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Echte Klassiker bei der 34. Regensburger Stummfilmwoche

3. August 2016 ffranc Keine Kommentare

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Am morgigen Mittwoch startet die 34. Regensburger Stummfilmwoche mit MENSCHEN AM SONNTAG, jenem semidokumetarischen Klassiker der späteren Hollywood-Granden Robert Siodmak, Billy Wilder, Fred Zinnemann und Edgar G. Ulmer. Vier junge Berliner verbringen einen Sommersonntag am Wannsee. Das ist alles!
Die kommenden sechs Tage Stummfilmvergnügen werden dann dramatisch und gruselig, und enden fröhlich heiter. So soll es auch mit dem Wetter sein, Hauptsache es regnet nicht zwischen 20 und 23 Uhr.

04.08. MENSCHEN AM SONNTAG + Vorfilm: INS BLAUE HINEIN
- R: Robert Siodmak, Rochus Gliese, Edgar G. Ulmer | D 1928
- M: KLAUS REICHARDT & SEBASTIAN OSTHOLD (Pedal-Steel-Guitar & Piano)

05.08. ABWEGE + Vorfilm: REISE AUF DER DONAU (STOP IN REGENSBURG)
- R: G.W. Pabst | D 1928
- M: RAINER J. HOFMANN (Multiinstrumentalist)

06.08. VON MORGENS BIS MITTERNACHTS + Vorfilm: HOUSE OF USHER
- R: Karlheinz Martin | D 1921
- M: BERTL WENZL & MARKUS STARK (Multiinstrumentalisten)

11.08. VON CALIGARI ZU HITLER in der Filmgalerie
- R: Rüdiger Suchsland, | D 2014

12.08. DER LETZTE MANN
- R: F. W. Murnau | D 1924
- M: ALJOSCHA-ZIMMERMANN-ENSEMBLE (Violine & Piano)

13.08. DR. MABUSE, DER SPIELER. TEIL 2
- R: Fritz Lang | D 1922
- M: RAINER J. HOFMANN (Multiinstrumentalist)

14.08. LADY WINDERMERE’S FAN
- R: Ernst Lubitsch | USA 1925
- M: ALJOSCHA-ZIMMERMANN-ENSEMBLE (Violine & Piano)

Beginn 20:45 Uhr, Einlass 19:45 Uhr
Im MuseumsCafé – Klosterhof Historisches Museum (Dachauplatz 4, 93047 Regensburg)
Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Leeren Beutel, Bertoldstr. 9, statt.
www.filmgalerie.de

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Regionalfenster: Das Ende der Unschuld?

16. März 2016 ffranc Keine Kommentare

Eine subjektive Sicht auf das Regionalfenster bei der 22. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg am 15. März 2016 in Leeren Beutel.

Es gibt Vorurteile, die einfach nicht tot zu kriegen sind. Fiat rostet, der VfL Bochum ist unabsteigbar, so zwei Beispiele.
In dieser Kategorie fällt auch die Mär von den schrulligen lokalen Filmemachern, die fehlende Professionalität und eingeschränkte finanzielle wie technische Möglichkeiten durch Originalität und Enthusiasmus wettmachen.
Von beidem war im Regionalfenter 1 wenig bis gar nichts zu sehen. Hier protzten vor allem selbstgefällige, sich selbst viel zu ernst nehmende und aufgeblasene Produktionen.
Der einsame Kämpfer von Dallas von Marcus Siebler versucht eine Beziehung zwischen Hitlers “Mein Kampf” und der Ermordung John F. Kennedys aufzuzeigen. Bebildert wird das ganze mit belanglosen, weichgezeichneten Aufnahmen von Dallas, TX, die lediglich belegen, dass der Autor offensichtlich vor Ort war. Dass diese Oberbayerische Produktion im Regionalfenster (Niederbayern/Oberpfalz) nichts zu suchen hat, sei hier nur am Rande erwähnt.
Trauma von Severin Alexandersson beleuchtet den Seelenzustand eines Vergewaltigungsopfers. Die technische und formale Umsetzung dieses schweren Themas ist dem Regisseur sicherlich gelungen. Säuerlich stößt einem jedoch die Penetranz auf, mit der ein Mittzwanziger sein Anliegens vorträgt.
Noch jünger ist der Passauer Philipp Wagner. In seinem Beitrag s’Lichtl setzt er eine Sage aus dem Bayerischen Wald filmisch um. Und sein Film sagt uns mehr über die Ambitionen des Filmemachers als über die Mystik des dunklen Waldes.
Und wiederum noch junger müsste Elena Herzog sein. Ihr Film What If wirkt wie ein typischer Schülerbeitrag. 14 Minuten Teenie-Befindlichkeiten ohne Ideen und Witz.
Dass Lukas Buckel, bzw. seine Produktionsfirma im Werbefilm zu Hause ist, wird bei jeder einzelnen Einstellung seines Filmes Argwohn überdeutlich. Kein noch so abgedroschenes Klischee und kein Versuch die billigsten Emotionen zu bedienen werden darin ausgelassen. Damit kann man möglicherweise bei seinen Business-Partnern oder Kredit-Bankern punkten, bei einer kulturellen Veranstaltung gehört so etwas in die Mülltonne.
Der Tiefpunkt des diesjährigen Regionalfensters. Und zusammen mit den vier vorhergehenden Beiträgen ein 52-Minuten-Brocken, der geschluckt werden muss. Hinzu kommt noch ein 15-minutiger Insekten-Nahaufnahmen-Film vom dem dann nicht mehr ganz so jungen Kurt Hanauer. A Movie About Strange Aliens, so der Titel seines Filmes, hätte durchaus einiges an Potenzial, war aber einfach viel zu lang. Früher hätte man so einen Film “Insekten unserer Heimat” genannt, und man hätte gewusst, was einem erwartet.
Der Vollständigkeit halber sei noch Schwafis ebenso kurzer wie witzloser Einwurf Unfair erwähnt.
War’s das? Nein, ein Lichtblick gab es doch noch, und den lieferten die Schüler des Goethe-Gymnasiums mit ihrer Superhelden-Persiflage Die Abenteuer Des Fast Unglaublichen Powerman. Beim Thema Mobbing hätte locker ein Debakel entstehen können (siehe oben). Doch stattdessen waren sie die, die die Fahnen der vermeintlichen Regionalfenstertugenden hoch hielten.
Mit Witz, Imrovisationstalent und einer erfrischenden Naivität bewiesen sie als einzige, dass man am Filme machen auch Spass haben kann, dass technische Perfektion nicht alles ist, dass Sich-Nicht-Allzu-Ernst-Nehmen eine Tugend ist und dass die Bedeutung des Wortes Ironie nicht erst mit 30 Jahren verstanden wird. Der beste Film kommt heuer von einer Schülertruppe, Chapeau.

Deutlich abwechslungsreicher und ausgewogener in seiner Zusammenstellung war dagegen das Regionalfenster 2. Einzig Kopf Stein Pflaster des Ambergers Thomas Feser hätte mit seinem Duktus noch in Fenster 1 gepasst.
Drei Filme (Modry 3000 von Joscha Batha, Finsternis von David Liese und Obscura von Elina Reimche) hatten einen eher experimentell-abstakten Charakter, drei weitere (Speeddating von Daniel Baierl, Hunds-Glück von Erik Grun und Motherlove von Lars Smekal) waren Kurzspielfilme ohne weitere Auswirkungen, Down The Lane von Thomas Bauer und Moritz Neumayr erwies sich als vorhersehbarer Witz in zwei Minuten und Felix Zimmer und Anton Weigerts Omas Nockerl konnte zumindest mit seinem Soundtrack überzeugen.
Keiner strach besonders heraus und keiner tat besonders weh. Ein ordentliches durchschnittliches Regionalfenster.

KURZFILMWOCHE die 22.

7. März 2016 ffranc Keine Kommentare

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Am kommenden Mittwoch beginnt sie endlich, die 22. Internationale Kurzfilmwoche Regensburg. Dieses Jahr unter dem Motto “Crossing the Code” und mit wenig Experimenten in der Konzeption.

Neben den altbewährten Wettbewerbsprogrammen präsentiert die Kurzfilmwoche das Filmland POLEN - mit ausschließlich neueren Produktion - und ein Programm mit aktuellen Kurzfilmen aus Syrien. Der Themenschwerpunkt nennt sich “Crossing the Code” und befasst sich im weitesten Sinne mit Kommunikation, gestörter Kommunikation bzw. Nicht-Kommunikation. Hierzu findet im W1 - Zentrum für junge Kultur eine Ausstellung von Jürgen Böhm statt.
Die Werkschau gilt Stephan Müller, dessen Film Nashorn im Galopp 2014 den deutschen Wettbewerb gewann. Er wird auch in einem Workshop im W1 erklären, wie man mit einfachen Mitteln einen kreativen Film gestaltet. Passend dazu wird im Programm “Michel Gondry / Sweded Movies” gezeigt, wie die Ergebnisse dieses Workshops aussehen könnten.
Eine kleine Neuerung gibt es dennoch zu vermelden, und zwar bei der Zündfunk-Party. Schwänzer Roderich Fabian bleibt jetzt zu Hause, dafür kommt Ralf Summer aus München und darf das Foyer beschallen während im Saal Achim”60″ Bogdahn mit unserem Säm auflegen darf.

Los geht’s am Mittwoch den 09. März 2016 um 19.00 Uhr im Ostentorkino mit musikalischer Unterstützung durch das Elektropop-Duo Cato Janko aus Regensburg und mit ausgewählten Kurzfilmen aus den verschiedenen Programmen.
Viel sehen, viel hören und wenig schlafen.

Das komplette Programm finden Sie unter www.kurzfilmwoche.de

Heute geht’s los: OSTENTORKINO, 19.00 Uhr!

18. März 2015 ffranc Keine Kommentare

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21. Regensburger Kurzfilmwoche bzw. Internationale Kurzfilmwoche Regensburg; Thema: Rebellion
Zum diesjärigen Motto Rebellion gibt es sechs spannende Programme. Natürlich gibt es wie immer die Herzstücke des Festivals: die Wettbewerbs-Programme: acht internationale, vier deutsche, ein Bayernfenster- und zwei Regionalfenster-Programme. 3 Programme widmen sich dem Gastland Vereinigten Arabischen Emirate. Es gibt auch wieder Cinema mi vida und Cinema mi amore, die BR Kurzfilmnacht, Workshops, Partys und jede Menge andere Specials.
Hier wieder eine kleine Auswahl:
Mittwoch, 18. März, 19.00 Uhr, Eröffnungsfeier mit der Gerwin Eisenhowers Boom; anschließend 22.00 Uhr Eröffnungsfilmprogramm und Party in der Kinokneipe
Donnerstag, 19. März, 19.00 Uhr, Hochschule für katholische Kirchenmusík: Sound of Silence. Nach der fruchtbaren Zusammenarbeit vor zwei Jahren, als die Schüler Lotter Reiningers Scherenschnittfilme neu vertonten, geht diese Zusammenarbeit in die nächste Runde. Nicole Litzel von der Stummfilmwoche hat das Programm zusammengestellt. Wir sind gespannt was die Schüler daraus machen.
Freitag, 20. März, 22.00 Uhr, Leerer Beutel: Zündfunkparty
Samstag, 21. März, 14.00 Uhr, Filmgalerie: Kinderfilmprogramm
Samstag, 21.03. (16.00 Uhr)/Sonntag, 22.03. (14.00 Uhr), Filmgalerie: Best of Jufinale
Sonntag, 22. März, 10-16.00 Uhr, W1: es gibt in diesem Jahr eine Filmwerkstatt für Kinder von 7-11 Jaren
Samstag, 21. März, 21.00 Uhr,
Samstag, 21. März, 23.00 Uhr, Ostentorkino: Horror-Kurzfilmnacht. diesjähriges Thema: Out of Control. Mittlerweile auch schon zum 5. Mal und von Anfang an Kult-Veranstaltung und Publikumsmagnet.
Sonntag, 22. März, 11.00 Uhr, Leerer Beutel: Kurzfilmbrunch mit französischen Kurzfilmen; Eintritt. 20/10 (mit Akkreditierung) €
Sonntag, 22. März, 14.00 Uhr, Filmgalerie: Kinderfilmprogramm
Sonntag, 22. März, 14.00 Uhr: KEIN Shorts United Fußballspiel! Das alljährliche Fußballspiel der Kurzfilmwochenbeteiligte und Gäste immer gegen die Damenmannschaft Kosmos Ost entfällt. Und es findet doch statt!
Sonntag, 22. März, 20.00 Uhr, Filmgalerie: Cinema mi amore: Claus Löser. In my Room; mit dem wohl teuersten Film, den sich die Kurzfilmwoche je geleistet hat: Samuel Becketts einziger Regiearbeit Film aus dem Jahr 1965
Freitag, 20. März, 23.00 Uhr, Ostentorkino: Kurzfilmrolle: Sexy Shorts. Kurzfilme zum weitgefasstem Thema Sex.
Dienstag, 24. März, 19.00 Uhr, W1: Open House Forum-Filmnachwuchs. Treffen junger Filmemacher aus der Region.
Dienstag, 24. März, 21.00 Uhr, Ostentorkino: Die Plattenfilme muss man natürlich ebensowenig ankündigen, wie die Zündfunkparty, der Vollständigkeits halber tun wir es natürlich dennoch. mit den alten Hasen Looneytunes, Tom Tiger, Maritim und Markus Guentner. Chris Kempfert, DJ Kredenzer und der Kölner Sonae dürfen auch mal.
Außerdem gibt es nach den Vorstellungen am Mittwoch, Freitag, Samstag, Dienstag und Mittwoch die KuFiWo-After Hourer mit wechselnden DJs in der Kinokneipe.
www.kurzfilmwoche.de

Die WM startet mit Tebratz van Elst (VfR 07 Limburg/AS Rom) im Ostentor

12. Juni 2014 ffranc Keine Kommentare

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12.06. - 15.07.2014, Garbo-Kino, Regensburg
Musikfilm-Festival: Sound und Visions. Beginn Donnerstag 22.40 Uhr mit 24 Hour Party People (GB 2002, Michael Winterbottom) der ultimative Film über Manchester, Factory, Hacienda usw. Eintritt frei!
Morgen geht’s passend weiter mit Control (GB 2007, Anton Corbijn).
www.altstadtkinos.de

Donnerstag, 12.06.2014, ab 09.30 Uhr, Universität/OTH, Regensburg
Musik-Festival: Campusfest mit Frühschoppen, Fussball-Cup, Kultur und Konzerten u.a. mit Janko, The Moody Acoustic Moth Shelter, Radio Haze, Luko, The Langtunes, Mega!Mega! und ab 23.00 Uhr DJ Willi in der Mälze.
campusfest-regensburg.de

Freitag, 13.06.2014, 20.00 Uhr, L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse, Regensburg
Punk: CONTINENTS. | CROWNS & THIEVES | REASON TO CARE bieten wahlweise Emotional-, Post-, oder Ambient-Hardcore und werden vom MOLOCH KOLLEKTIV freundlich präsentiert. Da ist Teebaatz garantiert dabei.
www.lederer-ev.de

Freitag / Samstag, 13./14.06.2014, 20.00 Uhr, Turmtheater, Watmarkt, Regensburg
Theater: Eine Kleine Nachtrevue ein Potpourri zum 5-jährigen Bestehen des Turmtheaters mit u.a. Martin Hofer, Heinz Müller, Eva Sixt und Überraschungsgästen.
www.regensburgerturmtheater.de

Samstag, 14.06.2014, 19.30 Uhr, Theater am Bismarckplatz, Regensburg
Musik-Film: Amadeus (USA 1984, Milos Forman), acht Oscars und die ideale Ergänzung zur Regensburger Neuinszenierung der „Zauberflöte“.
www.theater-regensburg.de

Sonntag, 15.Juni 2014, 19:30 Uhr, Theater am Bismarckplatz, Regensburg
Premiere/Oper: Die Zauberflöte, Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart | Text von Emanuel Schikaneder; Musikalische Leitung: Tetsuro Ban
Weitere Vorstellungen: 18./23./25./30.Juni, 02./04./06./08./12./15./17./20.Juli 2014, je 19:30 Uhr
www.theater-regensburg.de

Dienstag, 17.06.2014, 20.00 Uhr, Turmtheater, Watmarkt, Regensburg
Theater mit Tanz: Sechs Tanzstunden in sechs Wochen. Leichtes Gastspiel für den Sommer mit Silvia van Spronsen und Olaf Schmidt, Inszenierung: Lars Helmer.
Weitere Vorstellungen: 18.-21. und 25.-29. Juni 2014, jeweils um 20.00 Uhr.
www.regensburgerturmtheater.de

17./18. Juni 2014, 20.00 Uhr, Filmgalerie im Leeren Beutel, Regensburg
Kino: Außer Atem/A Bout de Souffle, F 1959, Regie: Jean-Luc Godard, mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg, OmU, zum 20. Geburtstag von Arthaus
www.filmgalerie.de

Veranstaltungen vom 05. - 12. Juni 2014

5. Juni 2014 ffranc Keine Kommentare

Donnerstag, 05. Juni 2014, 19.00 Uhr, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
Ausstellungseröffnung: Heimat? Osteuropa in der zeitgenössischen Fotografie u.a. mir Werken von Jessica Backhaus, Göran Gnaudschun, Tomáš Pospěch, uva. Die Austellung läuft bis 07. September 2014, trotz fiesem Brandanschlag!
www.kunstforum.net

Donnerstag, 05. Juni 2014, 20.00 Uhr, W1, Weingasse, Regensburg
Konzert: Fenster aus Berlin und beheimatet im Hause Morr Music, unterstützt von Wassermanns Fiebertraum aus Regensburg; Eintritt: 5 €
fensterbones.com | wassermanns-fiebertraum.de | www.jungekultur-regensburg.de

Freitag, 06. Juni 2014, 20.00 Uhr, Kinokneipe, Regensburg
Soli-Veranstaltung: One Night at the Kino Bar mit Lesungen (Salamander), Live-Musik (Cato & Janko | GeMa | Torrid Souls ) und Tanzrhythmen (Robert, Thali, Ennio) die Kinokneipe retten.
www.kinokneipe.de | fb/One Night at the Kino Bar

Fr. - Mo., 06. - 09. Juni 2014, ab 20.00 Uhr, div. Altstadt, Regensburg
Festival 1: 30. Tage Alter Musik mit 18 Konzerten mit Gruppen aus 10 Ländern und schätzungsweise 1000 verschiedenen antiken Spielgeräten, und einer Austellung mit historischen Instrumenten im Salzstadel.
www.tagealtermusik-regensburg.de

Sa./So./Mo., 07./08./.09 Juni 2014, ab 7.00 Uhr, Donau-Arena, Regensburg
Markt 1: 3-Tage-Flohmarkt Allerlei zum Schnäppchenpreis auf Regensburgs zweitschönstem Parkplatz.

Sa./So., 07./08. Juni 2014, ab 17.00 Uhr, Stadtamhof, Regensburg
Festival 2: 12. Mundart Festival mit illustren Kapellen wie Sauglocknläutn, Fuzz Deifl Wild oder Bayerischer Rundfank. Alles frei.
www.mundartfestival-regensburg.de

Sonntag, 08. Juni 2014, 09.00 Uhr, Innenstadt Ost, Regensburg
Markt 2: Antikmarkt mit schönen alten, aber nicht immer geschenkten Sachen. Bis 17.00 Uhr.
www.antikmarkt-regensburg.de

Mittwoch, 11. Juni 2014, 22.40 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Film: Die Faust im Nacken, Regie: Elia Kazan, mit Marlon Brando, USA 1954; Innerhalb der Reihe vor 60 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

12-16. Juni 2014, 20.00 Uhr, Filmgalerie im Leeren Beutel, Regensburg
Kino/Dokumentarfilm: Ai Weiwei-The fake Case, KD/GB 2014, R: Andreas Johnson
www.filmgalerie.de

12.06 -15.07. 2014, Garbo-Kino, Regensburg
Musikfilm-Festival: Sound und Visions
www.altstadtkinos.de

Veranstaltungen vom 11. - 17. April 2014

10. April 2014 ffranc Keine Kommentare

10.-13. April 2014, 20.15 Uhr, Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
Film/ Stanley Kubrick: Shining, USA 1980, restaurierte Fassung, OmU
www.filmgalerie.de

Freitag, 11. April 2014, 17.30 Uhr, Regina-Kino, Holzgartenstraße, Regensburg
Kino/Diskussion: im Anschluss an den 80er-Oktoberfest-Attentat-Film Der Blinde Fleck stehen der BR-Reporter und Autor Ulrich Chaussy, Regisseur David Harrich, Staatsministerin Emilia Müller und der Evangelische Regionalbischof Dr. Hans Martin Weiss für ein Podiumsgespräch mit den Zuschauern zur Verfügung.
derblindefleck-film.de | www.reginakino.de

Montag, 14. April 2014, 20.00 Uhr, Alte Mälzerei, Club, Regensburg
Lesung: Max Moor ehemals Dieter aber immer noch das schiefste Gesicht seit Herman Munster liest amüsante Geschichten aus der arschlochfreien Zone. Eintritt 15/18 €
www.tomprodukt.de/max-moor | www.alte-maelzerei.de

Die Kurzfilmwoche zum zwanzigsten

14. März 2014 ffranc Keine Kommentare

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Am Mittwoch, den 19. März 2014 um 19.00 Uhr startet im noch existierenden Ostentorkino die 20. Regensburger Kurzfilmwoche, die ab jetzt Internationale Kurzfilmwoche Regensburg heißt. Die Bedeutung liegt dabei auf INTERNATIONAL. Ist doch das Festival nach Meinung quasi aller antretenden Oberbürgermeisterkandidaten ein “Leuchtturm” in Regensburgs Kulturlandschaft.
Passend zur sonntäglichen Kommunalwahl hatte die Kurzfilmwoche alle neun OB-Kandidaten zur Pressekonferenz geladen. Es kamen drei: Die Herren Wolbergs, Huber und Spieß.
Die auf dem Podest der Filmgalerie anwesenden Stadträte bildeten kurzerhand eine rot-rot-grüne Koalition und befanden unisono die Internationale Kurzfilmwoche Regensburg für unersätzlich und noch stärker förderungswürdig. q.e.d.
Wolbergs hatte die konkreteste Vorstellung zur Zukunft der Kurzfilmwoche: Übernahme der Mietkosten für das Festivalbüro für einen Zeitraum von fünf Jahren durch die Stadt und die Schaffung von zwei offiziellen Arbeitsplätzen für die Festivalleitung und ihren Vize. Huber indes hatte die überraschendste, und forderte die Kurzfilmwochenmacher darüber nachzudenken, ob nicht weitere Selbstfinanzierungquellen ausfindig gemacht werden könnten.
So viel zur Lage der Filmwoche vor ihrem Beginn, und vor allem vor der anstehenden Oberbürgermeisterwahl.

Zum 20. Jubiläum erwarten die Besucher neben den üblichen Wettbewerbsprogrammen, der Zündfunk-Party und den Plattenfilmen auch wieder zahlreiche einmalige Sonderveranstaltungen. Filmgastland ist heuer der Libanon, hervorgegangen aus einer erneuten Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Hierzu stehen ganze vier Programme zur Auswahl mit Gästen aus dem Zedernland, sowie eine Fotoausstellung im W1.
Die Reihe “Cinema mi amor” wurde auch umbenannt und heißt jetzt “Herzensangelegenheiten”. Darin stellen internationale Cineasten, u.a. Roger Gonin (Festival Clermont-Ferrand), Axel Behrens (KFA Hamburg) und Gerald Weber (sixpack Wien), ihre Lieblingskurzfilme vor, aber auch regionale Größen wie Claudia Gladziejewski (BR München) und Medard Kammermeier (Kinos im Andreasstadel), der übrigens als einziger noch einen analogen 16mm-Film zeigen wird!
“Cinema mi Vida” bleibt was es ist. Die berliner Filmemacherin Rigoletti stellt Ihr Oeuvre vor, auf das die Beschreibung “entspezialisierte Medienartistik zwischen Agitation und Partizipation, History und Zukunft” zutreffen soll.
Nach dem Erfolg von vor zwei Jahren können wieder tausende Regensburger den Machern von “A wall is a screen” wie eine riesige Touri-Meute durch die Plätze dieser Stadt folgen, um auf Häuserwände projezierte Filme zu betrachten.
Zur Eröffnung am kommenden Mittwoch spielt das berliner Duo Sorry Gilberto, dazu werden einige aktuelle Kurzfilme gezeigt und im Anschluß gibt’s ‘ne Party in der Kinokneipe. Und das alles bei freiem Eintritt.
Es gibt sicher noch jede Menge mehr bei der 20. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg zur entdecken. Darum hingehen und den eigenen Horizont erweitern!

Alles zur Kurzfilmwoche unter: www.kurzfilmwoche.de

Auf das Timing kommt es an, auch in Bayern

15. März 2013 ffranc Keine Kommentare

Bavarian MuVis bei der 19. Regensburger Kurzfilmwoche am 15.03.2013 @ Filmgalerie im Leeren Beutel

Das einzige Programm der Reihe The World of Shorts - The World of Music bei der diesjährigen Kurzfilmwoche in dem ausschließlich Musikvideos gezeigt werden, nennt sich Bavarian MuVis. Kurator Stefan Grunwald-Wiese hat darin ganze 26 Beiträge von ausschließlich bayerischen Interpreten versammlet, daher auch der Programmname. Ein gewagtes Unterfangen. Weniger durch die eingeschränkte geografische Auswahl, als darin begündet, A) eine möglichst große Bandbreite sowohl in musikalischer als auch in filmischer Hinsicht zu zeigen, und B) dass Musikvideos allzu oft aus cineastischem Blickwinkel nach unten ausschlagen, weil das Hauptanliegen vieler Musiker darin besteht, als Person einen möglichst guten Eindruck zu machen. Andererseits bot das “Genre” des Musikvideos Filmemachern schon immer die Möglichkeit sich möglichst frei und experimentell auszutoben.
Dass die Bavarian MuVis sowohl das eine als auch das andere unter Beweis stellt ist selbstredend. Auffallend jedoch ist, dass weder ein fränkischer Beitrag, noch einer aus früheren Regionalfenstern, wie die eines Säm Wagners oder Blink & Remove, den Weg ins Programm fanden.

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Zwei Videos waren eigentlich total überflüssig: ein Live-Mitschnitt mit animiertem Intro von Hans Söllner und eine Studio-Session von Nixon In China - beides filmisches Nichts! Zwei andere fielen aus unterschiedlicher Sicht aus dem Rahmen. Die United Balls als einzige Vertreter aus der Musikvideo-Steinzeit (1981) und das Ost Hafen Duo mit einer Musik jenseits aller Kategorien und einem Bild als stilllebenhafte Homage an den Gäuboden.
Besonders beliebt im Musikvideo-Biz scheint die Stop-Motion-Technik zu sein. Egal ob als Realfilm (Slut), Puppenanimation (The Notwist) oder Zeichentrick (Missent to Denmark), die Ergebnisse darin erübrigen nicht einer gewissen Niedlichkeit, sind ansonsten sehr durchschnittlich, wenig originell und meist mies bis gar nicht choreografiert.
Wie wichtig Timing bei Musikvideos ist zeigen die Höhepunkte dieses Programms. Blumentopf aus München haben zu einem der wahrscheinlich bescheuertsten Deutsch-Hip-Hop-Nummern ein Zu-Fuß-Roadmovie ohne Schnitt realisiert, nicht besonders originell, aber eben perfekt getimt und schlüssig. Ebenso Ebow mit einem reinen “Tanzfilm” im Eighties-Look, beige GT mit einer eher grafischen Optik und anheimelnden Szenen aus einem Nordoberpfälzischen Auto-Tuning-Treffen, und der Fast-Oldie der Sportfreunde Stiller Wellenreiten ‘54, mit simplen Aufnahmen aus einem Freibad mit Dreifach-Sprungturm.

Drei Videos, die besonders herausstachen, waren zum einen Fittenbudes Wings. Der einzige Teilnehmer, der einem kleinen Spielfilm glich und völlig vom musikalischen Takt losgelöst, das Coming-Out eines Lehrers thematisiert. ZiehGäuner aus dem Bayerischen Wald haben mit Ihrem Film zu Mamabua nicht nur einen Mitreißer erster Güte, sondern auch ein traumhaftes Video aus 50er-Jahre-Found-Footage und darin integrierten und nicht merkbaren Aufnahmen der Band geschaffen. Ein perfekter Spaß auf ganzer Linie und ein positiver Beitrag aus der ON3-Werkstatt des Bayerischen Rundfunks, die ansonsten eher aufgeblasene Teenie-Selbstdarstellung unterstützt. Und zu Guter Letzt sei noch Zombie Nations Gizmode erwähnt, ein perfekt choreografierter, klassischer Musikclip mit optimal ins Bild gesetzten Aufnahmen aus Tokyo. Einfach, gut, stimmig.

Die anschließend im Foajee der Filmgalerie stattfindende Foyerstelle-Party war ebenso stimmungvoll wie schlecht besucht. Um so mehr konnten die Anwesenden beinahe schulterzuckend über die sich viral mündlich verbreitenden Neuigkeit des Ausfalls der morgigen “großen” Zündfunk-Party hinwegsehen. Ihren Spass hatten sie ja schon gehabt, egal ob flätzend im Fatboy oder aktiv auf den Tanzplanken des Leeren Beutels. Wer die Feuerstelle nicht ehrt, ist des Zündfunkes nicht wert.

Alle, die sich einen Überblick über bayerische Musikvideoproduktionen verschaffen möchten und über einen breitgefächerten Musikgeschmack verfügen, können sich noch heute und am Dienstag den 19.03.2013 im W1, jeweils um 21.00 Uhr die “Bavarian MuVis” anschauen.
www.kurzfilmwoche.de | www.filmgalerie.de

Ansonsten sind alle Videos auch im Web zufinden, wie zum Beispiel aus Sympathie-Gründen:

Diamond Dogs live im Kino im Andreasstadel

14. November 2012 ffranc Keine Kommentare

Diesen Sommer haben die Diamond Dogs von sich hören gemacht. Mit cleaner E-Gitarre, Kontrabass und markanter Stimme bringen sie eine einzigartige Mischung aus melancholischem Roadmovie-Sound mit Surfgitarreneinflüssen auf die Bühne. Tom Waits meets Johnny Cash, Marlene Dietrich und Tarantino-Soundtrack. Donna Diamond und Dickie Diamond nennen es Country Noir. Am Freitag, 16. November um 19.00 Uhr laden die beiden Diamantenhunde zum Konzert ins Kino im Andreasstadel und bringen Überraschungsgäste der Regensburger Musikszene mit.

diamond-dogs-official

OK, normalerweise bringen wir keine offiziellen Promo-Texte. Aber die Ausnahme bestätigt ja die Regel und wir legen jedem dieses Konzert wirklich ans Herz. Dirschl und Starzinger waren schon immer super und die Diamond Dogs sind es auch. Bei der diesjährigen Frankreichwoche hatten sie quasi an gleicher Stelle ihren Einstand und wussten das Publikum zu begeistern. Jetzt sind sie wieder da, mit einmaliger Unterstützung von Musikern von SickSickSick, Chambergrass, Delir Noir u.a. sowie mit einem echten Klassikkonzerteveranstalter an der Klarinette!!!
Hingehen, wenn’s noch nicht ausverkauft ist.

www.facebook.com/DiamondDogsGermany | www.kinos-im-andreasstadel.de