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Archiv für März, 2013

Ostern im Schnee

28. März 2013 lweser Comments off

29. März - 10. April 2013, Regensburg
Regensburger Dokumentarfilmtage
13 Tage lang werden in den Kinos im Andreasstadel im Frühjahr Dokumentarfilme gezeigt, darunter als Vorpremieren: SLOW - LANGSAM IST DAS NEUE SCHNELL, ein Film über einen Schnecken-Tag; I AM A WOMAN NOW; GEORG BASELITZ und HEINO JÄGER - LOOK BEFORE YOU KUCK.
Zum Thema Musik werden gezeigt: SEARCHING FOR SUGAR MAN, der vor kurzem den Oscar als bester Dokumentarfilm erhielt; BALKAN MELODIE; SHUT UP AND PLAY THE HITS sowie CAFÉ DE LOS MAESTROS - DIE GROSSEN MEISTER DES TANGOS.
Zum Thema Gesellschaft laufen: DRACHENMÄDCHEN, VOICES OF TRANSITION, SPEED und DIE WOHNUNG.
Schließlich gibt’s, in OmU, Italien-Filme: ITALY - LOVE IT OR LEAVE IT sowie die Städteporträts 6 X VENEDIG, GENTE DI ROMA und DIE SEELE NEAPELS.
www.kinos-im-andreasstadel.de

31. 03 / 01.04. 2013, 22.00 Uhr, Parkplatz Donauarena, Regensburg
2-Tage-Flohmarkt für Hartgesottene, die ihre Skikleidung noch nicht weggepackt haben

Ostermontag, 01. April 2013, Furth im Wald
Leonardiritt
“Es handelt sich um eine über 200 Jahre alte Pferde- und Reiterprozession zu Ehren des Heiligen Leonhard, an der Jahr für Jahr nahezu 300 Pferde und Reiter teilnehmen. Die kleine Kirche zu Ehren des Hl. Leonhard wurde 1751 auf dem Bayplatz erbaut, die Erlaubnis zur Meßlesung wurde aber erst nach mehrmaligem Bitten im Jahre 1786 erteilt. Eine Organisation erfuhr der Umritt erst mit einer neuen Kapelle im Jahre 1931. Zu den Höhepunkten zählt neben dem Umritt um die Leonhardi-Kirche die anschließende Feldmesse aller Teilnehmer auf dem Stadtplatz. Zum Abschluß werden die Pferde gesegnet und an die Teilnehmer geweihte Leonhardi-Brote verteilt.” (Quelle siehe unten)
www.furth.de

Mittwoch, 03. April 2013, 20.30 Uhr, Alte Mälzerei, Regensburg
Konzert: Kings Of Dub Rock, nach FRAKTUS sind die Akteure wieder einzeln unterwegs. Heute Jacques Palminger mit seinen Kollegen Viktor Marek und Rica Blunck. Heinz Strunk liest am 10. in München und Rocko Schamoni ist am 17. in der Mälze. Eintritt: 12/15 €
www.myspace.com/palminger | www.alte-maelzerei.de

Mittwoch, 03. April 2013, 22.00 Uhr, Garbo, Regensburg
Film: Scorpio, Regie: Michael Winner, mit Burt Lancaster und Alain Delon, USA 1972; Innerhalb der Reihe vor 40 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

4.-7. April 2013, Selb
36. Grenzland-Filmtage
www.grenzlandfilmtage-selb.de

Veranstaltungen vom 21. - 28.03.2013

21. März 2013 lweser 2 Kommentare

21. März - 6. April 2013, div., Regensburg
Schleudertraum 9. Festival für aktuellen Tanz in Bayern
Veranstaltungsorte: Städtischen Galerie im Leeren Beutel, Kunstverein Graz, Theater an der Universität, Wintergarten, Kino im Andreasstadel und im Künstlerhaus am selben Ort, Ballett in der Altstadt
das komplette Programm finden Sie unter:
www.tanzstelle-R.de

Freitag, 22. März 2013, 21.00 Uhr, Akademiesalon. Kino im Andreasstadel, Regensburg
Kino/Neue Reihe: Popkulturkino: Where´s the Beer and when do we get paid? (D 2012, 86 min, OmU, R: Sigrun Köhler, Wiltrud Baier)
Der ehemalige Leiter der Regensburger Kurzfilmwoche Markus Prasse is back in Town und bereichert die Kinolandschaft mit einer neuen Reihe, die sich, jeden dritten Freitag im Monat, mit der Bedeutung der Popkultur im Film beschäftigt. Den Anfang macht einen Dokumentarfilm über den Schlagzeuger von Frank Zappas „Mother of Invention“, Jimmy Carl Black, der bis zu seinem Tod 2008 fast unbekannt in einem kleinen bayrischen Dorf lebte.
www.kinos-im-andreasstadel.de

ab 28. März 2013, 20.45 Uhr, Filmgalerie im leeren Beutel, Regensburg
Kino/Film Noir: Out of the Past / Goldenes Gift USA 1947, Regie: Jacques Tourneur, mit Robert Mitchum, Jane Greer, Kirk Douglas, OmU
www.filmgalerie.de

Hochgenuss für Film- und Musikliebhaber mit Lotte Reiniger

18. März 2013 lweser Keine Kommentare

Lotte Reiniger, die Kurzfilmwoche zu Gast in der Hochschule für katholische Kirchenmusik, Regensburg

kufi2013_lotte-reiniger1Mit großer Spannung wurde bei der diesjährigen Regensburger Kurzfilmwoche auf eine neue Zusammenarbeit der besonderen Art geblickt: die des Festivals mit der Hochschule für katholische Kirchenmusik und gleichzeitig mit der Regensburger Stummfilmwoche. Das mag nur auf den ersten Blick eine absolute Neuheit sein, denn mit den “Plattenfilmen” gibt es ja bereits eine Tradition der Live-Vertonung von Kurzfilmen bei der Kurzfilmwoche. Zugegeben, das ist nur halb-live, kommt doch die Musik, die aufgelegt wird, aus der “Konserve”.

Die Studenten der Hochschule für Kirchenmusik vertonten einige der liebevoll gestalteten Silhouettenfilme von Lotte Reiniger aus den Jahren 1921 bis 1954, die sich neben der Detailgenauigkeit auch durch viel Witz auszeichnen. Dabei offenbarte sich eine musikalische Bandbreite, die von Kirchenmusikstudenten nicht unbedingt erwartet wurde. Da gab es zarte Einzelbegleitung mit Orgel (Max Pöllner) zu Carmen oder Cello (Stefan Shen) zu Galathea, eine Adaption der Pygmalionsage. Ein klassisches Ensemblespiel mit zwei Violinen, Kontrabass, Klavier, Klarinette und Cello kam bei einer Adaption des Rattenfängers von Hameln zum Einsatz. In der Auftragsarbeit, die Reinigner zum Tag der Hausmusik produzierte, werden statt Kinder Musikinstrumente entführt. Zum Kleinen Schornsteinfeger waren jazziger Clubsound und bekannte Filmmusikmotive von James Bond bis zum Rosaroten Panther zu hören. Henriette Olbertz, Katrin Schmidmayr und Armin Weinfurter sind ein eingespieltes Trio mit Astor-Piazzolla-Vorliebe, die mit Cello, Klavier und Geige, Reinigers Dornröschen in Tangoflair versetzten. Der fliegende Koffer von 1921, nach einem Märchen von Hans Christian Andersen, das im fernen China spielt, wurde von Franzi Kießl und Kristin Schorr mit Geige und einer Vielzahl Percussioninstrumenten zauberhaft akzentuiert. Georg Zeller (Klavier, Akkordeon und Kazoo) und Stefan Shen (Cello, Geige) unterstrichen den Witz von Reinigers expressionistischem Aschenputtel aus dem Jahr 1922 sogar mit Gesang und mit Hilfe eines Luftballons.
Dass die Kirchenmusikstudenten dabei nicht hinter den routinierten Vertonungen der Stummfilmwoche zurückstehen müssen, bestätigten neben einigen Gästen auch Nicole Litzl, die Leiterin der Regensburger Stummfilmwoche, die mit viel Hindergrundwissen zum Stummfilm im Allgemeinen und dem Silhouettenfilm im Besonderen, sowie mit einigen Anekdoten aus Lotte Reinigers Leben, durch den Abend führte.
Die Zuschauer der knapp dreistündigen Veranstaltung hätten gut eine kleine Pause vertragen können. Insgesamt war der Abend ein Hochgenuss für Film- und Musikliebhaber.
Mit einigen kleinen Verbesserungen (z.B. einer etwas größeren Projektion, einem geheizten Konzertsaal und einer professionelleren Vorstellung der Musiker) wäre es wünschenswert, wenn diese Art der Zusammenarbeit weitergeführt und ausgebaut würde.

Alle, die Lust auf mehr Lotte Reiniger bekommen haben, können bei der 31. Regensburger Stummfilmwoche im August 2013, ihren Langfilm, und den ersten Lang-Trickfilm der Filmgeschichte überhaupt (1923-1926), Die Abenteuer des Prinzen Achmed sehen. Vertont wird er von den Gebrüdern Teichmann und Leo Hurt.
Bei der Kurzfilmwoche, die noch bis zum 20 März geht, kann man morgen, am Dienstag 21.00 Uhr im Ostentor-Kino die Plattenfilme sehen und hören. Es soll noch Karten geben.
www.kurzfilmwoche.de | www.filmgalerie.de | www.hfkm-regensburg.de
Mit Dank an www.photographie-fischer.de

Auf das Timing kommt es an, auch in Bayern

15. März 2013 ffranc Keine Kommentare

Bavarian MuVis bei der 19. Regensburger Kurzfilmwoche am 15.03.2013 @ Filmgalerie im Leeren Beutel

Das einzige Programm der Reihe The World of Shorts - The World of Music bei der diesjährigen Kurzfilmwoche in dem ausschließlich Musikvideos gezeigt werden, nennt sich Bavarian MuVis. Kurator Stefan Grunwald-Wiese hat darin ganze 26 Beiträge von ausschließlich bayerischen Interpreten versammlet, daher auch der Programmname. Ein gewagtes Unterfangen. Weniger durch die eingeschränkte geografische Auswahl, als darin begündet, A) eine möglichst große Bandbreite sowohl in musikalischer als auch in filmischer Hinsicht zu zeigen, und B) dass Musikvideos allzu oft aus cineastischem Blickwinkel nach unten ausschlagen, weil das Hauptanliegen vieler Musiker darin besteht, als Person einen möglichst guten Eindruck zu machen. Andererseits bot das “Genre” des Musikvideos Filmemachern schon immer die Möglichkeit sich möglichst frei und experimentell auszutoben.
Dass die Bavarian MuVis sowohl das eine als auch das andere unter Beweis stellt ist selbstredend. Auffallend jedoch ist, dass weder ein fränkischer Beitrag, noch einer aus früheren Regionalfenstern, wie die eines Säm Wagners oder Blink & Remove, den Weg ins Programm fanden.

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Zwei Videos waren eigentlich total überflüssig: ein Live-Mitschnitt mit animiertem Intro von Hans Söllner und eine Studio-Session von Nixon In China - beides filmisches Nichts! Zwei andere fielen aus unterschiedlicher Sicht aus dem Rahmen. Die United Balls als einzige Vertreter aus der Musikvideo-Steinzeit (1981) und das Ost Hafen Duo mit einer Musik jenseits aller Kategorien und einem Bild als stilllebenhafte Homage an den Gäuboden.
Besonders beliebt im Musikvideo-Biz scheint die Stop-Motion-Technik zu sein. Egal ob als Realfilm (Slut), Puppenanimation (The Notwist) oder Zeichentrick (Missent to Denmark), die Ergebnisse darin erübrigen nicht einer gewissen Niedlichkeit, sind ansonsten sehr durchschnittlich, wenig originell und meist mies bis gar nicht choreografiert.
Wie wichtig Timing bei Musikvideos ist zeigen die Höhepunkte dieses Programms. Blumentopf aus München haben zu einem der wahrscheinlich bescheuertsten Deutsch-Hip-Hop-Nummern ein Zu-Fuß-Roadmovie ohne Schnitt realisiert, nicht besonders originell, aber eben perfekt getimt und schlüssig. Ebenso Ebow mit einem reinen “Tanzfilm” im Eighties-Look, beige GT mit einer eher grafischen Optik und anheimelnden Szenen aus einem Nordoberpfälzischen Auto-Tuning-Treffen, und der Fast-Oldie der Sportfreunde Stiller Wellenreiten ‘54, mit simplen Aufnahmen aus einem Freibad mit Dreifach-Sprungturm.

Drei Videos, die besonders herausstachen, waren zum einen Fittenbudes Wings. Der einzige Teilnehmer, der einem kleinen Spielfilm glich und völlig vom musikalischen Takt losgelöst, das Coming-Out eines Lehrers thematisiert. ZiehGäuner aus dem Bayerischen Wald haben mit Ihrem Film zu Mamabua nicht nur einen Mitreißer erster Güte, sondern auch ein traumhaftes Video aus 50er-Jahre-Found-Footage und darin integrierten und nicht merkbaren Aufnahmen der Band geschaffen. Ein perfekter Spaß auf ganzer Linie und ein positiver Beitrag aus der ON3-Werkstatt des Bayerischen Rundfunks, die ansonsten eher aufgeblasene Teenie-Selbstdarstellung unterstützt. Und zu Guter Letzt sei noch Zombie Nations Gizmode erwähnt, ein perfekt choreografierter, klassischer Musikclip mit optimal ins Bild gesetzten Aufnahmen aus Tokyo. Einfach, gut, stimmig.

Die anschließend im Foajee der Filmgalerie stattfindende Foyerstelle-Party war ebenso stimmungvoll wie schlecht besucht. Um so mehr konnten die Anwesenden beinahe schulterzuckend über die sich viral mündlich verbreitenden Neuigkeit des Ausfalls der morgigen “großen” Zündfunk-Party hinwegsehen. Ihren Spass hatten sie ja schon gehabt, egal ob flätzend im Fatboy oder aktiv auf den Tanzplanken des Leeren Beutels. Wer die Feuerstelle nicht ehrt, ist des Zündfunkes nicht wert.

Alle, die sich einen Überblick über bayerische Musikvideoproduktionen verschaffen möchten und über einen breitgefächerten Musikgeschmack verfügen, können sich noch heute und am Dienstag den 19.03.2013 im W1, jeweils um 21.00 Uhr die “Bavarian MuVis” anschauen.
www.kurzfilmwoche.de | www.filmgalerie.de

Ansonsten sind alle Videos auch im Web zufinden, wie zum Beispiel aus Sympathie-Gründen:

(Nicht)Veranstaltungen vom 15. - 21.03.2013

14. März 2013 lweser Keine Kommentare

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13.-20. März 2013, Regenburg
19. Regensburger Kurzfilmwoche
Neben acht internationalen, vier deutschen Wettbewerbs-Programmen, einem Bayernfenster- und zwei Regionalfenster-Programmen gibt es dieses Jahr viel zum Thema Musik und ein bisschen Griechenland. Hier noch ein paar ausgesuchte Tipps von uns:
Donnerstag, 14. März, 00.00 Uhr, Foyer Filmgalerie, Foyerparty: eine einst beliebte Veranstaltung, die nun wieder belebt und erstmals in die Kurzfilmwoche integriert wird; das könnte schön werden
Freitag, 15. März, 20.00 Uhr, Kunstverein GRAZ, MA Julia Bayerl kuratiert die digitale Installation “The Rhythm of Polizeiruf 110
Freitag, 15. März, 21.00 Uhr, (neue) Heimat (nicht zu verwechseln mit der ehemaligen Neuen Heimat, nicht dass noch jemand in ein Bauloch fällt), Zündfunkparty; schon immer völlig überlaufen, jetzt auf noch begrenzterem Raum
ACHTUNG KEIN WITZ: DIE ZÜNDFUNK-PARTY FÄLLT AUS!
Samstag, 16. März, 21.00 Uhr, Hochschule für kath. Kirchenmusik (Andreasstr./Stadtamhof), Lotte Reininger; die liebevoll gestalteten Scherenschnitt-Filme werden live vertont von Studenten der Kirchenmusikhochschule;
Samstag, 16. März, 23.00 Uhr, Ostentorkino, Horror-Kurzfilmnacht; die jüngste Kult-Veranstaltung der Kurzfilmwoche und Publikumsmagnet geht in die 3. Runde
Sonntag, 17. März, 14.00 Uhr, Sportplatz des Albrecht Altdorfer Gymnasiums (bei der königlichen Villa) Shorts United Fußballmatch; Eine der wenigen Gelegenheiten Kurzfimwochenbeteiligte und Gäste bei Tageslicht zu sehen; wie immer gegen die Damenmannschaft Kosmos Ost.
Dienstag, 19. März, 20.00 Uhr, W1, Der Journalist Matthias Dell liest aus seinem Buch “Herrlich inkorrekt“: Die Thiel-Boerne-TATORTE.
Dienstag, 19. März, 21.00 Uhr, Ostentorkino, Die Plattenfilme muss man natürlich ebensowenig ankündigen, wie die Zündfunkparty, der Vollständigkeitshalber tun wir es natürlich dennoch. Es vertonen live Looney Tune, Tom Tiger, Linus Quick, Markus Guentner und weitere.
Außerdem gibt es nach den Vorstellungen am Mittwoch, Samstag, Dienstag und Donnerstag die KuFiWo-After Hour mit wechselnden DJs in der Kinokneipe. Ein paar mal weniger als sonst.
www.kurzfilmwoche.de

Freitag, 15. März 2013, 19.00 Uhr, Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
Ausstellungseröffnung: Manfred Hamm: „Konzerthäuser und andere Räume“; Einführung: Hubert Schwarz (Galerist, Greifswald) und Reiner R. Schmidt (3. Vorsitzender Kunst- und Gewerbeverein); bis 14. April 2013

Freitag, 15. März 2013, 19.00 Uhr, galerie konstantin b. (Brixner Hof) Regensburg
Lesung: Gerd Burger liest im Rahmen der aktuellen Ausstelleung Entstauner – Bilder von Thomas Hart aus Eugen Okers “Der Kuckuck von Timbuktu” - Oder Tiere sind auch Menschen. Ein Bilderbuch über Vögel und andere Viecher. Für die Neuausgabe dieses Buches - im Lichtung Verlag erschienen - hat Thomas Hart schräge Szenarien mit Tieren kongenial passend zu Okers Texten ins Bild gesetzt. Thomas Hart wird ebenfalls anwesend sein.

Freitag, 15. März 2013, 20.00 Uhr, Jazzclub im Leeren Beutel, Regensburg
Konzert: Rebecca Bakken, Eintritt: 27/29 €
www. jazzclub-regensburg.de

Mittwoch, 20. März 2013, Bücher Pustet, Regensburg
Lesung: Barbara Krohn: Regensburger Requiem. Kurzkrimis von der Donau; Eintritt: 9/7 €
www.verlag-pustet.de

Donnerstag, 21. März 2013, 20.30 Uhr, Kinos im Andreasstadel, Regensburg
Party: Pecha Kucha Vol. 12, Eintritt: 3 €
www.hotel-des-artistes.org

21. März - 6. August 2013, div., Regensburg
Schleudertraum 9. Festival für aktuellen Tanz in Bayern
Veranstaltungsorte: Städtischen Galerie im Leeren Beutel, Kunstverein Graz, Theater an der Universität, Wintergarten, Kino im Andreasstadel und im Künstlerhaus am selben Ort, Ballett in der Altstadt
das komplette Programm finden Sie unter:
www.tanzstelle-R.de

19. Regensburger Kurzfilmwoche mit noch mehr Musik als sonst

7. März 2013 lweser Keine Kommentare

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13.-20. März 2013, Regenburg
19. Regensburger Kurzfilmwoche steht diesmal ganz unter dem Thema Musik. 7 Programme zum Thema (von Metal Heavy über Punk bis Bavarian MuVis) werden zu sehen sein. Gastland wird das stark gebeutelte Griechenland sein, dessen Kurzfilmschaffen in drei Programmen vorgestellt wird.
Weiterhin gibt es natürlich die Wettbewerbs-Programme: acht internationale, vier deutsche, ein Bayernfenster- und zwei Regionalfenster-Programme.
Mittwoch, 13. März, 19.00 Uhr, Eröffnungsfeier mit der Band Missent to Denmark, anschließend 22.00 Uhr Eröffnungsfilmprogramm
Donnerstag, 14. März, 00.00 Uhr, Foyer Filmgalerie, Foyerparty: eine einst beliebte Veranstaltung, die nun wieder belebt und erstmals in die Kurzfilmwoche integriert wird; das könnte schön werden
Freitag, 15. März, 20.00 Uhr, Kunstverein GRAZ, MA Julia Bayerl kuratiert die digitale Installation “The Rhythm of Polizeiruf 110
Freitag, 15. März, 21.00 Uhr, (neue) Heimat (nicht zu verwechseln mit der ehemaligen Neuen Heimat, nicht dass noch jemand in ein Bauloch fällt), Zündfunkparty; schon immer völlig überlaufen, jetzt auf noch begrenzterem Raum
Samstag, 16. März, 21.00 Uhr, Hochschule für kath. Kirchenmusik (Andreasstr./Stadtamhof), Lotte Reininger; die liebevoll gestalteten Scherenschnitt-Filme werden live vertont von Studenten der Kirchenmusikhochschule;
Samstag, 16. März, 23.00 Uhr, Ostentorkino, Horror-Kurzfilmnacht; die jüngste Kult-Veranstaltung der Kurzfilmwoche und Publikumsmagnet geht in die 3. Runde
Sonntag, 17. März, 14.00 Uhr, Sportplatz des Albrecht Altdorfer Gymnasiums (bei der königlichen Villa) Shorts United Fußballmatch; Eine der wenigen Gelegenheiten Kurzfimwochenbeteiligte und Gäste bei Tageslicht zu sehen; wie immer gegen die Damenmannschaft Kosmos Ost.
Dienstag, 19. März, 20.00 Uhr, W1, Der Journalist Matthias Dell liest aus seinem Buch “Herrlich inkorrekt“: Die Thiel-Boerne-TATORTE.
Dienstag, 19. März, 21.00 Uhr, Ostentorkino, Die Plattenfilme muss man natürlich ebensowenig ankündigen, wie die Zündfunkparty, der Vollständigkeitshalber tun wir es natürlich dennoch. Es vertonen live Looney Tune, Tom Tiger, Linus Quick, Markus Guentner und weitere.
Außerdem gibt es nach den Vorstellungen am Mittwoch, Samstag, Dienstag und Donnerstag die KuFiWo-After Hour mit wechselnden DJs in der Kinokneipe. Ein paar mal weniger als sonst.
www.kurzfilmwoche.de

13. - 18. März, 14. Landshuter Kurzfilmfestival
Das zweitgrößte ostbayerische Kurzfilmfestival soll natürlich auch nicht vergessen werden. Dumm dass seit der Terminverschiebung des Regensburger Festivals beide wirklich zeitgleich laufen müssen. Neben den normalen Kurzfilmpreisen gibt es in Landshut auch einen einem Horrorfilmpreis, den Deadline Award.
www.landshuterkurzfilmfestival.de

Donnerstag, 14. März 2013, 20.30 Uhr, Bücher Pustet, Gesandtenstr., Regensburg
Lesung: Stephan Thome: Fliehkräfte; Roman über einen Spätaussteiger mit „atemberaubendem Gespür für die Niederlage“; Eintritt: 9/7 €
www.pustet.de | www.suhrkamp.de

Out of Ostbayern - Veranstaltungstip

bis 26.05.2013; ZEPHYR, Mannheim
Fotoausstelltung: Miroslav Tichý: DIE STADT DER FRAUEN
der Tscheche Miroslav Tichý (1926-2011) hat klassische Malerei an der Prager Akademie studiert. Wurde vom kommunistischen Regime mit Arbeitsverbot belegt, verbrachte 8 Jahre im Gefängnis und schuf unzählige Fotos mit selbstgebauten Kameras von Frauen aus seinem Heimatort. Trotz seiner späten Berühmtheit lebte er bis zu seinem Tod im Jahr 2011 in selbst gewählter Askese und bitterer Armut. Seine meist schemenhaften Fotos wirken wie aus einer anderen Welt.
ZEPHYR - Raum für Fotografie / C4.9b / 68159 Mannheim /
Öffnungszeiten täglich außer Montag 11 bis 18 Uhr
www.zephyr-mannheim.de | www.tichyfotograf.cz

Buch-Tipp: Der Komet

6. März 2013 sgruen Keine Kommentare

Was wäre wenn…?

(Sigrid Grün)

… der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand nach dem ersten (gescheiterten) Attentatsversuch in Sarajewo kehrt gemacht hätte und nicht der Erste Weltkrieg losgebrochen wäre? Auch nicht der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg? In dieser Geschichte ist Franz Ferdinand vernünftig: “Ich bin doch ned deppat, i fohr wieder z’haus!”, entscheidet er und das Habsburgerreich, Europa und der unbedeutende Rest der Welt haben das ganze herrliche 20. Jahrhundert vor sich… Was bedeutet das? Das gute alte Europa ist ein Kontinent voller Kultur, Juden und Psychoanalytiker, Deutschland ist führende Forschernation, der Mond preußische Kolonie, Wien ist das Zentrum der Welt - der Wiener Schmäh allgegenwärtig - und Amerika ein unbedeutender Kontinent, der von Hinterwäldlern und Cowboys beherrscht wird, die gerne mal ein dubioses Getränk namens Loka Koka (oder so ähnlich) konsumieren. Anglizismen? Fehlanzeige! Ein langhaariger Finne aus Karelien erfindet ein “tragbares, von einer Batterie betriebenes Telefon” und nennt es matkapuhelin - ein ins Deutsche schier nicht übersetzbares Wort.

Und zwei Menschen träumen ein Jahrhundert, das ganz anders verläuft als es in der Realität dieser Geschichte der Fall ist. Biehlolawek und D. in Grusinien sehen Nacht für Nacht im Traum Tod und Vernichtung, Kriege und Deportierte. Sie sehen Unfassbares, das ihren Psychoanalytikern kalte Schauer über den Rücken jagt. ‘Wie kann man nur von solch grotesken Alpträumen heimgesucht werden?’, fragt man sich in Wien und in Georgien. Dabei sind die beiden Analysanden völlig unbedeutende Personen. Biehlolawek soll zwar einen geisteskranken Großvater namens Hüttler gehabt haben, der sich als Porträtpostkartenmaler verdingte, der georgische D. soll mit einem ehemals kriminellen Poeten verwandt sein. Aber wirklich aufschlussreich ist das ja nicht…

Und dann droht Ende des 20. Jahrhunderts plötzlich das Unheil über diese ganze wunderbare Welt hereinzubrechen. Der Wiener Hofastronom Dudu Gottlieb wird in die preußische Kolonie auf dem Mond beordert und dort erfährt er, dass ein Komet erwartet wird. Währenddessen vergnügt sich seine Ehefrau Barbara mit dem unscheinbaren Jüngling Alexej von Repin. Als der Kaiser den Untergang der Welt proklamiert, versinken manche in der Depression und andere werden von einem seltsamen Endzeitaktionismus heimgesucht…

Hannes Stein ist mit diesem klugen und amüsanten Buch ein wunderbares Gedankenexperiment gelungen, dessen Lektüre einfach ein großer Spaß mit vielen Aha-Erlebnissen ist. Es gelingt ihm, den Charme der Donaumonarchie so fabelhaft ins anbrechende 21. Jahrhundert herüberzuretten, dass es eine wahre Freude ist, sich in die von ihm beschriebene Zeit hineinzuversetzen. Die vielen kleinen Anspielungen lassen den Leser nicht selten laut auflachen und über das grausame 20. Jahrhundert nachdenken, das so ganz anders hätte laufen können. Ein Leseerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Hannes Stein (Autor)
Der Komet
www.galiani.de
272 Seiten

Hotel Bossa Nova im Leeren Beutel

1. März 2013 lweser Keine Kommentare

Donnerstag, 07. März 2013, 20.00 Uhr, Jazzclub im Leeren Beutel, Regensburg
Konzert: Hotel Bossa Nova; Eintritt: 17/18 €
www. jazzclub-regensburg.de

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