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Artikel Tagged ‘Buch’

Buchtipp: Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche

20. August 2015 sgruen Keine Kommentare

Eleonore von Aquitanien erzählt ihr Leben

(Sigrid Grün)

Eleonore von Aquitanien ist eine der schillerndsten Frauenfiguren des Mittelalters. Sie war nicht nur französische, sondern auch englische Königin und Mutter von Richard Löwenherz. Die fränkische Autorin Sabine Weigand hat ihr nun einen historischen Roman gewidmet, der - wie bei Weigand üblich - intensiv recherchiert ist und auch mit Originalquellen versehen wurde.
Bei ihrem neuen Roman wendet Weigand einen sehr gelungenen erzählerischen Kniff an: sie lässt Eleonore selbst von ihrem Leben berichten. In einer Rahmenerzählung, die im Jahr 1200 spielt, holt sie ihre Enkelin Blanche aus Kastilien ab, um das Mädchen nach Frankreich zu bringen, wo sie mit dem französischen König vermählt werden soll. Die mittlerweile schon betagte Eleonore beginnt ihr Leben zu erzählen, um ihre Enkelin über das Leben als Königin aufzuklären und um sich alles noch mal vor Augen zu führen und von der Seele zu reden. Und das ist eine ganze Menge. Eleonore wurde zu Lebzeiten verehrt und verachtet. Sie war eine starke Frau, die immer Wert darauf legte, an der Herrschaft beteiligt zu sein. Vor allem ihr Herzogtum Aquitanien lag ihr immer am Herzen.
Bereits früh verliert sie die Mutter und etwas später auch den Vater. Noch als Kind wird sie aber mit dem französischen Thronfolger, Ludwig VII. verheiratet. Doch was sie erwartet ist keineswegs der leidenschaftliche Mann, den sie sich unter einem König vorgestellt hatte. Stattdessen ist ihr Gatte ein Frömmler, der seinen ehelichen Pflichten kaum nachzukommen vermag. Sie versucht ihm trotzdem eine gute Frau zu sein, leidet aber zusehends unter Ludwig, der immer noch unter der Fuchtel seiner Mutter steht. Auf dem Weg ins Heilige Land - Eleonore fährt mit auf den Kreuzzug - kommt es schließlich zum Bruch. Zwei Töchter schenkt sie ihrem Mann, aber keinen Thronfolger. Sie treibt Ludwig schließlich dazu, die Ehe auflösen zu lassen und heiratet unmittelbar danach den sehr viel jüngeren Henry Plantagenet, der bald nach der Hochzeit englischer König wird und somit Eleonore zur Königin macht. Zu Beginn der Ehe kennen Liebe und Leidenschaft kaum Grenzen. Genau wie Ludwig verehrt Henry Eleonore aufgrund ihrer Schönheit, mit dem Unterschied, dass Henry das auch entsprechend zum Ausdruck bringen kann. Die Ehe ist sehr “ertragreich” - vier Söhne und drei Töchter werden geboren und erreichen das Erwachsenenalter. Doch sowohl Henry als auch Eleonore sind machthungrig und keiner will nachgeben. Gemeinsam mit ihren ersten drei Söhnen versucht Eleonore den Tyrannen Henry zu stürzen…
Hier begegnen dem Leser bekannte historische Gestalten wie Bernhard von Clairvaux, Hildegard von Bingen, Richard Löwenherz, Johann Ohneland und viele andere. Auch ohne historische Vorkenntnisse gewinnt man einen guten Einblick in die Machtverhältnisse zwischen den Capetingern und den Plantagenets. Auch die Kreuzzugsthematik wird behandelt.
Sabine Weigand ist wieder einmal ein opulenter, spannender und hervorragend recherchierter historischer Roman gelungen, der den Leser in die Welt des Mittelalters entführt. Die Sprache und der Witz sind dabei modern und machen die Lektüre zu einer sehr angenehmen und rundum gelungenen Lektüre.

Sabine Weigand (Autorin)
Das Buch der Königin
www.fischerverlage.de
460 Seiten

Weihnachtsgeschenkte aus Ostbayern

17. Dezember 2014 lweser Keine Kommentare

Für alle die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, weisen wir gern auf ein paar ostbayerische Produktionen des Jahres 2014 hin:

Die Rumplhanni

50 Mitwirkende konnte Dieter Lohr für seine neuste Produktion gewinnen. Die Rumpelhanni ist die Hörbuchadaption des gleichnamigen Romans von Lena Chirst.

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Die Rumplhanni

von Lena Chirst

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Hörbuch

mit Eva Sixt, Rüdiger Hacker, u.v.v.m.

Musik: Amalienquartett, Sepp Frank

3 Audio-CDs + Begleitheft, 200 min., 19,90 €

LohrBär-Verlag

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www.lohrbaerverlag.de

Weil aktuell die zweite Verfilmung von Rita Falks Ebernhoferkrimis Winterkartoffelnödel in den Kinos läuft, hier noch die Erinnerung an die erste Verfilmung Dampfnudelblues, die es auf DVD zu erwerben gibt. Ab April 2015 gibt es dann auch die DVD von Winterkartoffelknödel.

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Dampfnudelblues

Regie: Ed Herzog

Buch: Christian Zübert nach dem Roman von Rita Falk, Musik: Martin Probst

Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Ilse Neubauer, Eisi Gulp, Siggi Zimmerschied, u.v.m.

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87 min, farbe, D 2012
Sprache: Deutsch
Extras: Booklet, Making of, Interviews
Telepool / KNM Home Entertainment GmbH
VÖ: 06. Dezember 2013

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weitere Informationen unter:
www.daserste.de | www.knm-media.de

Zwar nicht mehr so gut wie sein Vorgänger
Sau Nummer vier aber immerhin ein weiterer echter Niederbayernkrimi.

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Paradies 505 - Ein Niederbayernkrimi

Regie: Max Färberböck

Buch: Christian Limmer, Musik: Sebastian Horn, Gerd Baumann, Dominik Schreiber

Darsteller: Johanna Bittenbinder, Florian Karlheim, Stefan Betz, Moritz Katzmair, Tim Seyfi, Hannes Ringlstetter, u.v.m.
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89 min, farbe, D 2012
Sprache: Deutsch
Extras: Booklet, Making of, entfallene Szenen
Telepool / KNM Home Entertainment GmbH
VÖ: 21. Oktober 2013
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weitere Informationen unter:
www.br.de | www.knm-media.de

Regensburger Geschichte garantiert ohne Mittelalter und immerwährendem Reichstag, stattdessen mit Beat, Musik Winkelhöfer und der Seidenplantage.

regensburger-beat-und-popkultur

Regensburger Beat- und Popkultur
Geschichte, Bands und Tanzlokale der 60er und 70er Jahre in Regensburg und Umgebung

von: Franz Herrmann

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309 Seiten, 21 x 28 cm, zahlreiche farbige Abbildungen;

Hardcover; 29,90 €

Gietl-Verlag / MZ Buchverlag

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www.gietl-verlag.de

Nachdem in Genuss und Geschichte 50 historische Wirtshäuser in ganz Bayern vorstellte wurden, gibt es seit 2013 einen historischen Wirtshausführer speziell für die Oberpfalz: 50 historische Wirthäuser in der Oberpfalz. Endlich gibt es diesen nun auch für Niederbayern. Auch hier werden wieder 50 historische Wirtshäuser vorgestellt. Von Riedenburg bis Bodenmais, von Landshut bis Passau.

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50 historische Wirtshäuser in Niederbayern
Autoren: Franziska Gürtler, Sonja Schmid, Gerald Richter

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ca. 200 Seiten;
Hardcover; 24,95 €
durchgehend farbig bebildert
Verlag Friedrich Pustet/Dr. Peter Morsbach Verlag

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www.verlag-pustet.de | www.drmorsbachverlag.de

Buch-Tipp: Rother Wanderführer Oberpfälzer Wald

23. März 2014 sgruen Keine Kommentare

Nordostbayerische Routen

(Sigrid Grün)

Der Rother Wanderführer Oberpfälzer Wald war Eva Krötz’ erster Wanderführer. Auf der Karte des Rother Verlages war die Region bis vor wenigen Jahren noch ein “weißer Fleck”, den die mittlerweile schon sehr erfahrene Wanderführerautorin ausfüllte. Damals wollte sie eigentlich nur wissen, ob denn kein Wanderführer für die Gegend geplant sei - und erhielt so vom Verlag die Möglichkeit, das Desiderat selbst aufzuheben. Mittlerweile hat Eva Krötz bereits vier Wanderführer verfasst oder überarbeitet und sie arbeitet schon an der Umsetzung weiterer Projekte. Der Wanderführer Oberpfälzer Wald liegt nun schon in der zweiten, aktualisierten und um GPS-Daten erweiterten Auflage vor.
Änderungen der Wegverläufe sind bei Wanderführern immer wieder vonnöten, erklärt die Autorin in einem Interview. Wege ändern sich. Zum Beispiel weil private Waldbauern ihre Grundstücke nicht mehr von Wanderern betreten wissen wollen. Dann müsse man eben Forstwegumleitungen in Kauf nehmen. Auch Ummarkierungen durch den Waldverein sind möglich. Deshalb erwandert Eva Krötz die Routen immer wieder, um die Streckenverläufe auf dem neuesten Stand zu halten und auch neue, interessante Wege jenseits der markierten Pfade in ihre Tourenvorschläge aufzunehmen.
Eine ausgesprochen witzige Besonderheit ist übrigens auf dem Weg über den Haselstein zum Mittelpunkt Europas (Tour 26) zu finden: Hier steht tatsächlich “Evas Bankerl” - eine Bank, die nach der Autorin benannt wurde, die die zuständige Stelle auf die großartige Aussicht von diesem Punkt aus auf die Burgruine Flossenbürg aufmerksam gemacht hatte.

Eva Krötz (Autorin)
Rother Wanderführer. Oberpfälzer Wald. Böhmischer Wald. Ceský les.
www.rother.de
176 Seiten; 178 Fotos

Manfred Spitzer spricht in Regensburg über “Digitale Demenz”

22. November 2013 sgruen Keine Kommentare

Warum daddeln dumm macht oder Was wir wirklich tun, wenn wir Multitasking betreiben

(Sigrid Grün)

Der Arzt und Hirnforscher Manfred Spitzer referierte gestern im Rahmen des Festvortrages “Gehirnforschung für Juristen” über ein Thema, das nicht nur Juristen, sondern alle angeht. Zwei Stunden sprach der Bestsellerautor über die Folgen der Nutzung digitaler Medien insbesondere im Kindesalter. Wer Manfred Spitzer noch nicht live erlebt hat, hat etwas verpasst. Anders kann man es eigentlich nicht ausdrücken, denn er ist nicht nur Wissenschaftler, sonder auch ein Showtalent. Die Regensburger Zuhörer waren begeistert von dem Vortrag, der in keiner Weise einer typischen Vorlesung mit ödem Vortrag und emotionslos vortragendem Professor glich. Stattdessen sprühte hier jemand vor Begeisterung für sein Thema und verstand es auch noch geschickt, den ganzen Vortrag mit manch lustigem Gag aufzulockern. Und eine erheiternde Sache ist mehreren jungen Zuhörern aufgefallen: Wenn man die Augen schließt, so glaubt man, Stefan Raab zu hören!Das einzig Bedauerliche an dem Vortrag war, dass er als “Gehirnforschung für Juristen” angekündigt wurde. Dies hat sicher so manchen potenziellen Zuhörer (die Veranstaltung war auf für die interessierte Öffentlichkeit gedacht) davon abgehalten, Manfred Spitzer live zu erleben. Dabei hätte dies eine Pflichtveranstaltung zumindest für alle angehenden Pädagogen sein müssen.

Worum geht es Manfred Spitzer? Sein aktuelles Buch “Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen” ist ein Bestseller - und bei vielen umstritten. Warum ist es umstritten? Weil Spitzer sich unter anderem des Stilmittels der Polemik bedient. Bei der Brisanz des Themas muss aber auch eingeräumt werden, dass es ohne wissenschaftliche Fehde eigentlich nicht geht, denn der Gegner - die mächtige Medienindustrie - ist durchaus nicht gewillt, etwas an ihrem Kurs zu korrigieren, immerhin geht es um Unsummen. Welche Konsequenzen Spitzer als Wissenschaftler zu spüren bekommen hat, erfährt man im Vortrag und im Buch: Die Streichung von Forschungsgeldern ist hier nur ein Stichwort.
Manfred Spitzer baut den Vortrag ähnlich wie sein Buch auf. Hier ist es zunächst wichtig Aufbau und Funktionsweise des Gehirns zu erläutern. Und der Autor vermag dieses faszinierende Organ wunderbar zu erklären. Die Plastizität des Gehirns ist eine Fähigkeit, die kein anderes Organ in diesem Ausmaß besitzt. Querschnitte von Gehirnen, die großteilig zerstört scheinen, zeigen auf, was das bedeutet. Die Besitzer dieser Gehirne haben eine Gemeinsamkeit, nämlich keinerlei Symptome, die darauf hindeuten würden, dass es in ihren Köpfen so aussieht, wie es eben aussieht. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Beschädigung der Strukturen schon sehr früh stattfindet. Und damit kommt Spitzer auch auf sein größtes Anliegen zu sprechen: Die enorme Bedeutung der Gehirnentwicklung im Kindesalter. Wenn der Mensch in dieser Zeit nicht gewisse Strukturen aufbaut und permanent lernt (und genau das tun Babies und Kinder im Allgemeinen die ganze Zeit!), hat das schreckliche Konsequenzen. Was es dann für die Gehirnentwicklung bedeutet, ein Kind mit digitalen Medien zu berieseln, wird z.B. dann klar, wenn man sich vor Augen führt, wie bedeutungslos und arm die Wischbewegung ist, die wir auf iPad und Co machen, um an Inhalte zu gelangen. Wie vielfältig sind hingegen Bewegungen, die Kinder vollführen, wenn sie einen echten Gegenstand erkunden! Natürlich widmet sich Spitzer auch dem Thema Google. Der Generation der “Digital Natives” (alle, die nach dem Jahr 1980 geboren sind und damit von Anfang an mit den Errungenschaften des digitalen Zeitalters aufgewachsen sind) werden häufig besondere Fähigkeiten unterstellt. So wird zum Beispiel gerne behauptet, dass sie sich viel schneller im großen Wissensdschungel orientieren und blitzartig alle wichtigen Infos aus dem Netz besorgen könnten. Diese These dekonstruiert Spitzer ebenso schnell wie verlässlich, denn Studien belegen eindeutig, dass das Wissen, über das die “Generation Google” verfügt, kein echtes Wissen ist. Es wird viel zu oberflächlich abgespeichert, als dass es überhaupt möglich wäre, Inhalte wirklich zu durchdringen. Zudem geht damit auch die Kritikfähigkeit verloren. In der Beliebigkeit der bunten Netzwelt kann man ohne solides Vorwissen nicht unterscheiden ob etwas wichtig oder unwichtig ist - manchmal ist es sogar schwierig festzustellen, ob es sich überhaupt um die richtigen Informationen handelt. Berühmt ist schon die Verwechslung einer amerikanischen Schülergruppe, die ein Referat über das Land Georgien machen sollten und einen ausgefeilten Powerpoint-Vortrag über den US-Bundesstaat Georgia hielten.
Ebenfalls ein wichtiger Punkt, dem sich Spitzer widmet, ist das vielgepriesene Multitasking. Dass unser Gehirn dazu überhaupt nicht in der Lage ist, scheint viele Verfechter der These, Multitasking wäre eine besonders wünschenswerte Fähigkeit, gar nicht zu kümmern. Stattdessen plädieren sie dafür, dass man Multitasking trainieren solle - was aber nichts anderes bedeutet, als sich eine Aufmerksamkeitsstörung anzutrainieren.
Manfred Spitzer widmet sich vielen aktuellen Themen und er argumentiert leidenschaftlich und auf Basis zahlreicher Studien, die ihm Recht geben. Sowohl Vortrag als auch Buch sind verständlich und didaktisch brillant. Für Eltern und Pädagogen eine Pflichtlektüre!

Ein Vortrag von Manfred Spitzer ist online zu finden: www.youtube.de

Manfred Spitzer (Autor)
Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
www.droemer-knaur.de
368 Seiten

Manfred Spitzer in Straubing und Regensburg

18. November 2013 sgruen Keine Kommentare

Digitale Demenz in Straubing und Gehirnforschung für Juristen in Regensburg

(Sigrid Grün)

Prof. Dr. Dr. Spitzer, Mediziner, Psychologe und Philosoph ist demnächst gleich zweimal in Ostbayern zu sehen. Am kommenden Donnerstag (21. November, 19.30 Uhr, Vielberth Gebäude an der Universität Regensburg) hält er im Rahmen eines juristischen Symposiums den Festvortrag “Gehirnforschung für Juristen” und am 2. Dezember präsentiert der Bestsellerautor in der Buchhandlung Rupprecht in Straubing (Theresienplatz 23) ab 20.00 Uhr seinen Spitzentitel “Digitale Demenz” und erläutert, wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet 12 Euro.

Buch-Tipp: “untitled” von Joachim Bessing

14. April 2013 sgruen Keine Kommentare

Liebenderweise

(Sigrid Grün)

Was nützt die Liebe in Gedanken? Nichts, denn das soll sie auch überhaupt nicht. Aber, dass sie alles sein kann, in Zeiten von iPad und iPhone, das zeigt uns Joachim Bessing in seinem neuen Roman “untitled”, der so heißt wie das letzte von Martin Margiela kreierte Parfum, das nach Buchsbaum und Weihrauch riecht und ein bisschen wie der Aschenbecher vom Vorabend. “Untitled”, “ohne Betreff” steht auch über den Nachrichten, die sich die Liebenden in diesem Roman zusenden. Die überwiegend digitale Liebe, die trotz der Entkörperlichung so stark körperlich ist, dass der Schmerz schier unerträglich wird, ist Bessings großes Thema.

Vor einem Bücherregal in einer Berliner Privatwohnung kommen sie sich näher. Der Ich-Erzähler und J., die Philosophin Julia. Ein Büchlein über den antiken Philosophen Plotin (”Plo-tiehn!”) ist der erste Gesprächsgegenstand der beiden und dann wird auf dem Klo geküsst. Nein, nicht geküsst. Zahncreme wird “küssenderweise” aus dem Gesicht entfernt. Und das ist die größte Kusserfahrung, die der Erzähler jemals gemacht hat. Seelenverwandte haben sich gefunden. Doch Julia ist verheiratet und das möchte sie auf keinen Fall ändern. Und so nimmt die Geschichte den Lauf, den solche Geschichten eben nehmen. Man kennt es ja, vom Werther natürlich und von vielen anderen.
Überlandflüge, Modeschauen, Drogen - das war die Welt des Modejournalisten bis zu diesem denkwürdigen Moment vor dem Berliner Bücherregal. Von da an ist seine Welt Julia. Alles andere rückt in den Hintergrund. Tausende Nachrichten, (”Im Zweifel für den Zweifel!” lautet die erste), Songs und Fotos werden verschickt. Der jeweils andere ist stets gegenwärtig. Und wenn sie sich dann wirklich sehen wird phänomenal geküsst. Aber meistens sehen sie sich nicht im Real Life. Die Liebe ist überwiegend virtuell und so intensiv, wie Liebe nur sein kann. Ist das dann überhaupt noch Liebe, fragt der Protagonist einmal seine Therapeutin, oder ist es schon Wahn? Auf alle Fälle ist es irre intensiv und es kostet fast das Leben, das nur noch Julia ist. Wie ist es, wenn man alles verliert und da nur noch Schmerz zu sein scheint, wenn nicht nur das iPhone, sondern auch noch das Gesicht zerbricht? Joachim Bessing lässt seinen digitalen Werther davon erzählen. Viel hat sich nicht geändert, am Leiden an der Liebe. Nur können wir mittlerweile ganz anders daran teilhaben. Joachim Bessing ist ein Roman gelungen, der unsere Zeit und das alles verschlingende Thema Liebe so präzise einfängt, dass es schlichtweg nicht möglich ist, sich der Geschichte zu entziehen. Unbedingt lesen!

9783462045178_gr

Joachim Bessing (Autor)
untitled
www.kiwi-verlag.de
304 Seiten

Buch-Tipp: Rund um Regensburg - Rother Wanderführer

12. April 2013 sgruen Keine Kommentare

Der beste Wanderführer für die Region

(Sigrid Grün)

“Rund um Regensburg” ist der vierte Wanderführer der Autorin Eva Krötz. Die passionierte Wandererin und Radfahrerin wurde zufällig Autorin. Als sie auf der Suche nach einem guten Wanderführer für den Oberpfälzer Wald war, wandte sie sich an den Rother Verlag, der für seine guten Wanderführer bekannt ist. Da das Gebiet damals noch eine weiße Fläche auf der Rother-Deutschlandkarte war, fragte der Verlag gleich nach, ob Eva Krötz nicht selbst einen Wanderführer für die Region verfassen wolle. Nachdem sie eine Beispieltour (”Steinerne Wand”) entworfen und dem Rother Verlag zugeschickt hatte, war schnell klar, dass sie den Wanderführer machen würde. Die Überarbeitung des Wanderführers “Bayerischer Wald” und der neue Band zum “Goldsteig” folgten. Nun widmet die Regensburger Autorin sich der Region rund um ihre derzeitige Heimatstadt. Auf 52 Touren führt sie uns durch die Domstadt (Tour 1) und durch das abwechslungsreiche Umland.
Dabei gelingt es ihr, die Vielfalt dieser Region pefekt einzufangen. Von den anmutigen Landschaften im Altmühl- und Labertal, über stadtnahe Wanderungen, Donaurandbruch und Gäuboden bis hin zu den urigen Landschaften des Bayerwaldes und dem Hollertauer Hopfenland ist alles dabei. Eva Krötz, die seit ihrer Kindheit wandert und ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnte, hat für jeden Geschmack die passende Wanderung parat. Ob mit Kindern (diese Strecken sind besonders abwechslungsreich, so dass keine Langeweile aufkommt - etwa die Kolmberger Steinewanderung, bei der man zahlreichen Fantasiegestalten aus Stein begegnet - Tour 14), anspruchsvoll (z.B. mit abschüssigen Wegen), kurz (1,5 Stunden) oder lang (knapp 7 Stunden) - 52 Touren mit zahlreichen abwechslungsreichen Varianten abseits der offiziell markierten Wanderwege bieten jedem die Möglichkeit, die Region wandernd zu erkunden.
Jede Wanderung ist ausführlich beschrieben - insbesondere die Varianten abseits der markierten Pfade versprechen dabei besondere Erlebnisse. Die Ausgangspunkte sind häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Höhenunterschiede, Anforderungen, Einkehrmöglichkeiten und zusätzliche Tipps (etwa zu besonderen Sehenswürdigkeiten an der Strecke) ergänzen die Tourbeschreibung. Zahlreiche Farbfotos, Kartenausschnitte und Höhenprofile vermitteln sehr gut, was auf einen zukommt. Besonders sympathisch sind die Fotos, von denen so manches dem Betrachter ein Lächeln auf die Lippen zaubert, etwa, wenn die Autorin vergeblich versucht, den “Wackelstein” hoch über dem Regental (Tour 20) zu bewegen - das Geheimnis ist, dass man sich einfach auf den Stein stellen muss!
Die GPS-Tracks für alle Wanderungen kann man sich beim Verlag kostenlos (mit Passwort) herunterladen.

Mittlerweile arbeitet Eva Krötz schon an neuen Projekten. Derzeit bereitet sie ein Wanderbuch für den Bayerischen Wald vor, das im Rother Verlag in der Reihe “Wandern & Einkehren” erscheinen wird. Deshalb hofft sie auf viele Sonnentage im Mai, denn dann wird sie die Wanderungen entwerfen und die Fotos machen. Die Lieblingstour der Autorin ist übrigens die Kaitersberg-Arber-Hochtour, die härteste Tour hat sie im Rahmen der Goldsteig-Wanderung absolviert. 30 Kilometer an einem Tag und dazu noch das frühe Aufstehen sind wahrlich kein Spaziergang! Auf ihren Touren erlebt sie aber auch häufig Lustiges, vor allem dann, wenn ihr Wanderer mit einem ihrer Führer begegnen. Manchmal spricht sie diese Leute an, erwähnt aber nie, dass sie die Autorin des kompakten roten Büchleins ist, das ihr Gegenüber in Händen hält.
Ein Jahr lang hat Eva Krötz für den neuen Wanderführer recherchiert. Jedes Wochenende waren sie und ihr Mann gemeinsam unterwegs. Das Wetter spielt für sie keine große Rolle. Viele Strecken sind bei jeder Witterung reizvoll. Für den dieses Jahr spät anbrechenden Frühling empfiehlt die Autorin die lieblichen Landschaften des Bayerischen Jura - etwa über den Alpinen Steig zur Ruine Loch (Tour 35). An den Kalkmagerrasenhängen blühen zur Zeit die Küchenschellen. Auch die Kuppenalb (Wanderung zur Wallfahrtskirche am Habsberg - Tour 39) sei derzeit besonders zu empfehlen. Am Wochenende soll es perfektes Wanderwetter geben - Eva Krötz’ neuer Wanderführer ist der perfekte Begleiter für einen Ausflug in die Region!

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Eva Krötz (Autorin)
Rother Wanderführer. Rund um Regensburg. Bayerischer Jura - Vorderer Bayerischer Wald.
www.rother.de
223 Seiten; 187 Fotos

Buch-Tipp: 111 Orte in Regensburg und Umgebung, die man gesehen haben muss

7. April 2013 sgruen Keine Kommentare

Mehr als Dom und “Steinerne” - das etwas andere Regensburg

(Sigrid Grün)

Von Abensberg bis Wiesent, vom Stadtosten über die Regensburger Innenstadt nach Stadtamhof - auf eine spannende Reise durch Regensburg und Umland nimmt uns Reiner Vogel in diesem Buch mit. Die Domstadt ist viel mehr als nur “Welterbe” oder mittelalterliches Zentrum, sie ist eine lebendige Stadt mit abwechslungsreichen Stationen, die nicht nur Touristenherzen höher schlagen lassen. Selbst als ortskundiger Regensburgerer findet man tatsächlich noch außergewöhnliche, bisher noch unbekannte Orte, über die man nicht allzu viel weiß. Warum? Weil hier eben nicht nur die historischen Leckerbissen präsentiert werden, die man in allen Kunst- und Reiseführern findet, sondern auch Orte wie z.B. das Gasthaus Schrödl in Reinhausen (die Wiege der bayerischen Sozialdemokraten), die Ganghofersiedlung (hundertmal dran vorbeigefahren, aber was hat es eigentlich mit der Siedlung auf sich?), das Geburtshaus der Karolina Gerhardinger oder der MultiMarkt in der Alfons-Auer-Straße. Der russische MultiMarkt ist übrigens die Neuentdeckung gewesen, die mich am meisten beeindruckt hat! Es ist wirklich wie ein Kurztrip nach Russland - auf alle Fälle ist der große Laden einen Ausflug wert. Auch die Steinfiguren an der Frankenstraße (gegenüber Dultplatz), die schon F.X. Gernstl in seiner Regensburg-Folge beschäftigt haben, sind einer der 111 besonderen Orte, die der Autor hier vorstellt. Natürlich findet man hier auch einiges, was man als Regensburger schon kennt - schlimm wenn’s nicht so wäre! Das Buch ist ja nicht nur für Regensburger, aber eben auch für sie, gemacht und in meinen Augen sehr gelungen.
Jedem Ort ist eine Doppelseite gewidmet. Eine ganzseitige Fotografie zeigt den Ort, ein ganzseitiger Text erzählt etwas über die Geschichte oder die Besonderheiten. In Infokästen (auf der Bildseite) findet man die Adresse, Öffnungszeiten (so vorhanden) sowie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bzw. mit dem Auto.
Es sind (wie der Titel schon sagt) nicht nur Orte in Regensburg, obwohl man sicher auch 111 besondere Orte in der Stadt hätte beschreiben können, sondern auch im Umland.
Enthalten sind u.a. der Kunstweg in Abensberg, die Musikakademie in Alteglofsheim, der Flugplatz Wallmühle in Atting, die Baierweinhänge mit Museum in Bach an der Donau (wärmstens zu empfehlen!), der Heinrichsturm und der Kurpark in Bad Abbach, der Skulpturenweg in Beratzhausen, Brennberg, 2x Burglengenfeld, der Fürstliche Thiergarten Donaustauf, das Schulerloch in Essing, der Lokschuppen in Falkenstein, der Tangrintel und das Waldbad (Hemau), die Künstlerkolonie in Kallmünz, der alte Kanalhafen, der Schleifer- und Stadtknechtturm, das Orgelmuseum und das wunderschöne Klösterl in Kelheim, das Wehrkircherl in Penk (Nittendorf), die Mattinger Fähre und vieles, vieles mehr - natürlich überwiegend in Regensburg selbst. Historische und zeitgenössische Bauten werden gleichermaßen berücksichtigt. Gut so! Das Buch ist ausgesprochen gelungen. Es zeigt wieder einmal auf, was für eine wunderschöne Stadt - mit spannendem Umland - Regensburg ist. Das Buch sei dem Leser dieser Rezension nur wärmstens ans Herz gelegt.

Reiner Vogel (Autor); Maximilian Raab (Fotograf)
111 Orte in Regensburg, die man gesehen haben muss.
www.emons-verlag.de
240 Seiten mit zahlreichen Farbfotos

Buch-Tipp: Der Komet

6. März 2013 sgruen Keine Kommentare

Was wäre wenn…?

(Sigrid Grün)

… der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand nach dem ersten (gescheiterten) Attentatsversuch in Sarajewo kehrt gemacht hätte und nicht der Erste Weltkrieg losgebrochen wäre? Auch nicht der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg? In dieser Geschichte ist Franz Ferdinand vernünftig: “Ich bin doch ned deppat, i fohr wieder z’haus!”, entscheidet er und das Habsburgerreich, Europa und der unbedeutende Rest der Welt haben das ganze herrliche 20. Jahrhundert vor sich… Was bedeutet das? Das gute alte Europa ist ein Kontinent voller Kultur, Juden und Psychoanalytiker, Deutschland ist führende Forschernation, der Mond preußische Kolonie, Wien ist das Zentrum der Welt - der Wiener Schmäh allgegenwärtig - und Amerika ein unbedeutender Kontinent, der von Hinterwäldlern und Cowboys beherrscht wird, die gerne mal ein dubioses Getränk namens Loka Koka (oder so ähnlich) konsumieren. Anglizismen? Fehlanzeige! Ein langhaariger Finne aus Karelien erfindet ein “tragbares, von einer Batterie betriebenes Telefon” und nennt es matkapuhelin - ein ins Deutsche schier nicht übersetzbares Wort.

Und zwei Menschen träumen ein Jahrhundert, das ganz anders verläuft als es in der Realität dieser Geschichte der Fall ist. Biehlolawek und D. in Grusinien sehen Nacht für Nacht im Traum Tod und Vernichtung, Kriege und Deportierte. Sie sehen Unfassbares, das ihren Psychoanalytikern kalte Schauer über den Rücken jagt. ‘Wie kann man nur von solch grotesken Alpträumen heimgesucht werden?’, fragt man sich in Wien und in Georgien. Dabei sind die beiden Analysanden völlig unbedeutende Personen. Biehlolawek soll zwar einen geisteskranken Großvater namens Hüttler gehabt haben, der sich als Porträtpostkartenmaler verdingte, der georgische D. soll mit einem ehemals kriminellen Poeten verwandt sein. Aber wirklich aufschlussreich ist das ja nicht…

Und dann droht Ende des 20. Jahrhunderts plötzlich das Unheil über diese ganze wunderbare Welt hereinzubrechen. Der Wiener Hofastronom Dudu Gottlieb wird in die preußische Kolonie auf dem Mond beordert und dort erfährt er, dass ein Komet erwartet wird. Währenddessen vergnügt sich seine Ehefrau Barbara mit dem unscheinbaren Jüngling Alexej von Repin. Als der Kaiser den Untergang der Welt proklamiert, versinken manche in der Depression und andere werden von einem seltsamen Endzeitaktionismus heimgesucht…

Hannes Stein ist mit diesem klugen und amüsanten Buch ein wunderbares Gedankenexperiment gelungen, dessen Lektüre einfach ein großer Spaß mit vielen Aha-Erlebnissen ist. Es gelingt ihm, den Charme der Donaumonarchie so fabelhaft ins anbrechende 21. Jahrhundert herüberzuretten, dass es eine wahre Freude ist, sich in die von ihm beschriebene Zeit hineinzuversetzen. Die vielen kleinen Anspielungen lassen den Leser nicht selten laut auflachen und über das grausame 20. Jahrhundert nachdenken, das so ganz anders hätte laufen können. Ein Leseerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Hannes Stein (Autor)
Der Komet
www.galiani.de
272 Seiten

Wirtshauskultur in der Oberpfalz

16. Februar 2013 lweser Keine Kommentare

Buchvorstellung: 50 historische Wirtshäuser in der Oberpfalz

In Genuss mit Geschichte werden 50 historische Wirtshäuser in ganz Bayern vorstellt. Nun gibt es, herausgegeben vom Oberpfälzer Kulturbund, auch einen historischen Wirtshausführer speziell für die Oberpfalz. Wieder werden 50 Gasthäuser vorgestellt. Wieder wurden die Artikel von verschiedenen Autoren (31 genau) aus der Heimat-, Denkmal- und Archivpflege geschrieben. Von Waldsassen bis Mintraching, von Gnadenberg bis Bad Kötzting sind solche Kleinode zu finden. Geordnet sind sie grob geographisch (entgegen dem Uhrzeigersinn, startend bei ca. 10.30 Uhr). Die Karte auf der hinteren Innenseite hilft bei der Orientierung.

Als sich Wirt Löschenkohl im Knochenmann weigert Brenner zu bedienen, sagt letzter ironisch: „Hier ist der Gast noch König.“ Löschenkohl antwortet: „Das ist kein Gasthaus, das ist ein Wirtshaus.“ In den 50 hier vorgestellten Wirtshäusern wird es Ihnen hoffentlich nicht so ergehen.

Auf drei bis vier Seiten werden die einzelnen Lokale mit kurzem geschichtlichem Abriss, baulichen Änderungen, sowie mit zahlreichen Fotos vorgestellt. Dabei erfolgt meist auch eine kurze Beschreibung der Umgebung, der Stadt- oder Gemeindegeschichte, der Prägungen und vorherrschenden Traditionen.
Am Ende gibt es jeweils eine kurze Zusammenfassung mit Adresse, Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Besonderheiten, wie z.B. dem Prädikat „musikantenfreundliches Wirtshaus“. Das muss kurz erklärt werden, was leider im Buch nicht geschieht. Nach Steiermarkschen Vorbild, die zur Belebung alter Tradition bereits 1980 die Initiative einführten, wurde in Niederbayern und der Oberpfalz 1996 das Konzept aufgegriffen. Mit dem Siegel werden Wirtshäuser ausgezeichnet, die Musiker für Speis und Getränke in ihren Räumlichkeiten spielen bzw. proben lassen. Damit soll das spontane (nicht gewerbsmäßige) Singen und Spielen in den Lokalitäten gefördert werden. Mittlerweile wurden über 500 Wirtshäusern in beiden Regierungsbezirken das Prädikat verleihen.
Ein gesondertes Kapitel widmet sich dem „Zoigl vom Kommunalbrauer“. Zoiglstuben, sind „Wirtshäuser auf Zeit“, die vor allem in der Nordoberpfalz verbreitet sind. Sie haben meist nur ein paar Tage im Monat geöffnet, immer dann wenn die Bürger auf Anwesen mit uralten Kommunalbraurechten ihr untergäriges, ungefiltertes Bier gebraut haben. Ganz uneigennützig verweist das Buch auf weiterführende Literatur, die sich vertieft mit den Zoiglstuben beschäftigt.

Das Buch bietet einen schönen Einblick in die lebendige Wirtshauskultur der Oberpfalz. Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie sich auf. Es gibt sicher für Jeden noch ein paar schöne, alte Wirtshäuser zu entdecken. Oder vielleicht sieht man ein oft besuchtes Lokal plötzlich mit anderen Augen.

50-historische-wirtshauser
50 historische Wirtshäuser in der Oberpfalz

herausgegeben von Oberpfälzer Kulturbund

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Verlag Friedrich Pustet
192 Seiten
durchgehend farbig bebildert
gebunden; 22,00 €

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www.verlag-pustet.de | www.oberpfaelzerkulturbund.de