 2014, Regensburg
33. Jazzweekend
www.bayerisches-jazzweekend.de

Montag, 14. Juli 2014, 21.45 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Doku: David Bowie - Ziggy Stardust, GB/USA 1973, Regie: D.A. Pennebaker; Eintritt: frei; innerhalb des Sound and Vision Musik Film Festivals
www.altstadtkinos.de

Dienstag, 15. Juli 2014, 21.45 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Doku: Searching for Sugar Man, GB 2012, Regie: D.A. Pennebaker; innerhalb des Sound and Vision Musik Film Festivals
www.altstadtkinos.de

Mittwoch, 16. Juli 2014, 21.45 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Kino-Klassiker: Marnie, USA 1964, Regie: Alfred Hitchcock; mit Tibbi Hedren, Diane Baker, Sean Connery; innerhalb der Reihe Vor 50 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

Donnerstag, den 17. Juli 2014
, 19.00 Uhr, galerie konstantin b., Regensburg
Ausstellungseröffnung: Haut und Haar, mit Arbeiten von Studierenden der Akademie für Gestaltung Regensburg;Einführung: Florian Toperngpong
Ausstellungsdauer: 18.07. - 20.07.2014

17. Juli -17. August 2014, ca. 21.00 Uhr, Wiese oberer Wöhrd, Regensburg
Cinema Paradiso/Kino unter den Sternen mit Kopfhörern; Eintritt: 10 €/außer Pecha Kucha: 3 €; Bewirtung: Orphee und Bodega; Eingang beim Grieser Steg auf der Wöhrdseite; Programm siehe hier:
www.kinos-im-andreasstadel.de

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Sommer in der Stadt

3. Juli 2014 lweser Keine Kommentare

04. Juli 2014, 20.00 Uhr, Kunstverein Graz, Regensburg
Ausstellung: Mobile Art
Installation, schwarz-weiße Handyfilme, Interaktive Ausstellung
Interessierte GRAZ-Kenner schicken Kunst an GRAZ - A 3 Drucker
die Werke werden in die Ausstellung mit aufgenommen
Kurator: Christian Havlicek
04. – 26. Juli 2014
Finissageabend: Sommerfest mit Überraschungen
25. Juli 2014 ab 20 Uhr
www.kunstvereingraz.de

05.-12. Juli 2014, Regensburg
Schaulust. Festival für junges Theater in Regensburg
www.theaterregensburg.de

Samstag, 05. Juli 2014, 17.00 Uhr, Ostdeutsche Galerie, Regensburg
10. Nacht in Blau wieder mit buntem vielseitigem Programm
www.kunstforum.net
www.kunstforum.net

Samstag, 05. Juli 2014, 22.00 Uhr, Foyer Velodrom, Regensburg
Nachtdienst Folge 18: Cyber, mit Mitgliedern des Jungen Theaters, des Schauspielensembles und Dr. Wolfgang Buschlinger; Veranstaltung im Rahmen des Schaulust-Festivals; Eintritt: 7,50 €
www.theaterregensburg.de

Mittwoch, 9. Juli/Donnerstag, 10. Juli 2014, Ostdeutsche Galerie, Regensburg
Danube revisited – The Inge Morath Truck Project
(Wanderausstellung)
Eintritt frei
Neun Fotografinnen begeben sich im Sommer 2014 mit einem zur Galerie umgebauten LKW auf eine Fahrt entlang der Donau. Die Künstlerinnen reisen auf den Spuren der bekannten Magnum-Fotografin Inge Morath (1923 Graz – 2002 New York), die vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs das Leben an der Donau dokumentierte. Das Projekt „Danube Revisited“ ist ein fotografischer Road-Trip vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. In der mobilen Galerie werden Werke von Inge Morath präsentiert und nachts auf den LKW projiziert. Alle beteiligten Fotografinnen sind Trägerinnen des von der Agentur Magnum verliehenen Inge-Morath-Preises, mit dem junge Dokumentarfotografinnen unterstützt werden. In ihren eigenen unterwegs entstehenden Fotografien der Donau und im Gespräch mit dem Publikum wollen sie die Arbeit Inge Moraths neu aufleben lassen.
Öffnungszeiten des Trucks
Mittwoch, 13 bis 24 Uhr
Donnerstag, 10 bis 24 Uhr
Fotoprojektion ab Einbruch der Dunkelheit bis 24 Uhr
Mittwoch, 9. Juli
Die Ausstellung „Heimat? Osteuropa in der zeitgenössischen Fotografie“ ist bis 20 Uhr geöffnet, Eintritt ab 18 Uhr frei
Donnerstag, 10. Juli, 14 bis 17 Uhr,
Grafiktrakt des Kunstforums
Portfolio-Review für Fotografinnen aus Regensburg und der Region
Anmeldung unter info@danuberevisited.com
www.kunstforum.net
www.kunstforum.net

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