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Archiv für August, 2013

22. August 2013 lweser Keine Kommentare

Mittwoch, 28. August 2013, 17.00 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Film: Ein Herz und eine Krone, Regie: William Wyler, mit Audrey Hebpurn und Gregory Peck, USA 1953; Innerhalb der Reihe vor 60 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

Montag, 02. September 2013, 20.00 Uhr, Alte Mälzerei, Regensburg
Konzert: Thees Uhlmann & Band
www.alte-maelzerei.de

Mittwoch, 04. September 2013, 23.00 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Film: Die Filzlaus, Regie: Edouard Molinaro, mit Lino Ventura und Jacques Brel, F 1973; Innerhalb der Reihe vor 40 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

Categories: Lysann Weser Tags:

Prinz Achmed lockte

15. August 2013 lweser Keine Kommentare

Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Regie: Lotte Reiniger, D 1926, Live-Musik: Gebr. Teichmann / Leopold Hurt, 31. Regensburger Stummfilmwoche 2013, Klostergarten der Minoritenkirche, Regensburg

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Kinoperlen

15. August 2013 lweser Keine Kommentare

14.-17. August 2013, Klostergarten der Minoritenkirche, Regensburg
der zweite Teil der 31. Regensburger Stummfilmwoche 2013
Donnerstag, 15.08.: „DIE BERGKATZE“, Regie: Ernst Lubitsch, D 1921;
Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble
Freitag 10.08.: „BERG DES SCHICKSALS“, Regie: Arnold Franck, D/CH 1924
Live-Musik: Rainer J. Homann
Samstag 11.08.: „FAUST “, Regie: F.W. Murnau, D 1926
Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble

Freitag, 16. August 2013, 21.00 Uhr, Akademiesalon. Kino im Andreasstadel, Regensburg
Kino/Neue Reihe: Popkulturkino: Blow Up, Regie: Michelangelo Antonioni (GB 1966)
Filmreihe des ehemaligen Leiters der Regensburger Kurzfilmwoche Markus Prasse, die sich, jeden dritten Freitag im Monat, mit der Bedeutung der Popkultur im Film beschäftigt.
www.kinos-im-andreasstadel.de

Mittwoch, 21. August 2013, 17.30 Uhr, Garbo-Kino, Regensburg
Film: Auf Liebe und Tod, Regie: Francois Truffaut, mit Fanny Ardant und Jean-Louis Trintignant, F 1983; Innerhalb der Reihe vor 30 Jahren; Eintritt: frei
www.altstadtkinos.de

Categories: Filippo Franco, Lysann Weser Tags:

Sind wir nicht alle ein bisschen Caligari?

9. August 2013 lweser Keine Kommentare

Das Cabinet des Dr. Caligari“, Regie: Robert Wiene, D 1919/20, Darsteller: Werner Krauß, Friedrich Feher, Conrad Veidt, Lil Dagover, u.A.; Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München), 31. Regensburger Stummfilmwoche 2013, Klostergarten der Minoritenkirche, Regensburg

Die Regensburger Stummfilmwoche, die sich in diesem Jahr ganz den frühen Filmen der Weimarer Republik verschrieben hat, eröffnete am Donnerstag mit dem Klassiker des Expressionistischen Kinos schlechthin, der gleichzeitig auch den Grundstein für dieses Genre darstellte: „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene aus dem Jahr 1919. Der Film, der ganz im Studio gedreht wurde, besticht vor allem durch seine Kulisse: eine bizarre Welt aus Licht und Schatten, verzerrte künstliche Gassen und Häuser. Hinzu kommt ein überzeichnetes Spiel der Schauspieler. Eine paranoide Traumwelt, in der auch gut Kafkas Geschichten spielen könnten. Die Handlung hingegen vermag zunächst nicht mit der Optik des Filmes mitzuhalten. Eine recht banale Geschichte um Cesare (Conrad Veidt) einen Somnambulen, den Dr. Caligari (Werner Krauß) auf Jahrmärkten zur Schau stellt und der willenlos des Nächtens zu Caligaris Mordwerkzeug wird. Caligari stellt sich später als Direktor eines Irrenhauses heraus und Cesare als sein Patient. Ein paar ungeschickte Rückblenden folgen. Erst mit der letzen Szene, wird eine neue Interpretationsebene geöffnet. Der Zuschauer wird damit überrumpelt und bleibt zunächst ratlos zurück. Der Film muss nach diesem Ende neu gedacht, im Ganzen neu betrachtet werden. Idee gelungen! Sigmund Freuds Einfluss auf die Handlung lässt sich nicht mehr leugnen.
Klaus Reichardt und Jan Kahlert unterstreichen mit ihrem elektronischen Soundtrack die düstere und bedrohliche Stimmung des Filmes. Mittels eines nachgebauten Trautoniums, ein analoger Vorläufer des Synthesizers aus den 30er Jahren, erzeugte Jan Kalhert jene Klänge, die wir spätestens seit Hitchcocks „Die Vögel“ mit Horror assoziieren.

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Wer “Das Cabinet des Dr. Caligari” gestern verpasst hat, kann ihn im nächsten Jahr bei der 64. Berlinale in einer restaurierten Fassung sehen. Der Film wurde übrigens 1933 von den Nationalsozialisten verboten und fand seine Aufnahme in der Ausstellung „Entartete Kunst“. Conrad Veidt musste ebenso wie Robert Wiene emigrieren. In Großbritannien spielte Conrad Veidt 1934 „Jud Süß“, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lion Feuchtwanger (nicht zu verwechseln mit dem Nazi-Propagandafilm gleichen Namens von Veit Harlan von 1940, in dem wiederum Werner Krauß zu sehen ist.) Eine seiner letzen Rollen war die des Majors Strasser in „Casablanca“. Die französische Postpunkband Marquis de Sade widmete Conrad Veidt 1978 einen Song. Für die Bandmitglieder muss Conrad Veidt als Cesare eine frühe Stilikone gewesen sein. Alle, die Conrad Veidt noch einmal sehen möchten, haben am morgigen Samstag bei der Summfilmwocher noch einmal die Gelegenheit dazu:

Samstag 10.08.: „UNHEIMLICHE GESCHICHTEN“, Regie: Richard Oswald, D 1919; + Vorfilm
Live-Musik: Bertl Wenzl & Markus Stark

In der darauf folgenden Woche geht es weiter mit:
Mittwoch, 14.08.: „DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED“, Regie: Lotte Reiniger, D 1924; eine Anlehnung an die Lotte-Reininger-Hommage bei der letzten Regensburger Kurzfilmwoche
Live-Musik: Gebrüder Teichmann und Leopold Hurt
Eintritt: 15 Euro regulär, 13 Euro ermäßigt
Donnerstag, 15.08.: „DIE BERGKATZE“, Regie: Ernst Lubitsch, D 1921;
Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble
Freitag 10.08.: „BERG DES SCHICKSALS“, Regie: Arnold Franck, D/CH 1924
Live-Musik: Rainer J. Homann
Samstag 11.08.: „FAUST “, Regie: F.W. Murnau, D 1926
Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble

Stimmwercktage und Stummfilmwoche

1. August 2013 lweser Keine Kommentare

Freitag, 02. August 2013, 19.00 Uhr, Kunst- und Gewerbeverein, Regensburg
Ausstellungseröffnung: Große ostbayerische Kunstausstellung; Einführung: Ludwig Bäuml; bis 01. September 2013
www.kunst-und-gewerbeverein.de

02.08. - 04.08.2013, Adlersberg bei Regensburg
Stimmwercktage 2013, die sich in diesem Jahr ganz dem Renaissance-Komponisten Orlando di Lasso verschrieben hat. Eintritt zu allen Konzerten, Workshops und Vorträgen: frei
www.stimmwerck.de

02.08. - 04.08.2013, Bismarckplatz, Regensburg
Bismarckplatzfest
veranstaltet von der Neuen Filmbühne und dem W1
FREITAG: 18.00 Uhr: Redhead Gang | 19.15 Uhr: Desmond Myers | 20.45 Uhr: Green Apple Sea
SAMSTAG: 14 Uhr: Daeftig | 16 Uhr: Diamond Dogs | 18 Uhr: Walrus | 20 Uhr: C-Moon
SONNTAG: 14 Uhr: Ohrange | 16 Uhr: 3 Days Whizkey | 18 Uhr: Take Off Your Shirts | 20 Uhr: Jetpack Elephant
fb/Bismarckplatzfest

08. - 17. August 2013, 20.45 Uhr, Klosterhof des historischen Museums, Regensburg
31. Regensburger Stummfilmwoche
Diesmal ausschließlich mit deutschen Stummfilmen.
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Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert (München)
Freitag 09.08.: „DIE FINANZEN DES GROßHERZOGS“ Werner Sudendorf (Stiftung Deutsch Cinematek) und „Musik im Stummfilm“, Regie: F.W. Murnau, D 1924
Live-Musik: Rainer J. Homann
Samstag 10.08.: „UNHEIMLICHE GESCHICHTEN “, Regie: Richard Oswald, D 1919; + Vorfilm
Live-Musik: Bertl Wenzl & Markus Stark

In der darauf folgenden Woche geht es weiter mit:
Mittwoch, 14.08.: DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED“, Regie: Lotte Reiniger, D 1924; eine Anlehnung an die Lotte-Reininger-Hommage bei der letzten Regensburger Kurzfilmwoche
Live-Musik: Gebrüder Teichmann und Leopold Hurt
Eintritt: 15 Euro regulär, 13 Euro ermäßigt
Donnerstag, 15.08.: „DIE BERGKATZE “, Regie: Ernst Lubitsch, D 1921;
Live-Musik: Aljoscha-Zimmermann-Ensemble
Freitag 10.08.: „BERG DES SCHICKSALS “, Regie: Arnold Franck, D/CH 1924
Live-Musik: Rainer J. Homann
Samstag 11.08.: FAUST “, Regie: F.W. Murnau, D 1926
Live-Musik: Klaus Reichardt & Jan Kahlert

Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung in der Filmgalerie im Leeren Beutel statt.
Eintritt zu allem Filmen (außer zur Mittwoch-Vorstellung/Die Abenteuer des Prinzen Achmed): 10 Euro/9 Euro (ermäßigt)
www.filmgalerie.de

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