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Archiv für Mai, 2011

Spanische, kubanische und argentinische Filme

26. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

27.05.- 30.06. 2011, Regensburg,
cinescultura2011Spanische Film- und Kulturwoche CinEScultura
Mit zum Teil neuem Namen: CinEScultura statt Cinemania, startet die spanische Film- und Kulturwoche in die 4. Runde. Eigentlich müsste es ja mittlerweile spanischsprachiger Film- und Kulturmonat heißen. Die spanische Region Asturien steht heuer im Mittelpunkt und - Argentienien?!
In der Filmgalerie im Leeren Beutel laufen den ganzen Monat spanisch(sprachige) Filme. Es gibt eine Hommage an den Regisseur Gonzalo Suárez, eine Retrospektive von Ramón Lluis Bande, eine von Antonio Quirós, drei Kurzfilmprogramme, sechs Asturien Langspiel- und Dokumentarfilme, eine Werkschau der argentinisch-deutschen Regisseurin Jeanine Meerapfel, fünf weitere argentinische Langfilme. Einige Regisseure werden zu Gast sein und selbst ihre Filme vorstellen.
02. Juni 2011, Gloria, Konzert: Caos Exelencia; anschließend DJ Pimp aus Gijòn
03. Juni, Leerer Beutel, Eröffnungsfest, Eintritt: frei
www.spanische-Filmwoche.de

Freitag, 27. Mai 2011, 19.00 Uhr, Kunst- und Gewerbeverein, Regensburg,
Ausstellungseröffnung: Kunst-Handwerk-Design. Zeitgenössische Kunsthandwerker 2011, Einführung: Brigitte Berndt, bis 26.06. 2011

Samstag, 28. Mai 2011Wintergarten, , Regensburg,
kubanische Filmtage: zu Gast der der kubanische Regisseur Daniel Diaz Torres und Drehbuchautor und Regisseur Eduardo del Llano;
19.00 Uhr „Lisanka” R: Daniel Diaz Torres, Kuba 2009, OmeU,
20.30 Uhr Gesprächsrunde mit Daniel Diaz Torres und Eduardo del Llano
21.30 Uhr Kurzfilme von Eduardo del Llano, OmU
www.kinos-im-andreasstadel.de | www.fgbrdkuba.de

Samstag, 28. Mai 2011, 19-24 Uhr, Regensburg,
Nacht der Museen, Eintritt: 8/VVK 7€

Samstag, 28. Mai 2011, 20.30 Uhr, Thon-Dittmar-Palais, Regensburg,
Freilichtheater-Premiere: Das Wirtshaus im Spessart, Inszenierung: Michael Bleiziffer, Musik Heinz Grobmeier, mit Julia Baukus, Anna Dörnte, Doris Dubiel, Miko Greza, Jan Hinnerk Arnke, u.v.w. weitere Termine: 31. Mai,2./7./8./10./11./12./13./14./15./17./19. Juni, 3./4./5./6./7./12./14. Juli 2011,
www.theaterregensburg.de

Samstag, 28. Mai 2011, 23.00 Uhr, Akademiesalon Kino im Andreasstadel, Regensburg,
The Collector” (…,… ) innerhalb der Film-Reihe von Florian Scheuerer Hard Line - Kino Extrem. Zutritt: ab 18 Jahren. Weitere Infos zur Reihe:
hardline.blog.de

29. Mai - 25. September 2011, Museum Lothar Fischer, Neumarkt, (Weiherstr. 7a)
Ausstellung: Form Figur, Auflösung, Arbeiten von Menno Fahl, Friedmann Grieshaber
www.museum-lothar-fischer.de

Mittwoch, 01. Juni 2011, 22.00 Uhr, Ostentorkino, Regensburg
Kosmos Ost-Kalenderpräsentation, pünktlich zur Fast-Jahresmitte und zum dritten Platz beim Brigitte-Frauen-WM-Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch!
www.brigitte.de

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I wüh ned haam nach Attwenger oder nach Athen

19. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

Freitag, 20. Mai 2011, 19.00 Uhr, Neuer Kunstverein, Dr.-Gessler-Str., Regensburg
Vernissage: Jemand da? mit Werken der Berlinerin Ulli Beckers. Einführung: Reiner Schmidt. sublime-mai2011Dauer: bis 18. Juni 2011
www.friendlysociety.de | www.neuerkunstverein.de

Freitag, 20. Mai 2011, 21.00 Uhr, Alte Mälzerei, Club, Regensburg
Konzert: Allerweltlieblingsoberösterreicher Markus Binder und HP Falkner aka. Attwenger mit neuem Album Flux ohne us. 13 € /16 €
www.attwenger.at | www.alte-maelzerei.de

20./21. Mai, Eishalle, Dingolfingen,
Redbox - Festival mit We have Band, WhoMadeWho, Poni Hoax, The Sweet Vandals, Urlaub in Polen und einigegen regionalen Bands
www.redboxfestival.de/

Freitag, 20. Mai 2011, 23.00 - 4.00 Uhr, Leerer Beutel, Bertoldstraße, Regensburg
Sublime Party: Alles neu macht der Mai, außer eines: |S|U|B|L|I|M|E| mit Kernteam Miss Shapes & Mossman und Pacult. Eintritt: 5 Euro, also nix wie hin.
www.sublime-music.de

Samstag, 21. Mai 2011, 19.00 Uhr, Galerie & Raumstatt, Am Stärzenbach, Regensburg
Vernissage: Meine surreale Welt, Bilder in Öl von Ilse Degel. Einführung: Konrad Schlichtmeier. Dauer: bis 13. Juli 2011
www.galerie.raumstatt.de

Samstag, 21. Mai 2011, 19.30 Uhr, Velodrom, Arnulfsplatz, Regensburg
Ballett-Premiere: Creative Attack. Junge Choreographen VII, mit den üblichen Verdächtigen. Weitere Termine: 25. Mai, 02. Juni, 08. Juli 2011.
www.theaterregensburg.de

Montag, 23. Mai 2011, 21.30 Uhr, Bodega, Vor Der Grieb, Regensburg
Konzert: The Burger Projekt, auch wieder Regensburgslieblingsmusikgriechen mit Bärten, und wieder beim Spanier. Eintritt: 10 €
www.theburgerproject.gr | www.bodega-regensburg.de

24. Mai - 11. Juni 2011, Bamberg
29. Bayerische Theatertage, Regensburg ist mit dem Jugendstück Und morgen die ganze Welt, dem Kinderstück Anna und der König, sowie mit „Der gute Tod“ vertreten.
www.bayerische-theatertage.de

25. - 29. Mai 2011, Passau
6. Crank Cookie Kurzfilmtage mit vielen Kurzfilmen und Michael Fitz.
www.crankcookiekurzfilmtage.de

Donnerstag, 26. Mai 2011, 20.00 Uhr, Rathausplatz, Dachau
Konzert: Allerweltlieblingsfolkies 2008 Fleet Foxes im Rahmen des Dachauer Musiksommers, Eintritt: 22,- €, is’ aber eh’ ausverkauft.
www.fleetfoxes.com | www.dachau.de

Donnerstag, 26. Mai 2011, 20.00 Uhr, Kino im Andreasstadel, Regensburg
Vortrag: Pecha Kucha Volume 4 u.a. mit dem lokalen Kinobetreiber Medard Kammermeier. Immer beliebter, doch inzwischen auch schon für 2,- Euro.
www.pecha-kucha.org | www.hotel-des-artistes.org | www.kinos-im-andreastadel.de

Donnerstag, 26. Mai 2011, 21.00 Uhr, W1, Weingasse, Regensburg
Konzert: Joasihno ist kein falsch geschriebener Brasilianer sondern Teil von Missent To Denmark. Jetzt Solo bei Kyr Records und heute unterstützt von G.E.F. Eintritt 5,- €
www.joasihno.de | myspace.com/onesizefitsall0001 | myspace.com/w1_regensburg

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märchenhaftes Roadmovie quer durch Deutschland

16. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

Der Mann der über Autos sprang, R: Nick Baker Monteys, D 2010, 105 min,
Als Vorpremiere bei den Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen des Ostentor-Kinos in Regensburg

Das Ostentor-Kino gibt es schon länger als 40 Jahre und wurde auch nicht von Werner Hofbauer gegründet, verriet dieser, bei den Feierlichkeiten zum vierzigjährigen Bestehen. 1949 gründete Johann Schäfer aus Ostpreußen das Kino im zur Gaststätte „Neu Sankt Niklas“ gehörenden Tanzsaal. 1971 übernahm Werner Hofbauer dieses Kino, das seither Ostentor-Kino heißt. Seit Oktober 2010 wird es von vier Gesellschaftern in Gemeinschaftsarbeit betrieben, darunter Hofbauers Sohn Achim und alter Kino-Hase und Fahnenmagnat Richard Kattan. (Dazu siehe hier.) Zu den Festlichkeiten wurde bei kostenlosem Eintritt der erfolgreichste Film der Ostentor-Kino-Geschichte gezeigt: Harald und Maude aus dem Jahr 1971 von Hal Ashby. Dann spielte Mortimer, eine neue Regensburger Band mit vertrauten Mitgliedern, darunter Mosmann von Sublime und Pesi von G7-PA-Verleih, die mit ihren Repertoire an die andere Regensburger Instrumental-Band Containerhead oder an die Nürnberger Sutcliff erinnert. Und anschließend stand ein Überraschungsfilm auf dem Programm.

Der Titel Der Mann der über Autos sprang mag dem einen oder anderen vielleicht geschmacklos vorkommen, hat aber rein gar nichts mit dem “populären” Ereignis vor Kurzen zu tun. Welcher Überraschungsfilm zu sehen wäre, blieb darum bis zum Vorspann geheim. Die Kinobetreiber hatten Angst schon der Filmtitel, könnte die Leute aus dem Kino treiben. Eigentlich eine schlechte Vorraussetzung für einen Film, dessen Kinostart erst noch bevorsteht.

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Pilgern ist spätestens seit Hape Kerkeling auch in der westlichen Welt wieder ziemlich angesagt. Der religiöse Aspekt steht dabei selten im Mittelpunkt. Die Meisten wollen durch das verlangsamte Tempo sich selbst und ihre Umwelt wieder anders und intensiver wahrnehmen. Eine Reise zu sich selbst also. In diesem Sinne trifft der Debutfilm von Regisseur Nick Baker Monteys den Nerv der Zeit.

Julian (Robert Stadlober) entflieht aus der Psychiatrie und wandert von Berlin nach Süddeutschland, um damit den Vater eines verstorbenen Freundes zur Genesung zu verhelfen. Auf seinem Weg bleibt er nicht lang allein. Er trifft die überlastete Ärztin Ju (Jessica Schwarz) und Ruth (Anna Schudt), die mit ihrer Familie auf dem Weg in den Urlaub ist. Während seines Weges wird er, vom aus der Bahn geworfenen Polizisten Jan (Martin Feifel) verfolgt, der Julian als eine Art Rehabilitation wieder zurückbringen soll.

Es handelt sich um ein märchenähnliches Roadmovie im Stile Der Bremer Stadtmusikanten oder Des Zauberers von Oz, allerdings mit spirituellen Anstrich. Mit dem esoterischen Teil bezieht sich Nick Baker Monteys eindeutig auf Werner Herzog, der 1974 von München nach Paris wanderte, um der Filmhistorikerin Lotte Eisner, die dort schwer erkrankt war, das Leben zu retten. Seine Erfahrungen schrieb Herzog in dem Buch Vom Gehen im Eis nieder.

Das Erzähltempo des Filmes ist ruhig. Anfangs wirken die wenigen Dialoge etwas hölzern, was vielleicht dem etwas gewöhnungsbedürftigem spirituellen Überbau geschuldet ist. Doch mit der Zeit entfaltet der Film einen magischen Sog. Die Wanderung wirkt, wie erwartet auf alle Beteiligten kathartisch. Auch der Zuschauer hat nach dem Film Lust das Tempo herunterzudrehen und vielleicht sogar die Wanderschuhe aus dem Schrank zu holen. Und die Kinobetreiber wiederum hatten nach den positiven Publikumsreaktionen Lust diesen Film ins Programm zu nehmen.

Der Mann der über Autos sprang, R: Nick Baker Monteys, D 2010, 105 min,
mit: Robert Stadlober, Jessica Schwarz, Martin Feifel, Anna Schudt, Robert Schupp
offizieller Kino-Start: 01.06.2011, auch in den Altstadtkinos in Regensburg
www.arsenalfilm.de/der-mann-der | www.altstadtkinos.de

DVD-Tipp: Erotische Geschichten

15. Mai 2011 sgruen Keine Kommentare

Amüsant, sinnlich und märchenhaft - Eine erotische Reise um die Welt

(Sigrid Grün)

29 kurze Filme beinhaltet die “Erotische Geschichten”-Box. Filme, die auf 400 Festivals gezeigt, für den Oscar nominiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Filme, die von unterschiedlichen Regisseuren - Newcomern und alten Hasen - gemacht und allesamt von Regina Ziegler produziert wurden. Schön ist die Box, die 10 DVDs beinhaltet: Ein echter Hingucker. Und die Filme sind ein faszinierendes Potpourri aus märchenhaften, witzigen, sinnlichen und schrägen Geschichten aus der ganzen Welt.

Da wäre zum Beispiel der etwa halbstündige Rosa von Praunheim-Steifen Can I be your Bratwurst, please?
Weihnachten in Hollywood: Der knackige Schönling Jeff steigt in einem freakigen Hotel ab. Der Hotellier, seine Mutter und sämtliche Hotelgäste verfallen dem neuen Gast. Sie ergehen sich in hemmungslosen Fantasien, in denen “das fleischgewordene Weihnachtswunder” Jeff Stück für Stück verehrt wird. Ein Erdbeben, Hypnose und Momente zwischen Tag und Traum, die an Peter Greenaway in seinen besten Jahren erinnern, machen aus “Can I be your Bratwurst, please?” ein herrlich schräges Filmvergnügen, getreu dem Motto: “Was wollen wir lieber? Essen oder gegessen werden?”

Ganz anders, aber nicht minder komisch: Die Georgischen Trauben. Eine Autowerkstatt in der georgischen Provinz, eine ausländische Filmschönheit und ein Eifersuchtsdrama bringen eine Menge ins Rollen. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten verbünden sich und schon fallen dem Automechaniker Sandro beim Anblick der eigenen Ehefrau die Augen aus dem Kopf. Und was sich im Weingarten abspielt, muss man schon selbst gesehen haben. 28 Minuten feinste georgische Kost, in der man auch noch eine Menge Eindrücke aus einer hierzulande unbekannten Gegend vor Augen geführt bekommt.

Die Grenzenlosigkeit männlicher Fantasien werden in Die unersättliche Mrs. Kirsch, vom britischen Regisseur Ken Russell, der bereits Ende der 1960er skandalträchtige Filme machte, thematisiert. Was tut die geheimnisvolle Blondine in ihrem Zimmer? Was sind das für rätselhafte Geräusche? Und wie kommt man an diese Schönheit heran?

Einer meiner persönlichen Favoriten: Vroom - vroom - vroom von 1994. Melvin van Peebles, Amerikas renommiertester schwarzer Regisseur hat hier einen Film gemacht, der einem die Tränen vor Lachen in die Augen treibt. Ein junger pickeliger Schwarzer, ein ewiger Außenseiter, der davon träumt, wovon viele junge Männer träumen: Frauen und Motorräder…

Filme aus der ganzen Welt (u.a. Indien, Georgien, USA, Deutschland, Finnland u.v.m.) und von bekannten Regisseuren wie Mika Kaurismäki, Rosa von Praunheim, Detlev Buck u.a. machen diese Box zu einer hervorragenden und unterhaltsamen Sammlung, die Einblick in 10 Jahre (1993-2003) Film- und Kulturgeschichte gewährt. Für Liebhaber von guten Kurzfilmen und/oder hochwertigen Erotikfilmen ein Muss!

Regina Ziegler (Produzentin)
Erotische Geschichten

www.wvg.com
870 Minuten

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Wann Wer Wie Was Wo Wora Wora Washington

12. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

wwwagvw1

Freitag, 13. Mai 2011, 18.30 Uhr, Historisches Museum, Dachauplatz, Regensburg
Panharmonicon 2, Klanginstallation von Alois Späth zu historischen Instrumenten aus dem Historischen Museum, Begrüßung: Clemens Unger. Bis 17. Juni (Die Ausstellung, nicht die Begrüßung)
www.on-parkdeck.com

Freitag, 13. Mai 2011, 20.00 Uhr, Kunstverein Graz, Schäffnerstr., Regensburg
Ausstellung: ROCHADE - DREI ORTE AUSSTELLUNG Frühe Werke von Wolfgang Herzer, Jürgen Huber und Heiko Herrmann. Worte von Franz Löfler und Herbert Schneidler. Dauer bis 4. Juni 2011.
www.kunstvereingraz.de | www.kunstverein-pertolzhofen.de | www.kunstvereinweiden.de

Freitag, 13. Mai 2011, 21.00 Uhr, W1, Weingasse, Regensburg
Grandioses: Wora Wora Washington (Transisters-Derivat aus Venezien) und A Great Volcano (Nervous Breakdown aus Hier), zwei Symbiotische Acts für Auge und Ohr, wahrscheinlich zum Schnäppchen-Preis.
my|__|.com/woraworawashington | my|__|.com/agreatvolcano | my|__|.com/w1_regensburg

Freitag, 13. Mai 2011, 22.00 - 4.00 Uhr, Goldenes Fass, Spiegelgasse, Regensburg
Party: Tanz dich rein die zweite. Disco-Crossover zum Thema “Nightmares” in wax
www.goldenes-fass-regensburg.de

Samstag, 14. Mai 2011, 14.00-16.00 Uhr, Europabrunnen,
Konzert, oben: Zuhörer, unten: Tranquillized Houswifes

Samstag, 14. Mai 2011, 21.00 Uhr, Casablanca-Kino, Brosamerstr., Nürnberg
Konzert im Kino: Buddy & The Huddle, Instrumentalmusik aus der amerikanischen Provinz.
www.buddy-and-the-huddle.com | www.casablanca-nuernberg.de

Samstag, 14. Mai 2011, 19.30 Uhr, Theater am Bismarckplatz, Regensburg
Opern-Premiere: Giuseppe Verdis La Traviata, Musikalische Leitung: Philip van Buren, Inszenierung: Arila Siegert. Weitere Termine: 25./27./29./31. Mai, 02./05./12.(15 Uhr)/20./29. Juni, 08./12./15./21. Juli 2011, jeweils 19.30 Uhr.
www.theaterregensburg.de

18. Mai - 8. Juni 2011, jew. 19.00 Uhr, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
Kubanische Filmtage CineCubano, nach der französischen, der italienischen und der spanischen Filmwoche, nun auch eine kubanische.
Die Termine:
Mittwoch, 18. Mai, Wintergarten

18.30 Uhr, Dokumentarfilm: Zucker & Salz R: Tobias Kriele, Martin Broschwitz, D/Kuba 2010, 34 min, OmU
19.30 Uhr, Dokumentarfilm: Mission Against Terror, R: B. Dwyer, R.Ruiz, I/Kuba 2004, 48 min, OmU
20.30 Uhr, Gesprächsrunde mit José Carlos Rodriguez (Botschafter der Aussenstelle Bonn)
Das hört sich alles nicht sonderlich kritisch und differenziert an. Wenn man weiß, was bei der französischen Film- und Kulturwoche los war, als diese sich kritisch mit der aktuellen Politik in Frankreich auseinandersetzen wollten, ahnt man, welche Auflagen es gibt, wenn die Freundschaftsgesellschaft Deutschland-Kuba eine solche Veranstaltung organisiert und den kubanischen Botschafter einlädt. Aber jeder Gast kann sich ja hoffentlich in die Gesprächsrunde einbringen.

Samstag, 28. Mai 2011, Wintergarten

zu Gast der kubanische Regisseur Daniel Diaz Torres und Drehbuchautor und Regisseur Eduardo del Llano;
19.00 Uhr Lisanka R: Daniel Diaz Torres, Kuba 2009, OmeU,
20.30 Uhr Gesprächsrunde mit Daniel Diaz Torres und Eduardo del Llano
21.30 Uhr Kurzfilme von Eduardo del Llano, OmU

Mitwoch, 1. Juni
Mitwoch, 8. Juni

www.kinos-im-andreasstadel.de | www.fgbrdkuba.de

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François, Jean-Luc, Jean-Pierre, und die anderen?

11. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

Deux de la Vague / Godard trifft Truffaut; 9. französischen Film- und Kulturwoche, Filmtheater im Andreasstadel, Regensburg

godard-trifft-truffaut

Emmanuel Laurent beleuchtet mit seinem Dokumentarfilm Deux de la Vague / Godard trifft Truffaut die Freundschaft der beiden bekanntesten Vertreter der Nouvelle Vague: François Truffauts und Jean-Luc Godard. Beide schrieben für die, 1951 von André Bazin gegründete, Film-Zeitschrift Cahiers du cinéma. Sie gingen dabei mit dem damaligen französischen Film scharf vor Gericht. So scharf, dass Truffaut 1958 die Akkreditierung für Cannes verweigert wurde. Seine Rache war der Triumpf seines Debutfilmes Sie küssten und sie schlugen ihn / Les quatre cents coups, der im folgenden Jahr die goldenen Palme erhielt. Auch Godards Debutfilm Außer Atem / A bout de souffle, von 1959, dessen Story ihm Truffaut überlies, wurde sofort zum großen Erfolg.

Vierzig Jahre später schrieb der Filmhistoriker Antoine de Baecques für dieses Magazin. Von 1996-98 war er dort Chefredakteur. Er schrieb, neben mehreren Büchern zur Nouvelle Vague, auch das Drehbuch zu Laurents Film. Außerdem spricht er neben der Schauspielerin und Regisseurin Isild Le Besco die Off-Kommentare.
Emmanuel Laurent Film besteht fast ausschließlich aus Archivmaterial. Private Fotos von Truffaut und Godard sind zu sehen, ebenso wie Zeitungs- und Filmausschnitte. Dennoch ist der Film keine Minute langweilig. Die einzigen zeitgenössischen Aufnahmen sind die von Isild Le Besco, die schweigend rumsitzt oder durch Paris geht. Es mag zwar plausibel erscheinen, mit ihr eine Brücke zum französischen Gegenwartskino zu schlagen - nach der Nouvelle Vague, ist das Kino schließlich nicht mehr dasselbe wie vor ihr - doch erschließt sich diese Brücke dem Zuschauer nicht unbedingt beim Betrachten des Filmes. Wer mit dem französischen Gegenwartskino nicht vertraut ist, ist eher verstört, fragt sich wer das ist und vermag sie überhaupt nicht in den Kontext des Filmes einzuordnen.
Einen weiteren Fokus des Filmes legt Laurent auf Jean-Pierre Léaud, der seit seinem vierzehnten Lebensjahr, seit Sie küssten und sie schlugen ihn, in fünf Filmen, Truffauts Alter Ego Antoine Doinel verkörperte. Truffaut, Doinel und Léaud verschmolzen beinah zu synonymer Bedeutung. Die Archivbilder machen deutlich wie ähnlich sich Truffaut und Léaud auch äußerlich waren. Um sich von Truffaut und dieser Rolle, zu emanzipieren, spielt Léaud immer wieder auch für Godard und geriet so zwischen den Einfluss zweier Überväter. Auch dazu gibt es viele Originalinterviews und Fotos von Léaud über Jahrzehnte hinweg.
Die Qintessenz beider Arbeit kommt in den Statments der Regisseure zum Ausdruck: Während Truffaut mit seinen Filmen nicht alles anders, sondern besser machen wollte als das alte “Cinema de qualité”, wollte Godard die Filmkunst von Grund auf revolutionieren. So driften die Wege beider ab Mai 1968 allmählich auseinander. Während Truffaut zum klassischen Erzählkino zurückkehrt, verharren Godards Filme in Selbstrefferenz und werden irgendwann zu reinen politischen Pamphleten. 1973, nach Die amerikanische Nacht, kommt es zum endgültigen Bruch beider, der bis zu Truffauts frühem Tod 1984 anhielt.

Deux de la Vague / Godard trifft Truffaut
Regie: Emmanuel Laurent, Frankreich 2009, 91 min
mit: Isild Le Besco

läuft auch vom 13.-18. Mai im Filmtheater im Andreasstadel, Regensburg
www.kinos-im-andreasstadel.de | godard-trifft-truffaut.de

Buchtipp: testcard 19. blühende nischen

8. Mai 2011 jneidh Keine Kommentare

Mein erstes testcard

(Jan Neidhardt)

Die Testcard ist ja gewissermaßen der Ferrari unter den Fanzines. Hat man doch schon mal von gehört, wenn man sich für popkulturelle Themen interessiert. Selbst mal reingeguckt haben vielleicht die wenigsten. Kein Wunder, denn das Teil, was ja doch eher ein dicker Reader als ein “Zine” ist, hat ja auch einen stolzen Preis.

Dafür hat man aber auch was Hieb- und Stichfestes bei der Hand, denn hier schreiben z.T. namhafte Soziologen/ Journalisten / Kulturwissenschaftler (Poptheoretiker) mit Fußnoten und Quellenangabe-

Die Geschmackspolizei hat es sicher schwer, gegen eine von einem Martin Büsser, Linus Volkmann oder gar Diedrich Diedrichsen vorgebrachte Meinung anzupöbeln.

Langer Vorrede kurzer Sinn: große Erwartungen öffnen ihren geifernden Rachen: Damit kommen wir endlich auch zum Thema von Testcard No.19, den Blühenden Nischen. - Die Zeit in der die Popwelt via Subkultur und den passenden Medien offen Anhaltspunkte gab, wie man sein Leben, ob im Rahmen des “Mainstream” oder abseits davon leben kann, scheinen längst vorbei zu sein.

Superstars wie Michael Jackson sind Teil der Vergangenheit, genau wie die Zeit einer linear verlaufenden Popgeschichte.
Auch Mainstream ist längst zur Nischenkultur geworden, der Traum vom Rockstar-Dasein, ebenso wie der Traum vom großen Geld und von großen Innovationen - in weite Ferne gerückt.

Nischen, das heißt doch von wenigen für wenige produzierte Musik (u.a.) - etwas das sich im Internet verbreiten lässt, und das letztlich dem Produzenten, kein großes Risiko einer fehlgeschlagenen Investition mit auf den Weg gibt. Folge: Angebot in unglaublicher Breite, wobei aber auch gesehen werden muss, dass die Zahl der Rezipienten in den allermeisten Fällen überschaubar bleibt (noch überschaubarer erscheint dann leider die Zahl derer, die bereit sind auch dafür zu bezahlen).

Wahrscheinlich ist die Zeit vorbei, in der man sich über bestimmte Bands definieren konnte (Stehst Du auch auf THE WHO, oder was? :) ) So erfährt man bei Martin Büsser (S.10): “Die Kids von heute stört das kaum. Das neue ist ihnen egal geworden. Sie hören die Plattensammlungen ihrer Eltern durch, laden sich die Doors auf den iPod und tragen T-Shirts von Nirvana. Pop als realer gegenwärtiger Lebensvollzug war gestern.”

Das klingt natürlich alles recht sentimental - so als wollte man dem guten alten Rockenroll schon mal das letzte Geleit geben. Doch das Buch wäre wohl nicht so dick geraten, steckte nicht noch ein bisschen Leben drin:

33 Berichte, Essays, Interviews und Reportagen tummeln sich hier zum besagten Thema der Nische, in das man sich natürlich z.T. ein bisschen hineindefinieren muss, aber eigentlich, wir wissen es ja auch schon, ist ja heute selbst der Mainstream Nische.

- Leider lässt sich im Rahmen der Rezension nicht jeder Aufsatz im einzelnen würdigen, als kleine Vorschau, kann ich aber einiges erwähnen und somit empfehlen: u.a. sind mit dabei ein Bericht über Labels und Musikszene in Ostdeutschland, Independent-Szene in Toronto, Geschichte der House-Szene (sehr spannend und oft erheiternd, wie damals was zustande kam), Alternative Arbeitskonzepte im Technobereich,- in New Weird Finland wird der Frage auf den Grund gegangen, warum man eigentlich die Finnen oft für ein bisschen abgedreht hält (meiner Meinung nach ist da definitiv was dran ;) ), “Die Schachtel”, ein italienisches Label mit bewegter Vergangenheit wird vorgestellt, Gudrun Gut und monika-enterprises, dann ein schöner Bericht über etwas, was alle über 30 sicher noch kennen werden: die gute alte Kassette (gibt heute schon wieder Labels, tss), Plattenladen Unrock, Silke Arp-bricht, Prog-Rock heute, 13 Osward Road, 30 Jahre The Ex… Puh- das war vielleicht zum Appetitanregen schon mal genug und ich will hier auch nicht schon alles verraten, was den potentiellen Leser im Testcard 19 erwartet.

Ich glaube, man kann lang dran hinlesen (und das ist hier eine sehr gute Eigenschaft).

Zum Schluss verfügt Testcard auch noch über einen tollen Rezensionsteil, der Anregungen in puncto Musik, Buch, Comic, Film en masse bietet,

Fazit: Testcard lohnt sich, denn man kann sich gut und anspruchsvoll unterhalten lassen und wunderbar querlesen einerseits, andererseits kann man sich mit der geballten Theorie zum Poppapst z.B. seiner Jahrgangsstufe aufschwingen. Der ein oder andere wird vielleicht seinen Blick auf die bunte Welt der Medien und der Selbstdarstellung, einem der großen Themen unserer Zeit schärfen. Ein spannendes und sicher auch ein wenig in die Zukunft weisendes Stück Zeit- und Mediengeschichte, sozusagen der Status Quo des Jahres 2010, wir werden erleben wie es weitergeht.

Martin Büsser u.a. (Herausgeber)
testcard. Beiträge zur Popgeschichte 19. blühende nischen

www.ventil-verlag.de
312 Seiten

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Barfuß auf Nacktschnecken

6. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

Barfuß auf Nacktschnecken / Pieds nus sur les limaces, innerhalb der 9. Französischen Film- und Kulturwoche, Wintergarten Kino im Andreasstadel, Regensburg

barfuss-auf-nacktschnecken

Clara (Diane Kruger) muss sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihre geistig (oder psychisch) behinderte Schwester Lily (Ludivine Sagnier) kümmern. Schwere Aufgabe, denn auf den ersten Blick wirkt diese fasst normal.
Zur formalen Darstellung der beiden ungleiche Schwestern, verwendet Regisseurin Fabienne Berthaud zwei verschiedene Kameramethoden: Die Wackelkamera mit schnellen Schnitten für die emotionale und triebhafte Lily und die feste für die aufgeräumte, stabile Clara. Bereits bei der Zeichnung der Charaktere möchte man aufschreien. Einerseits ist Lily nicht allein überlebensfähig, andererseits verfügt sie über die ausgefeiltesten psychoanalytischen Fähigkeiten und vermag ihrer Schwester die (vermeidlichen) Fehler deren Lebensweges aufzuzeigen. Überhaupt verherrlicht die Regisseurin Lily bis zum Überdruss und stilisiert sie zur Sehnsuchtfigur, eine Art Minon mit verruchtem Touch - Heilige und Hure in einem – ähnlich den Frauenfiguren in Betty Blue / 37°2 le matin oder in Ein mörderischer Sommer / L’été meurtrier. Die Distanzlosigkeit zu ihrer Hauptfigur wird auch in einer Unmenge an Nahaufnahmen deutlich: viel Haar, Mund und Bein, bzw Po. Die Triebhaftigkeit wird außerdem durch eine Vielzahl von Essensszenen verdeutlicht. Zusammengenommen ist alles zeitweise nur schwer zu ertragen. Andererseits wird nicht glaubhaft vermittelt, dass das Leben Claras im Gegenzug so verdammenswert und unfrei ist, wie uns der Film suggerieren möchte. Die meisten anderen Charaktere (Claras Ehemann, ihre Schwiegermutter, die Jugendlichen des Dorfes, die Nachbarin, die Gäste in Paris) werden im Gegenzug negativ gezeichnet. Die romantische Ausstattung des Filmes (Rüschenunterhosen, kurze Kleidchen), wirkt teilweise ebenso aufgesetzt wie die skurrilen Elemente (Knitting-Art im Wald, Pantoffeln u.Ä. aus toten Tieren).
Nur in wenigen Momenten vermochte mich der Film zu überzeugen. Die stärkste Szene war die Badeszene, in der Claras Handeln einerseits völlig nachvollziehbar ist, man andererseits dennoch entsetzt von der Heftigkeit ihrer Reaktion ist.

Ich bin mir sicher, dass der Film dennoch ein (überwiegend weibliches) Publikum finden und auch begeistern wird. Viele werden darin ein Aufruf zur Freiheit, zum Anderssein und Unangepastem sehen.

Barfuß auf Nacktschnecken / Pieds nus sur les limaces
R: Fabienne Berthaud, F 2010
D : Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Menochet, Brigitte Catillon, Jacques Spiesser, Anne Benoît
www.barfuss-auf-nacktschnecken.de

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läuft im Wintergarten, Kino im Andreasstadel bis 25.Mai 2011
www.kinos-im-andreasstadel.de

Wo ist der Notausgang?

6. Mai 2011 lweser Keine Kommentare

Eröffnung der 9. französischen Film- und Kulturwoche, Akademiesalon, Regensburg

Am Mittwoch wurde die 9. französische Film- und Kulturwoche mit einer gewohnten Mischung aus Filmen, Texten und Musik eröffnet. Durch den Abend führte wieder Maitre Kasbauer, unterstützt vom Patron (Medard Kammermeier) und Madame Mion, den beiden Verantwortlichen für die alljährliche Woche voll Frankreich in Regensburg.
Eine Woche, die in diesem Jahr unter dem etwas umstrittenen Motto „Sortie de Secours/Aspekte des Überlebens“ steht. Marianne Mion deute gar eine Zensur an. Durch wen diese verhängt wurde, verriet sie allerdings nicht. Glücklicherweise hakte Moderator Kasbauer noch einmal nach. Er wollte von den Veranstaltern wissen, was nun eigentlich so schlimm an der derzeitigen Situation in Frankreich sei, dass es Notausgänge bedürfe. Aufgrund der verhängten Zensur blieb Madam Mion auch bei dieser Antwort im Vagen. Sie sprach vom sich verstärkenden Arm-Reich-Gefälle, von zunehmender Fremdenfeindlichkeit, enttäuschten Hoffnungen, also von nicht unbedingt rein frankreichspezifischen Problemen. Nach diesem kurzen, ernsten Zwischenspiel, kehrte der heitere Ton der Veranstaltung mit Bertl Wenzl (Die Negerländer) zurück, der mit geborgter Gitarre eine musikalische Eigenkomposition passend zum Thema darbot. Er ging dabei nicht nur auf die aktuelle politische Situation in Frankreich, sondern auf die der ganzen Welt ein.
Bertl Wenzl spielte gemeinsam mit Stefan Göler (Tres Hombres, Akademie Regensburg) auch das erste Livestück des Abends. Eine Instrumentalvariation von “Frère Jacques”, welches auf Nachfragen des Moderators ebenfalls sehr viel politischen Subtext enthielt. Zuvor erzählte Marianne Mion mit verzückter Begeisterung und entzückend französischem Akzent das Märchen von „Peau d’âne/Eselshaut“, dass in Deutschland wohl höchstens durch Jacques Demys Verfilmung mit Catherine Deneuve bekannt ist. Der Akkordeonist Thomas Röder gab nach langer, ausschweifender Einleitung mit vielen skurrilen Anekdoten von persönlicher Färbung und mit historischer Tragweite, „Nathalie“ von Gilbert Becaud zum Besten. Sehr persönlich ging es auch zu, als Medard Kammermeier ein französisches und ein deutsches Gedicht aus eigener Feder vortrug. Als Höhepunkt ist vielleicht die Auktion anzusehen, auf der französische Produkte als Wege des Überlebens im Exil, versteigert wurden. Der Auktionator Monsieur Kasbauer hat zu diesem Zwecke extra bei einer französischen Rinderversteigerung sein Handwerk erlernt. Die Idee entstand in Anlehnung an Serge Gainsbourg, der einst die Marseillaise ersteigerte.
Señor Alvarez-Olañeta, der ebenso wie Bertl Wenzl, verlässliche Konstante des Eröffnungsprogrammes ist, kam auf Grund widriger Umstände minimal zu spät, so dass wir auf seinen Beitrag im nächsten Jahr gespannt sein könne.
Letztlich verleihen die kleinen privaten Bekenntnisse aller Beteiligten zu Frankreich, der
Veranstaltung alljährlich ihren besonderen Charme. Durch kritische Aspekte wird dieser Charme keinesfalls geschmälert, sondern allenfalls authentischer.

9frankreichwoche2011

www.kinos-im-andreasstadel.de

Veranstaltungen vom 05. - 12. Mai 2011

5. Mai 2011 lweser 2 Kommentare

04.-11. Mai 2011, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
9. Französische Film- und Kulturwoche, in diesem Jahr unter dem Motto: Sortie de Secours / Aspekte des Überlebens; hier eine kleine Auswahl aus dem Programm:
Donnerstag, 05.05., 19.15 Uhr, Wintergarten, Premiere: Barfuß auf Nacktschnecken, Achtung: Deutsche Fassung! Zur Premiere gibt es einen Aperitiv; läuft bis 25.05.
Freitag, 06.05., 19.30 Uhr, Wintergarten, Vorpremiere: Angèle et Tony / Angèle und Tony, (Alix Delaporte, F 2010)
Freitag, 06.05., 21.00 Uhr, Dokumentarfilm: Deux de la Vague/ Godard trifft Truffaut (Emmanuel Laurent, F 2010), läuft auch vom 13.-18. Mai
Freitag, 06.05., 22.30 Uhr, Akademiesalon, Frankreich-Party mit DJ Claire Voyance
Samstag, 07.05., 22.00 Uhr, Orphee, Maifest, Es fließt Wein und Honig, die Trauben hängen vom Himmel…
kinos-im-andreasstadel.de | www.barfuss-auf-nacktschnecken.de | godard-trifft-truffaut.de

04. – 11. Mai 2011, München, Dokumentarfilmfestival
www.dokfest-muenchen.de/

05.-15. Mai 2011, Weiden,
27. Weidener Literaturtage
, u.A. mit Harry Rowohlt, Wolf Wondrascheck und Andreas Maier
www.weidener-literaturtage.de

Donnerstag, 05. Mai 2011, 20.00 Uhr, Alte Mälzerei, Regensburg
Lokomotive Blokschoij spielen als Campusfest Wurm up
www.blokschoij.net | www.campusfest-regensburg.de | www.alte-maelzerei.de

Samstag, 07. Mai 2011, 19.00 Uhr, Galerie konstantin b., Regensburg
Ausstellungseröffnung: Köpfe 2, Arbeiten von Erich Gohl; die Ausstellung läuft bis 26. Juni 2011

Sonntag, 08. Mai 2011, Ostdeutsche Galerie, Regensburg,
Muttertagsgeschenk: Kunst & Prosecco, freier Eintritt, 15.00 Uhr kostenlose Führung für alle Frauen
www.kunstforum.net

Sonntag, 08. Mai 2011, 19.00 Uhr, Buchhandlung Dombrowsky, Regensburg
12. Literarisches Quintett mit Christa Meier, Martin Hofer, Helmut Hein, Ulrich Dombrowsky, Daniela Weiß. Eintritt: 5 €
www.dombrolit.de

09.-13. Mai 2011, Ingolstadt
20 min|max Kurzfilmfestival
www.20minmax.de

Donnerstag, 12. Mai 2011, 19.30 Uhr, Jahnstadion, (Prüfeninger Str. 57a, Geschäftsstelle-Oberer VIP-Raum) Regensburg
Lesung: Eckhard Henscheid. Der begnadete Fußballkenner und -humorist Henscheid gilt mit seinen Büchern “Meine Jahre mit Sepp Herberger”, “Ode an Bum Kun Cha”, “Standardsituationen” oder der wunderbaren Hör-Collage “Oskar Blose, bitte melden” als einer der Urväter der deutschen Fussballliteratur. Den SSV Jahn Regensburg und den Fußball in Regensburg kennt er seit seiner Zeit als Zeitungsvolontär Ende der 1960er Jahre.
(Zugang von der Lessingstraße / Aufgang rechts neben der Gaststätte “Jahntribühne”, Container 1. Stock), Eintritt: Euro 10,- / ermäßigt 8,- (Vorverkauf : VHS und Abendkasse). Die Zuhörerzahl ist begrenzt.
vhs-regensburg.de | www.ssv-jahn.de

Donnerstag, 12. Mai 2011, 20.30 Uhr, Alte Mälzerei, Theater, Regensburg
Zarate CD Präsentation, Eintritt 10 €
www.zaratemusic.de | www.alte-maelzerei.de

Donnerstag, 12. Mai 2011, 20.30 Uhr, Buchhandlung Dombrowsky, Regensburg
Lesung von Birgit Vanderbeke liest aus ihrem Roman Das lässt sich ändern, Eintritt: 10/8 €
www.dombrolit.de

Donnerstag, 12. Mai 2011, 21.00 Uhr, K4, Königstr., Nürnberg
Konzert: Stanley Brinks & the Kaniks feat. Freshard
www.musikverein-concerts.de | www.myspace.com/therealstanleybrinks | www.myspace.com/freschard

12.-18. Mai, 19.30 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg,
für alle Erik Grun - Fans, der gefühlte 200. boarisch … - Film: Boarisch erpressen

12.-18. Mai, Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg,
Pina in 2D, (Wim Wenders, D 2010)
www.filmgalerie.de | www.pina-film.de

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