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Archiv für Juni, 2011

Nach dem Bürgerfest ist vor dem Jazzweekend

30. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

noch bis 06. Juli 2011, Akademiesalon Kino im Andreasstadel, Regensburg
Schlafkrankheit D/F 2011, Regie: Ulrich Köhler, Der zweite (und letzte) deutsche Wettbewerbsfilm der diesjährigen Berlinale. Gewinner des silbernen Bären auf der Berlinale.
www.schlafkrankheit-derfilm.de | www.kinos-im-andreasstadel.de

noch bis 17. Juli 2011, Historisches Museum, Regensburg
Wander-Ausstellung: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder; Bei uns gibt es die Buchbesprechung zur Ausstellung
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 10 bis 16 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 16 Uhr
www.hdbg.de | www.regensburg.de

noch bis 24. Juli 2011, jeweils Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag, 20.30 Uhr, Straubing
Seit 24.06.2011 gibt es wieder eine Neuinszenierung der Agnes Bernauer Festspiele. Regie: Johannes Reitmeier
www.agnes-bernauer-festspiele.de

Samstag/Sonntag, 2./3. Juli 2011, 15.00/16.30 Uhr, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
Best of Natur Visionen Filmfestival
anschließend 18.00 Uhr Diskussion
www.natur-vision.de | www.kinos-im-andreasstadel.de

Samstag, 02. Juli 2011., 19.00 Uhr, galerie konstantin b., Regensburg
Ausstellungseröffnung: neue Ölbilder von Ingo Gummels. Bis 4. September.
www.ingogummels.de

Sonntag, 03. Juli 2011, 13.00 Uhr, Botanischer Garten der Universität, Regensburg
Kräuterführung, Eintritt und Führung frei
www.biologie.uni-regensburg.de

Montag, 04. Juli 2011, 18.15 Uhr, H 24 Universität, Regensburg
Harry Potter im Medienverbund. Zur Konzeption von Personen, Familie und Erzählen in Literatur und Film“ Prof. Dr. Jan Oliver Decker, innerhalb der Ringvorlesung Jugendbuch Klassiker

07.-10.Juli 2011, Regensburg,
30. Bayerisches Jazz-Weekend
www.bayerisches-jazzweekend.de

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Veranstaltungen von 24.- 30.06.2011

23. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

24.-26. Juni 2011, Bürgerfest, Regenburg
Wer nicht fliehen kann, hier unsere Bürgerfesttipps:
Freitag, 24. Juni
21.45-23 Uhr Bismarckplatz, Mexican Elvis
und ab 20.00 Uhr gibt’s im Büro und im Lederer Punk-Rock

Am Rande des Bürgerfests:
Freitag, 24. Juni 2011, 20.30 Uhr, Buchhandlung Dombrowski, Kassianspl., Regensburg
Konzert: G. Rag y los Hermanos Patchekos, Eintritt: VVK 10 /AK 12 € inkl. 3 Freigetränke!?!
www.myspace.com/senorgrag | www.dombrolit.de

Samstag 25. Juni:
den ganzen Tag Bismarckplatz, mit z.B. Uncle Sally, Nixon in China?!?
oder Grieser Spitz 16.00 Uhr Zwei Tage ohne Schnupftabak, 18.00 Uhr Zarate
oder Neupfarrplatz 20.30 -22.00 Uhr Lokomotive Blokschoj
oder Neupfarrplatz - Slick 50 Bühne: für alle Rock-a-Billys und Rock-a-Bellas z.B. 14.00 Uhr mit Sunny Bottom Boys, 20.00 Uhr mit Slick 50
Büro: LANGE NACHT mit DJ Säm von 22.00 - 4.00 Uhr

Und absolut passend zum Bürgerfest:
Samstag, 25. Juni 2011, 23.00 Uhr, Akademiesalon Kino im Andreasstadel, Regensburg
THE LOVED ONES (AUS 2009, Sean Byrne) „Der ideale Datefilm: die Mädels bekommen die Prom-Night und die hübschen Kleider, die Jungs die Bohrer in den Kopf“ (TAZ.Blog) .Innerhalb der Film-Reihe von Florian Scheuerer Hard Line - Kino Extrem. Zutritt: ab 18 Jahren. Weitere Infos zur Reihe:
hardline.blog.de

Sonntag, 26. Juni
Bismarckplatz z.B. 16.00 Uhr mit C-Moon
Thon-Dittmer-Palais 20.30-22.00 Uhr Zarate
Neupfarrplatz 20.00-22.00 Uhr Sunny Bottom Boys

Alles unter www.regensburg.de, man kann aber auch nach Kallmünz fahren, oder so…

Donnerstag, 30. Juni 2011, 20.00 Uhr, Orientales, Glockengasse, Regensburg
Flamenco mit Hans und Martin Wax. Eintritt 12 / 8 Euro inkl. Wein und Tapitas. Im Rahmen der Spanischen Film- und Kulturtage CineEScultura.
www.cinescultura.de

Jahr des Waldes

16. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

17.-19. Juni 2011, Dultplatz, Regensburg, 3-Tage-Flohmarkt

Sonntag, 19. Juni 2011, Bayerischen Staatsforsten, Tillystraße 2, Regensburg
Unlängst im Wald, Ausstellung im Rahmen des UN-Jahres des Waldes, mit Klanginstallationen, Videos, Skulpturen, Malerei, Fotografie;
weitere öffentliche Termine: 17. Juli, 12. August, 4. September
www.baysf.de

Montag, 20. Juni 2011, Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
18.30 Uhr: La Amiga (ARG 1988), 21.00 Uhr Amigomio (ARG 1995), die deutsch-argentinische Regisseurin Jeanine Meerapfel wird selbst ihre Filme vorstellen
www.spanische-filmwoche.de | www.filmgalerie.de

Dienstag, 21. Juni 2011, 20.00 Uhr, Kunstverein GRAZ, Schäffnerstr., Regensburg
Ausstellungseröffnung: Der Süden im Norden, Arbeiten der Künstler David Pintor und Alfonso Zapico, in Zusammenarbeit mit der Spanischen Film- und Kulturwoche; zu sehen bis 09.07.2011. Öffnungszeiten: Fr - Sa 16 - 19 Uhr
www.kunstvereingraz.de | www.spanische-Filmwoche.de

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“Die Hummel” fliegt jetzt auf DVD

15. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

DVD - Vorstellung: Die Hummel, Regie: Sebastian Sterns

Als Sebastian Stern im letzten Jahr seinen in Deggendorf gedrehten Debutfilm Die Hummel u.A. in Regensburg vorstellte, ahnte er wohl nicht, dass er einige Monate später den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Beter Nachwuchsregisseur“ erhalten würde. Im gleichen Jahr wurde Chris Kraus mit den Bayerischen Filmpreis für Poll ausgezeichnet. Kraus wiederum erhielt 2002 den Nachwuchsfilmpreis für seinen Debutfilm Scherbentanz.

Kosmetikvertreter Pit Handlos (Jürgen Tonkel) ist ein Selfmademan. Doch sein Erfolg ist in Wahrheit auf Pump und nur von kurzer Dauer. Seine finanzielle, sowie seine soziale Situation ist ein katastrophal. Seine Möbel werden gepfändet, dann verliert er seine Wohnung. Alles was ihm noch gehört, sind seine Kosmetikprodukte, die er im geleasten Auto aufbewahrt - solange er es noch hat. Er und sein Sohn Flo (Michael Kranz) sind sich fremd. Unter einem Vorwand zieht er bei ihm und dessen Gothic-Freundin Moni (Stefanie Reinsperger), ein. Seinen Kundenstamm versucht er aus ehemaligen Freundinnen zusammenzustellen. Er heuchelt Interesse, trifft sich mit ihnen zum Rendezvous und holt dann den Verkaufs-Koffer heraus. Bei seiner Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) bekommt er allerdings Gewissensbisse. Sein Leben besteht nur aus Lügen. Doch Beziehungen kann man nicht dauerhaft auf Lügen aufbauen. Er muss sich entscheiden: für sein Sohn und Christina oder für ein Leben wie bisher?

Mit einfachen filmischen Mitteln und reduzierten Dialogen vermittelt Sebastian Stern Autentizität und bietet seine Figuren viel Raum zur Entfaltung. Die Schauspeielerriege, allen voran Jürgen Tonkel und Inka Friedrich überzeugen auf ganzer Linie. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und passen besetzt, wie Michael Kranz als Pits Sohn Flo und Stefanie Reinsperger als dessen Freundin Moni, sowie Gerhard Wittmann als Pits Kollege Herrmann, der sich beim Kundenbesuch in die abwesende Mutter zweier Mädchen verlieb. Sterns Charaktere sind echt. Die meisten von uns hatten irgendwann einmal einen Nachbarn wie Pit oder Freunde wie Flo und Moni.

Der Filmtitel Die Hummel, wird in einer Dialogszene aufgelöst. Dort werden seine recht behäbigen und erfolglosen Protagonisten mit Hummeln verglichen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen können Hummeln nicht fliegen, weil sie einen viel zu massigen Körperbau und zu kleine Flügel haben. Die Hummeln wissen es aber nicht und so fliegen sie dennoch.

Die DVD ist mit folgenden Extras ausgestattet: Kurze Interviews mit Sebastian Stern und Jürgen Tonkel, Entfallenen Szenen, Setfotos, Trailer.

die-hummel-dvd
Die Hummel

Regie: Sebastain Stern, Drehbuch: Sebastian Stern, Peter Berecz, Kamera: Sven Zellner.

Darsteller: Jürgen Tonkel, Inka Friedrich, Michael Kranz, Steffi Reinsperger, Christian Pfeil, Andreas Borcherding, Christian Hoening, Martin Wenzl.

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87 min, farbe, D 2010.
Lighthouse Entertainment
VÖ: 27. Mai 2011

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weitere Informationen unter:
www.lighthouse-kg.com | www.diehummel.de

Alte Herren und alte Musik

9. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

10 - 12. Juni 2011, Regensburg, DAM 2011,
Im letzten Jahr haben die Regensburger Piranhas die alternative Fußballmeisterschaft in Aachen gewonnen. Nun findet die DAM also wieder in Regensburg statt. Diesmal auf den Plätzen des freien TUS.
Freitag 10. Juni: 20.00 Uhr: Eröffnung, 22.00 - 3.00 Uhr Party im Vereinsheim Freier TuS mit DJ Quicky und Kai
Samstag, 11. Juni: 20.00 Uhr Konzert: Sick Sick Sick, 22.00-3.00 Uhr Party mit Dj Hedi und Juliana Rosa (Kosmos Ost)
Sonntag, 13. Juni: 20.00 Uhr Siegerehrung im Festzelt, 22.00 - open end Meisterfest mit DJs Gebüder Mayr (Sturmbühne)
dam2011.de

10. -15. Juni 2011, Filmgalerie Leerer Beutel, Regensburg
weiterhin natürlich spanische und argentienische Filme im Rahmen des Spanischen Film- und Kulturfestivals CinEScultura. Von Freitag bis Mittwoch mit vielen anwesenden Regisseuren.
www.spanische-Filmwoche.de

10.-13. Juni 2011, Regensburg,
Tage alter Musik
www.tagealtermusik-regensburg.de

Samstag, 11. Juni 2011, Kunstverein Graz, Regensburg,
Ausstellung: In an Instant bis 2.Juli; Findet die Veranstaltung wirklich statt? Auf der Graz-Seite sind keine Infos zu finden.
www.kunstvereingraz.de

Pfingstmontag, 13. Juni 2011, Kötzting, Pfingstritt
Zum angeblich 599. Mal. Gilt als größte berittene Bittprozesion und geht auf ein Gelöbnis aus dem Jahr 1412 zurück. Aber Achtung: scham- und reulose Frauendiskriminierung: Frauen dürfen nicht mitreiten. Traditionen bewahren schön und gut, aber wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Und nur ein Brauchtum, das in der Gegenwart bestehen kann, ist lebendiges Bruchtum. Also: Frauen, auf die Pferde!!! Und nicht nur als Blumenschmuckbastlerinnen missbrauchen lassen!

16. - 29. Juni, Garbo-Kino, Regensburg
Der Mann der über Autos sprang, läuft anschließend bis 29.06. im Ostentor-Kino

16. - 29. Juni, Wintergarten, Kino im Andreasstadel, Regensburg
Dokumentarfilm aus dem Inneren der deutschen Atomkraftwerke: Unter Kontrolle

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Buchtipp: Wildes Bayern

3. Juni 2011 sgruen Keine Kommentare

Wildromantisch und atemberaubend schön

(Sigrid Grün)

Zwischen Spessart und Karwendel wird dem Naturliebhaber eine Menge geboten, das weiß man ja. Wie wild und romantisch Bayern sein kann, führt uns der Fotograf Norbert Rosing vor Augen. Rosing, den 50 Reisen als Fotograf in die Arktis geführt haben, entdeckte nach 30 Jahren endlich die Schönheit der Natur vor der eigenen Haustür. Ein Jahr lang hat er sich dem wilden Bayern gewidmet und atemberaubende Motive und Stimmungen eingefangen.
Neben dem touristisch überaus beliebten Süden mit der Zugspitzregion, dem Allgäu und dem Berchtesgadener Land widmet sich der Fotograf auch dem Norden (Fichtelgebirge und Rhön) und dem “wilden Osten” - der Bayerische Wald und die Oberpfalz werden über das ganze Jahr hinweg fotografiert. Die beeindruckende Pflanzen- und Tierwelt werden hier einzigartig in Szene gesetzt: Herbst im Latschenfilz, knorrige Hutebuchen auf dem Hochschachten, Luchse und Wölfe - man wähnt sich im Urwald. Die mit Granitfelsen übersäte Gipfelregion des Lusen, der wildromantische Höllbachspreng, tief verschneite Fichten auf dem Großen Arber: Ostbayern hat wirklich eine Menge zu bieten.
Norbert Rosings Fotos zeigen auf, dass es den Indian Summer nicht nur in Kanada und unberührte Natur nicht nur fernab jeglicher Zivilisation gibt. Die Fotografien machen Lust auf Bayern. Man möchte gleich losziehen, um die Naturschönheiten vor der eigenen Haustür zu entdecken. Gut so!
Ein beeindruckend schöner Fotobildband, der die Augen öffnet und aufzeigt, wie nah das Paradies doch liegen kann! Unbedingt ansehen und staunen!

Norbert Rosing (Fotograf)
Wildes Bayern. Bilder einzigartiger Naturschätze

www.nationalgeographic.de
159 Seiten

Musikantentheater im Spessart

3. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

Premiere Freilicht-Theater: Das Wirtshaus im Spessart. Eine musikalische Räuberpistole von Curt Hanno Gutbrod nach Motiven des gleichnamigen Filmes von Kurt Hoffmann; Regie: Michael Bleiziffer, Innenhof des Thon-Dittmer-Palais, Regensburg

Eine Räuberpistole wird das diesjährige Freilichttheaterstück im Untertitel genannt und nimmt damit jede Kritik vorweg. Der Zuschauer weiß dadurch schließlich was auf ihn zukommt. Aber das Fehlen jeglichen Anspruchs erwartet man dann doch nicht von einem professionellen Theater. Zwar ist es Tradition, dass das Freilichttheaterstück leicht ist, mit einem Hang zum Klamauk, doch reiner Musikantenstadel gemischt mit Bauerntheater… Muss das sein? Wenn es als Kinderstück ausgeschrieben wäre, könnte man es vielleicht verstehen.

das-wirtshaus-im-spessart

Die Handlung ist aus der gleichnamigen Verfilmung von Kurt Hoffmann mit Lieselotte Pulver aus dem Jahr 1957 bekannt. Der Unterschied zur literarischen Vorlage, eine Märchensammlung von Wilhelm Hauff, ist groß. Bei Hauff dient das Wirtshaus im Spessart als Rahmenhandlung für eine Märchensammlung, ähnlich dem von Scheherazade in Tausendundeine Nacht. Bei Hoffmann steht die Liebesgeschichte zwischen Räuberhauptmann und der Comtesse im Mittelpunkt, die es bei Hauff überhaupt nicht gibt. Bei Hauff wiederum ist der Handwerksbursche Felix Hauptfigur, die bei Hoffmann zur Randfigur wurde.
Doch eine Zusammenfassung nötig? Also gut: Zwei Handwerksburschen suchen nachts im von Räuber übersäten Spessart in einem Wirtshaus zuflucht. Das Wirtshaus ist jedoch eine Räuberhöhle. Die Räuber wollen dort Franziska, Comtesse von Sachau (Anna Dörnte) entführen. Einer der Handwerksburschen stellt sich als Comtesse verkleidet als Geisel zur Verfügung. Da Graf Sachau jedoch nicht zahlen will, kehrt Franziska zur Räuberbande zurück und schleicht sich als jugendlicher Räuberanwärter in das Vertrauen des Hauptmanns. Und dann kommt was kommen muss…

Michael Heuberger als singender Paruccio, ein Troubadour mit Tanzbär und besserer Vergangenheit, überzeugt sowohl mit seinem Gesang als auch mit seinem italienischen Akzent. Das kann man von Christoph Bangerter, dem Räuberhauptmann nicht behaupten. Sein Tonfall und seine Sprachmelodie kommen einem sehr spanisch vor. Hubert Schedlbauer und Paul Kaiser brillieren als skurril sympathisches Gaunerpärchen. Außerdem ist ein alter Bekannter, Peter Papakostidis, der bis 2003 zum Ensemble gehörte, als Vizeräuberhauptmann zu sehen.

Liebevoll und detailreich sind Kostüme (Uschi Haug) und Requisiten. Die Räuberbande reitet auf Steckenpferden durch den Gegend. Pappsoldaten ersetzen des Obristen Regiment. Der Experimentalmusiker Heinz Grobmeier sorgt mit seinen Mitstreitern für leicht konsumierbare musikalische Untermalung. Oder kurz: Familienunterhaltung pur.

Das Wirtshaus im Spessart Eine musikalische Räuberpistole nach Motiven des gleichnamigen Kurt-Hoffmann-Filmes und dem Märchen von Wilhelm Hauff , Musik: Franz Grothe, Liedertexte von Günther Schwenn und Willy Dehmel,
mit Anna Dörnte, Christoph Bangerter, Oliver Severin, Hubert Schedlbauer, Paul Kaiser, Julia Baukus, Daniel Tille, Michael Heuberger, u.v.m
Weitere Vorstellungen:2./7./8./10./11./12./13./14./15./17./19. Juni, 3./4./5./6./7./12./14. Juli 2011
www.theaterregensburg.de

Filmpremieren mit Star-Aufgebot

2. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

Freitag, 03. Juni 2011, 19.00 Uhr, Ostentor-Kino, Regensburg
Regisseur und Oscarpreisträger Pepe Danquart stellt seinen neuen Dokumentarfilm Joschka und Herr Fischer vor. Ob der Hauptdarsteller auch kommt?
www.joschkaundherrfischer.x-verleih.de | www.altstadtkinos.de

Freitag, 03. Juni 2011, 20.00 Uhr, Leerer Beutel, Regensburg
Endlich die offizielle Eröffnung des Spanischen Film- und Kulturfestivals CinEScultura mit Musik, Film und Peformance, u.a. von Nylea Mata Castilla, der Folkband XERA und Party bis 3.00 Uhr. Eintritt ist frei!
www.spanische-Filmwoche.de | www.xera.eu

03. - 05. Juni 2011, div. Zeiten, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
James Gray - Werkschau und Workshop. Filme, Vorträge und Podiumsdiskussionen von und über den New Yorker Regisseur unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Sascha Keilholz. Eröffnung am Freitag um 20.00 Uhr mit Little Odessa, Grays Erstling mit Tim Roth in der Hauptrolle. Neben der Kompletten Filmographie (The Yards, We Own the Night, Two Lovers ) gibt es Vorträge von Silke Roesler-Keilholz, Herbert Schwaab und David Gaertner, sowie eine Podiumsdiskussion.
www.kinos-im-andreasstadel.de | www-mw.uni-r.de

Dienstag, 07. Juni 2011, 21.00 Uhr, Alte Mälzerei Club, Regensburg
Live: die britischen Punk-Rentner Leatherface unterstützt von ihren Jüngern Zwei Tage : ohne Schnupftabak und den londoner Role Models. Eintritt 10 / 13 €
www.leatherface.biz | www.zweitageohneschnupftabak.de | www.alte-maelzerei.de

Mittwoch, 08. Juni 2011, 21.30 Uhr, Garbo-Kino, Weißgerbergraben, Regensburg
Filmpremiere Die letzte Lüge in Anwesenheit des Regisseurs Jonas Grosch und der Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel außerdem spielt die frankfurter Band Black Cat Zoot, die auch im Film spielt.
www.dieletztelüge.de | www.altstadtkinos.de

Donnerstag, 09. Juni 2011, ab 9.30 Uhr !!!, Campus der Hochschulen, Regensburg
Studenten sind es gewohnt früh aufzustehen, darum beginnt das Campusfest schon um 9.30 Uhr mit einem Frühschoppen. Neben zwei Bühnen mit allerlei Darbietungen, einem Fußball- und einem Volleyball-Turnier gibt es noch ein vielseitiges Rahmenprogramm.
campusfest-regensburg.de

Donnerstag, 09. Juni 2011, 18.30 Uhr, Ostentor-Kino, Regensburg
Noch eine Premiere, wenn auch ohne Gäste: Unter Kontrolle, der Dokumentarfilm aus dem Inneren der Atomkraftwerke. Bis 15.06. im Ostentor-Kino und anschließend bis 29.06. im Wintergarten, Kinos im Andreasstadel.
www.unterkontrolle-film.de | www.altstadtkinos.de | www.kinos-im-andreasstadel.de

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Die Paarbeziehung, getanzt

1. Juni 2011 lweser Keine Kommentare

Ballett: Creative Attack - Junge Choreografen VII, Velodrom, Regensburg

Zum siebenten Mal haben sich die Ballett-Ensemblemitglieder des Theaters Regensburg selbst als Choreografen betätigt. Sieben ganz unterschiedliche Choreographien sind das Resultat. Der Ton ist diesmal etwas schwerer und nachdenklicher als gewohnt und männerdominiert. Formal fällt auf, dass in drei verschiedenen Stücken mit Silhouette oder Schatten gearbeitet wurde. Der klassische Spitzentanz ist kaum vertreten.

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Den Einstieg gibt Brendon Feeneys feurige Choreographie Arms Race. Rutsuki Kanazawa und Fabian Moreira Costa tanzen eine Paarbeziehung mit ihren kämpferischen Facetten. Brendon Feeney komponierte gemeinsam mit Tu Ngok Hoang auch die Musik.
Weiter geht es mit einer Choreographie von Julia Leidhold, die wegen Schwangerschaft, selbst nicht mittanzte. Bobby Briscoe und Brendon Feeney verdeutlichen darin tänzerisch Abnablungsversuche und Emanzipationsstreben. Sie stellt die Frage inwieweit unser WEG vorbestimmt ist, oder wieweit wir uns von dieser Bestimmung befreien können und welche Spuren wir im Leben hinterlassen.
Imaginists von Alister und Ayumi Noblet ist das umfangreichste der Stücke. In einem Präludium und sieben Kapiteln tanzen die einzelnen Beteiligten, Visionen und Vorstellungen, die nur ihnen zugedacht waren. Mit kleinen eingeblendeten Sentenzen wird am Ende der Tanz mit Worten zusammengefasst. Besonders gelungen ist dabei die Darstellung einer schicksalhaften Verbindung von Esskultur, Orchestertradition und Tanz. Die Silhouetten der Ballettmitglieder winden sich vor einer roten japanischen Sonne zu Tschaikowsky, dirigiert von Rutsuki Kanazawa.

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Nach der Pause geht es weiter mit Bobby Briscoes Love Song. Auch hier geht es wieder um die Paarbeziehung von Mann und Frau. Die verschiedenen Kommunikationsverhalten der beiden Geschlechter werden aussagekräftig verdeutlicht - und am Ende bleibt immer einer allein.
In The other side von und mit Tu Ngoc Hoang und Rutsuki Kanazawa, wagen zwei Menschen den Lebensweg sowohl allein, als auch gemeinsam. Die beiden Choreografen benutzten die Videoeinblendungen ihres Tanzes, während beide live dazu vor der Leinwand tanzen. Die verschiedenen Variationen verdeutlichen die verschiedenen Möglichkeiten im Leben.
In Alister Noblets zweites Stück Was just 2 destructive verdeutlicht er gemeinsam mit seiner Partnerin, zu harten Beats, die gewaltsame und zerstörerische Seite einer Paarbeziehung.
Beschlossen wird der Abend mit Tu Ngoc Hoangs zweitem und zweigeteilten Stück Element. Er scheint hierzu bei Pina Bausch in die Lehre gegangen zu sein. Die männlichen Ensemblemitglieder tanzen eine Hommage an das Element „Wasser“.

Die interessante kraftvolle Mischung zeigt wieder einmal wie viel kreatives Potential in den jungen Tänzern steckt. Schön, dass das Theater Regenburg regelmäßig die Möglichkeit bietet dieses Potential zu entfalten.

Dritte und letzte Vorstellung: 2. Juni, 19.30 Uhr
www.theaterregensburg.de