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Archiv für Juli, 2013

Nacht in Blau und Sommerabend auf der Burgruine

25. Juli 2013 lweser Keine Kommentare

Samstag, 27. Juli 2013, 17.00 Uhr, Ostdeutsche Galerie, Regensburg
Nacht in Blau
www.kunstforum.net

Sonntag, der 28. Juli 2013; 18.30 Uhr, Burgruine Donaustauf
Sommerabend auf der Burg“ mit der Blaskapelle Donaustauf, der Gesangsgruppe „Die Nachbarinnen“, dem Ehepaar Erika und Adolf Eichenseer und dem Regie-Schauspiel-Duo Michael Bleiziffer/Martin Hofer

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Das Ukulele Orchestra of Great Britain im Regensburger Schloss

18. Juli 2013 sgruen Keine Kommentare

Großartige Entertainer ließen die Flöhe hüpfen

(Sigrid Grün)

Die Ukulele (hawaiisch für “hüpfender Floh”) ist ein Instrument, das viele nicht ganz ernst nehmen. Blödelbarde Stefan Raab zupft gerne daran herum und ist diese Minigitarre überhaupt ein richtiges Instrument?

Groß genug für sechs: Die Ukulele.

Groß genug für sechs: Die Ukulele.

Was sich aus den Instrumenten herausholen lässt und wie man außerdem noch einen verrückten, witzigen und zutiefst beeindruckenden Abend mit einem genialen Ukulele-Ensemble verbringen kann, erfuhr das Publikum gestern auf den Regensburger Schlossfestspielen. Müsste man diesen Abend in einem Wort zusammenfassen, so wäre das wohl: Unglaublich!

Das Ukulele Orchestra of Great Britain bewies nicht nur, wie virtuos man die Ukulele zupfen kann, sondern auch, dass in Ukulele-Spielern mitunter auch großartige Sänger stecken und vor allem, wie viel Spaß Musik macht. Der Unterhaltungswert der Briten ist enorm. Das Publikum hatte nicht nur an den Musiknummern seine reine Freude, sondern auch an den Entertainmentkünsten der Moderatoren, allen voran George Hinchliffe, der seit seinem 8. Lebensjahr Ukulele spielt und 1985 gemeinsam mit Kitty Lux das UOGB gegründet hat.

George Hinchliffe

George Hinchliffe

“Do you know Heino?”, stand etwa als Frage im Raum und Kitty Lux antwortete in einem Tonfall, der nur als “very british” bezeichnet werden kann: “Unfortunately yes!”

Auch gesanglich überzeugten die acht gewitzten Briten voll und ganz. Bei geschlossenen Augen konnte man George Hinchliffe nicht von Frank Sinatra unterscheiden. Jeder Musiker hat seine speziellen Vorlieben und darf diese auch ausleben - und so kam das begeisterte Publikum in den Genuss einer unglaublichen Vielfalt: Von Country über Klassik, Rock und Pop bis Punk. Die Interpretation des Sex Pistols Hits “Anarchy in the UK” war einfach umwerfend!

Eine besondere Spezialität dieses irre guten Orchesters sind übrigens kunstvolle Medleys, allen voran “Fly Me Off the Handel”, das Georg Friedrich Händels “Passacaglia”, “Killing me softly”, “Hotel California”, “I will survive”, “Fly me to the Moon”, “Autumn leaves” u.a. kombiniert und virtuos ineinander verflicht.

Der Sommerabend mit dem Ukulele Orchestra of Great Britain ist ein unvergessliches Konzerterlebnis gewesen. Noch mehr kann man von einem perfekten Konzertabend definitiv nicht erwarten!

Ein unvergessliches Konzerterlebnis: Das Ukulele Orchestra of Great Britain

Ein unvergessliches Konzerterlebnis: Das Ukulele Orchestra of Great Britain

www.odeon-concerte.de

Wohin?

18. Juli 2013 lweser Keine Kommentare

Freitag, 19. Juli 2013, 23.00 Uhr, Leerer Beutel (NICHT H5), Regensburg
SUBLIME goes H5 – zumindest war es so geplant, aber es kam anders
h5-regensburg.de

19./20. Juli 2013, Pösing
Pösinger Open Air
http://www.poesinger-openair.de

Mi./Do., 24./25. Juli 2013, 21.00 Uhr, Salon- oder Wintergarten-Kino im Andreasstadel, Regensburg
Literatur: Die Lyrikmaschine - Poesie von A bis Z mit Sigrid Grün und Christoph Maltz. Geboten wird ein frei rezitierter fulminanter Streifzug durch das gesamte Alphabet gemeinfreier deutscher Dichtkunst. Bekanntes und Seltenes, von heiter bis todernst, von leicht und beschwingt bis kraftvoll und heldenhaft. Ein Muss für Kenner und Liebhaber gehobener literarischer Unterhaltung! Eintritt: 12,- / 8,- EURO

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Ludovico Einaudi & Ensemble auf den Schlossfestspielen

16. Juli 2013 sgruen Keine Kommentare

Ein kontemplativer Sommerabend im Innenhof des fürstlichen Schlosses

(Sigrid Grün)

Ludovico Einaudi, der einem breiten Publikum insbesondere durch seine Filmmusik (u.a. “Ziemlich beste Freunde”) bekannt geworden ist, spielte in Regensburg gemeinsam mit seinem Ensemble vor allem Kompositionen aus seiner jüngsten Veröffentlichung “In a time lapse”. Selbstverständlich bekam das Publikum aber auch Soundtracktitel zu hören.

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Einaudi gelingt es wie kaum einem anderen zeitgenössischen Künstler, Klassik und Pop zusammenzuführen. Die minimalistischen Passagen erinnern an Philip Glass und Ryuichi Sakamoto - aber das Interesse des Italieners galt schon immer auch Popkünstlern wie Björk, Coldplay oder Radiohead, die ihn ebenfalls merklich beeinflussten.

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An diesem wunderbaren Sommerabend im fürstlichen Schlosshof wusste Einaudi sowohl als Komponist als auch als konzentrierter Virtuose am Flügel zu überzeugen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Ensembles, das gemeinsam mit dem Star des Abends brillante Klangbilder schuf, die das Regensburger Publikum verzauberten.

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Einaudis Stücke sind kontemplativ und inspirierend - nach der Pause wurden die Titel emotionaler, intensiver, teilweise aufwühlend. Der Abend mit Einaudi und Ensemble war ein großer Genuss für das Publikum, das mehrere Zugaben forderte.

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Der Räuber Hotzenplotz auf den Schlossfestspielen

15. Juli 2013 sgruen Keine Kommentare

Spandex-Kasper auf der Jagd nach der Reggae-Kaffeemaschine

(Sigrid Grün)

Das Kinderstück auf den Schlossfestspielen ist das kulturelle Großereignis für die Kleinen - und in diesem Jahr war es nicht nur für die Kinder ein riesiger Spaß, sondern auch für die Erwachsenen. Gegeben wurde der Räuber Hotzenplotz, der Klassiker schlechthin, dessen Geschichte eigentlich auch schon alle kannten. Und gerade deshalb war es ein riesiges Vergnügen, der Theater- und Performancegruppe Showcase Beat Le Mot (Berlin) zuzusehen. Hier zappelte sich nämlich keineswegs ein Lederhosenkasper durch den Räuberwald - Nostalgisierendes hatte quasi Bühnenverbot - stattdessen sorgten vier Kerle in hautengen Gymnastikanzügen und “Sperrholzmänteln” für viel frischen Wind und mächtig viel Gelächter.

Hotzenplotz und die Großmutter

Hotzenplotz und die Großmutter

Kann eine zeitgenössische Inszenierung im Bereich Kindertheater gut gehen? Sie kann! Und darüber hinaus noch für Begeisterung bei Groß und Klein sorgen. Die preisgekrönte (Impulse-Preis 2007) Berliner Theatergruppe zeigte Performancetheater vom Feinsten. Es fehlte die “vierte Wand”, die das Geschehen auf der Bühne vom Publikum abgrenzt, es fehlte das Vorgaukeln einer Illusionswelt auf der Bühne. Stattdessen ist schon jedem 2-Jährigen im Publikum klar: Hier wird uns ganz offensichtlich was vorgespielt und das ist zwar nicht echt, aber einfach eine tolle Geschichte! Allen ist klar: Der grüne Gymnastikanzug-Hotzenplotz schießt keinen tot und nicht einmal die angedrohten “Löcher in die Gymnastikanzüge” - was für ein herrlich selbstironischer Umgang mit der Inszenierung! Überhaupt spielte die Ironie eine große Rolle und nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder lachten sich schlapp, auch wenn sie vielleicht nicht jeden Seitenhieb auf das (politische) Tagesgeschehen verstanden haben werden. Gerade das war das Schöne daran. Hier wurden die Kleinen nicht mit einer kindertümelnden Lederhosenromantik-Räuberwelt abgespeist, sondern zur Inanspruchnahme ihrer Fantasie angeregt. Und auch die Schauspieler hatten sichtlich Spaß am Spiel. Besser kann es überhaupt nicht laufen!

Ein Spandex-Zwackelmann, der singen kann

Ein Spandex-Zwackelmann, der singen kann

Hier stimmte einfach alles: Magie und Logistik (”Früher war es Magie, heute ist es Logistik!”), Schauspiel, Tanz und Gesang. Die Kaffeemühle leierte nicht werktreu “Alles neu macht der Mai”, sondern einen Reggae-Pop-Mix, der Shaggy alle Ehre gemacht hätte. Veit Sprenger, der souverän und bärtig die Großmutter und einen grandiosen Zauberer Zwackelmann gab, wusste in diesem Punkt auch gesanglich zu glänzen - die Zugabe (”Issa Bösa da Räuba”) schlug einfach ein. Auch Kasperl (Nikola Duric) kasperte sich als gewitzter Schlaukopf durch das Stück - gemeinsam mit seinem besten Freund Seppel (Dariusz Kostyra), dessen zauberhafter Akzent ihm gerade bei der Verkörperung der Unke und der Fee Amaryllis zugute kam. Thorsten Eibeler verkörperte schließlich sowohl den Räuber Hotzenplotz (liebevoll Hotze genannt) als auch seinen Kontrahenten, den Wachtmeister Dimpfelmoser.

Geniale Regieeinfälle: In der Räuberhöhle

Geniale Regieeinfälle: In der Räuberhöhle

Als besonderes Schmankerl gab es in der Pause gratis Hotdogs auf der Bühne und die Kinder konnten die Requisiten mal aus der Nähe betrachten.
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Hier haben die Veranstalter Mut bewiesen und das hat sich auf alle Fälle gelohnt! Vor einer vollen Tribüne spielten die vier Darsteller bei strahlendem Sonnenschein Theater, das für alle ein großer Spaß war und vor Augen geführt hat, dass man Kinder auf keinen Fall unterfordern sollte. Bitte mehr davon!

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Violetta und Alfredo, Gloria und Wowi

14. Juli 2013 lweser Keine Kommentare

GiuseppeVerdi: „La Traviata“, Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2013, Schloss St. Emmeram, Regensburg

Endlich mal wieder eine rundum gelungene Opernpremiere bei den Thurn- und Taxis-Schlossfestspielen. Zu sehen gab es die vom Publikum von 3Sat 2010 als schönste ihrer Gattung gewählte Verdi-Oper „La Traviata“ in einer Inszenierung des tschechischen Nationaltheaters Brünn. Die berühmt Oper hat eine nicht weniger berühmte Vorlage: „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas d.J. aus dem Jahr 1848.
Die Brünner Inszenierung bedient sich eines schlichten aber funktionalen Bühnebildes, das wunderbar mit der Kulisse des Schlosses harmonierte. Zwar wirkten die Kostüme etwas billig, aber Chor, Orchester und Solisten waren dafür umso professioneller. Auch technisch gab es diesmal nichts auszusetzen. Ein klarer Sound in einer klaren Sommernacht.

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GiuseppeVerdi: „La Traviata
Produktion mit Solisten, Chor und Orchester des Nationaltheaters Brünn
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Veranstaltungstipps mit Joe Cocker ohne Elton John

11. Juli 2013 lweser Keine Kommentare

11.-14. Juli 2013, Regensburg
32. Bayerisches JazzWeekend
www.bayerisches-jazzweekend.de

Freitag, 12. Juli 2013, 21.00 Uhr, Alte Mälzerei Keller, NICHT H5, Regensburg
Konzert: Laut gegen braune Töne mit Bambix und Turbomongo; auf der Homepage ist zu lesen: “Dank Bauordnungsamt findet das Bambix Konzert in der Alten Mälzerei im Keller statt!” Schade!
h5-regensburg.de

12. - 21. Juli 2013, Schloss St. Emmeram, Regensburg
11. Thurn und Taxis Schlossfestspiele, ohne Sir Elton. Gute Besserung!’
hier eine Auswahl der stattfindenen Aufführungen:
Freitag/Samstag, 12./13. Juli, 20.30 Uhr: Giuseppe Verdi “La Traviata
Sonntag,14. Juli, um 10.30 Uhr: Das Kinderstück “Der Räuber Hotzenplotz
Mittwoch, 17. Juli, 20.30 Uhr: The Ukulele Orchestra of Great Britain
Donnerstag, 18. Juli, 20.30 Uhr: das Kultmusical “The Rocky Horror Show” mit der Fürstin höchstpersönlich
Freitag, 19. Juli, 20.30 Uhr: Max Raabe und Palastorchester “Für Frauen ist das klein Problem
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Samstag, 13. Juli 2013, Regensburg
Regensburger Gothic Trefffen
www.regensburger-gothic-treffen.de

17. - 21. Juli 2013, Straubing
Jazz an der Donau/ Bluetone; unter Anderen mit La brass Banda, Joe Cocker und Django Asül
www.bluetone.de

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Über uns der Himmel

4. Juli 2013 lweser Keine Kommentare

Donnerstag, 04. Juli 2013, 19.00 Uhr, Städtische Galerie Leerer Beutel, Regensburg
Ausstellungseröffnung: Immendorff, Penck und Lüpertz. Arbeiten aus einer privaten Sammlung
zu sehen bis 25. August
www.regensburg.de

Freitag, 05. Juli 2013, 19.0 Uhr, galerie konstantin b, Am Brixener Hof, Regensburg
Ausstellungseröffnung: Lost. Neue Leinwandarbeiten von Willem Julius Müller

Samstag, 06. Juli 2013, 18.00 Uhr, Walhalla, Donaustauf
Das Theater Regensburg auf der Walhalla “Und über uns der Himmel“. Ein musikalisch-literarisches Hochgefühl auf der Wallhalla mit allen Sparten des Theaters. Anreise nur per Schiff oder Bus möglich (im Eintrittspreis inbegriffen)
www.theaterregensburg.de

Dienstag, 09. Juli 2013, 19.30 Uhr, Stadtgartenamt, Weinweg, Regensburg
Lesung: Tschechischer Sommernachtstraum im Glashaus; schöne Idee; es lesen bzw. referieren: Katarina Karl-Brejchova und Arthur Schnabl: Eintritt: 14,- / 10,- EURO
www.ebw-regensburg.de

Mi./Do., 10./11. Juli 2013, 21.00 Uhr, Salon Kino, Andreasstadel, Regensburg
Literatur: Die Lyrikmaschine - Poesie von A bis Z mit Sigrid Grün und Christoph Maltz. Geboten wird ein frei rezitierter fulminanter Streifzug durch das gesamte Alphabet gemeinfreier deutscher Dichtkunst. Bekanntes und Seltenes, von heiter bis todernst, von leicht und beschwingt bis kraftvoll und heldenhaft. Ein Muss für Kenner und Liebhaber gehobener literarischer Unterhaltung! Eintritt: 12,- / 8,- EURO
Auch noch am Mi./Do. 24./25. Juli 2013.
www.kinos-im-andreasstadel.de

11.-14. Juli 2013, Regensburg
32. Bayerisches JazzWeekend
www.bayerisches-jazzweekend.de