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Artikel Tagged ‘Odeon Concerte’

Enoch zu Guttenberg dirigiert Bachs Weihnachtsoratorium

22. Dezember 2013 sgruen Keine Kommentare

Festlich und überirdisch schön

(Sigrid Grün)

Das letzte Odeon-Konzert des Jahres war gleichzeitig ein Höhepunkt der diesjährigen Konzertreihe, der das Regensburger Publikum in Festtagsstimmung brachte. Ursprünglich wurde jeweils einer der sechs Teile von Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) vom 1. Weihnachtstag des Jahres 1734 bis zum Epiphaniasfest (6. Januar) im Jahr 1735 vom Thomanerchor in Leipzig in den Gottesdiensten aufgeführt.
In Regensburg konnte man nun in den Genuss des gesamten Werkes kommen. Obwohl die sechs Teile eine beachtliche Länge aufweisen - es gab eine Pause nach der 3. Kantate - lauschte das Regensburger Publikum dem Konzert vom Beginn bis zum Ende mit ungebrochener Aufmerksamkeit. Was die Chorgemeinschaft Neubeuern und das Orchester der Klangverwaltung unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg hier boten hier boten, war ein ergreifendes Konzerterlebnis der Spitzenklasse. Hier stimmte einfach alles: Der fulminante Auftakt - beeindruckend eingeleitet von Babette Haag an der Pauke, die Solisten aus dem Orchester sowie Sybilla Rubens (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Daniel Johanssen (Tenor) und Thomas E. Bauer (Bass) und der ungeheuer präsente Chor, dessen voller Klang die Zuhörer in ein festliche Stimmung versetzte.
An diesem Abend konnte man neben großartigen Orchestermusikern und dem stimmgewaltigen Chor auch Enoch zu Guttenberg erleben, der durch seinen enthusiastischen Stil zu begeistern wusste.
Mehr kann man von einem gelungenen Konzertabend einfach nicht erwarten. Man kann sich nur mehr davon wünschen!

Zwei Weihnachtskonzerte im Regensburger Audimax

10. Dezember 2013 sgruen Keine Kommentare

Startrompeter Ludwig Güttler und Enoch zu Guttenberg zu Gast in Regensburg

(Sigrid Grün)

Gleich zwei Weihnachtskonzerte mit Starbesetzung bieten die Odeon Concerte dem Regensburger Publikum dieses Jahr.
Am Montag, den 16. Dezember wird ab 20.00 Uhr der Startrompeter Ludwig Güttler gemeinsam mit seinem Blechbläserensemble weihnachtliche Bläsermusik aus vier Jahrhunderten spielen. Der preisgekrönte Trompeter und sein Ensemble, das sich aus Musikern des Gewandhausorchesters und der Staatskapelle Dresden zusammensetzt, präsentieren unter anderem bekannte Kompositionen über Themen wie “Es ist ein Ros’ entsprungen” oder “Vom Himmel hoch”.

Ein weiteres Weihnachtnachtskonzert wird am Freitag, den 20. Dezember ab 19.30 Uhr im Audimax von den Odeon Concerten veranstaltet. Die Chorgemeinschaft Neubeuern und das von Enoch zu Guttenberg dirigierte Orchester der Klangverwaltung werden das festliche Weihnachtsoratorium (I-IV) von Johann Sebastian Bach präsentieren. Zwischen den feierlichen Eröffnungs- und Schlusschören (”Jauchzet, frohlocket!”) finden sich die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in Rezitativen sowie Weihnachtschoräle und Arien.
Mit diesem feierlichen Konzert schicken die Odeon Concerte das Regensburger Publikum in die Weihnachtstage und den Jahreswechsel, um es im kommenden Jahr mit weiteren hochrangigen Musikern wieder begrüßen zu können.
Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, kann eines der neuen Odeon-Weihnachtspakete verschenken. Vier attraktive Konzertpakete hat der Veranstalter dafür geschnürt. Neben den “Jungen Klavierwundern”, den “Großen Symphonikern” und den “Klangzauberern” sind auch “Starlegenden” im Verbund erhältlich.

Mehr Infos und Kartenreservierungen unter:
www.odeon-concerte.de

Sol Gabetta spielte im Regensburger Audimax

9. Mai 2012 sgruen Keine Kommentare

Weltklasse-Cellistin verzauberte das Regensburger Publikum

(Sigrid Grün)

Bereits mit zehn Jahren hat die gebürtige Argentinierin Sol Gabetta ihren ersten Wettbewerb gewonnen. Mittlerweile gehört sie zu den renommiertesten Cellisten der Welt und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen.
Am vergangenen Samstag präsentierte sie gemeinsam mit dem BBC Philharmonic Orchestra (Dirigent: Juanjo Mena) Schuberts Sinfonie No. 5, Schumanns Cellokonzert und Elgars Enigma-Variationen.

Dabei zeigte die junge Musikerin gewaltige Präsenz und Leidenschaft. Ihre Ausstrahlung und Natürlichkeit machen die 30-Jährige besonders sympathisch. Während des Konzerts in Regensburg vermochte sie es, eine Nähe zum Publikum zu schaffen und hervorragend mit dem Orchester zu kommunizieren.
Besonders Schumanns Cellokonzert war geprägt vom gelungenen Dialog - u.a. durch Blickkontakt mit den Musikern - zwischen Gabetta und dem Orchester.
Beeindruckend war auch der kräftige Klang des Violoncellos. Auch die höchsten Töne waren bei diesem Stück, das alle Lagen des Cellos umspannt, absolut klar und stark hörbar, bei den tiefsten Tönen gab es kein “Gebrumme”.

Während Schuberts Sinfonie No. 5 und Schumanns Cellokonzert eher erfrischend, leicht und tänzerisch waren, wirkten Elgars Enigma-Variationen bombastisch. Es kam viel Schlagwerk zum Einsatz und auch viele Bläser - insbesondere das tiefe Blech dominierte. Sowohl das Klarinetten- als auch das Cello-Solo überzeugten auf ganzer Linie.

Sol Gabetta und das BBC Philharmonic Orchestra bescherten dem Regenburger Publikum einen absolut gelungenen und abwechlsungsreichen Konzertabend.

Informationen zu den weiteren Odeon Concerten in Regensburg sowie Karten gibt es wie immer unter:

www.odeon-concerte.de

Konzert-Tipp: Weltstar Sol Gabetta kommt nach Regensburg

2. Mai 2012 sgruen Keine Kommentare

Weltklasse Cellistin und das BBC Philharmonic Orchestra spielen im Audimax

(Sigrid Grün)

Am kommenden Samstag gibt es wieder ein Konzertereignis der ganz besonderen Art in Regensburg: Die derzeit gefragteste Cellistin der Welt spielt im Rahmen der Odeon Concerte gemeinsam mit dem renommierten BBC Philharmonic Orchestra im Audimax der Universität. Genauso strahlend wie es ihr Vorname verspricht (span. sol = Sonne), ist die 30-jährige Argentinierin auch! Im Wechsel mit Martin Grubinger moderiert sie das sonntägliche Musikmagazin KlickKlack im Bayerischen Fernsehen. Mit ihrem über 200 Jahre alten Guadagnini-Cello wird sie am kommenden Samstag das Regensburger Publikum verzaubern.
Zu hören ist dann Schumanns Cellokonzert, sowie zwei Werke der Orchester-Romantik: Schuberts 5. Sinfonie und Elgars “Enigma-Variationen”.

Sol Gabetta als Moderatorin, 2009 (Foto: A. Savin)

Sol Gabetta als Moderatorin, 2009 (Foto: A. Savin)

Weitere Informationen und Karten gibt es wie immer unter:

www.odeon-concerte.de

Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis spielten im Regensburger Audimax

21. März 2012 sgruen Keine Kommentare

Ein unvergesslicher Konzertabend

(Sigrid Grün)

Es war das Konzert-Highlight der Saison: Die weltweit bekannte Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter spielte gemeinsam mit Lambert Orkis (Klavier) im Regensburger Audimax. Der Saal war voll und die beiden Musiker bescherten dem Publikum einen unvergesslichen Konzertabend.
Gespielt wurde zunächst Mozarts Sonate für Klavier und Violine in G-Dur (KV 379), die - im Gegensatz zu den anderen fünf Sonaten innerhalb des “Opus II” - nicht drei sondern nur zwei Sätze aufweist.
Im Anschluss wurde Franz Schuberts Fantasie für Klavier und Violine in C-Dur (D 934) dargeboten.
Nach der Pause waren Witold Lutoslawskis Partita für Violine und Klavier und Camille Saint-Saens Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier in d-Moll (op.75) zu hören.

Das Publikum zeigte sich begeistert von der Leistung der beiden Musiker, die perfekt harmonierten. Das Zusammenspiel wirkte oft wie eine Unterhaltung zweier außergewöhnlicher “Gesprächspartner”.
Anne-Sophie Mutter ist ein Star - sie spielt in allen großen Konzerthäusern der Welt, in diesem Jahr sogar in Australien - und doch hat sie eine Ausstrahlung, die nichts Überhebliches oder Übertriebenes an sich hat.
Das Regensburger Publikum lauschte atemlos der meisterhaften Leistung der beiden Musiker und belohnte sie mit einem ausführlichen Applaus, der Mutter und Orkis auch noch die zwei Zugaben - Ravel und Brahms - entlockte.
Man kann die Veranstalter zu diesem rundum gelungenen Konzertabend nur beglückwünschen!

Das nächste große Konzertereignis im Rahmen der Regensburger Odeon Concerte findet schon nächste Woche statt. Am Freitag, 29. März wird Enoch zu Guttenberg u.a. Beethovens Neunte dirigieren.

Weitere Informationen und Karten gibt es wie immer unter:

www.odeon-concerte.de

Konzert-Highlight: Anne-Sophie Mutter bei den Odeon Concerten

18. März 2012 sgruen Keine Kommentare

Deutsche Stargeigerin spielt im Regensburger Audimax

(Sigrid Grün)

Morgen wird Anne-Sophie Mutter ab 20:00 Uhr im Rahmen der Odeon Concerte im Regensburger Audimax spielen. Begleitet wird die Ausnahmemusikerin und Besitzerin zweier Stradivari-Violinen von Lambert Orkis (Klavier).
Das Regensburger Publikum kann sich auf Mozarts Violinsonate in G-Dur (KV 379), Schuberts Fantasie in C-Dur, Lutoslawskis Partita (Anne-Sophie Mutter gewidmet) und Saint-Saens Violinsonate Nr. 1 freuen.

Weitere Informationen und Karten gibt es wie immer unter:
www.odeon-concerte.de

Kit Armstrong spielte im Regensburger Audimax

18. Januar 2011 sgruen Keine Kommentare

Ein Wunderkind zu Gast in der Domstadt

(Sigrid Grün)

Gerade mal 18 Jahre alt ist Kit Armstrong, das “Wunderkind” mit außerordentlichen musikalischen, mathematischen, naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fähigkeiten. Mit fünf Jahren nahm er bereits sein Kompositions- und Klavierstudium auf, mit sieben immatrikulierte er sich an der Chapman University of California, als Jugendlicher spielte er in der New Yorker Carnegie Hall - und am vergangenen Freitag im Regensburger Audimax.

Einer seiner Lehrer, der weltweit bekannte österreichische Pianist und Essayist Alfred Brendel, bezeichnete Armstrong als “die größte musikalische Begabung, der ich in meinem Leben begegnet bin.”
Im vollen Audimax der Universität Regensburg spielte das junge Ausnahmetalent Johann Sebastian Bachs Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542 in der Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt, Liszts Variationen über “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen” über das Thema aus dem ersten Satz der Bach-Kantate BWV 12 sowie Bachs Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll (BWV 903), das vermutlich ein Stück “Trauerarbeit in Tönen” war, das Bach vielleicht anlässlich des Todes seiner ersten Frau Maria Barbara im Sommer 1720 komponiert hatte.

Besonders begeistert reagierte das Publikum, als Armstrong das letzte Stück in deutscher Sprache ankündigte. Für sein sprachliches und natürlich sein musikalisches Talent wurde der Pianist und Komponist entsprechend mit anhaltendem Applaus belohnt.
Ein Konzerterlebnis, das einem eindrucksvoll vor Augen geführt hat, welche Begabungen in dem jungen Amerikaner stecken.

Odeon Concerte 2011

16. Dezember 2010 sgruen Keine Kommentare

Konzertkarten verschenken!

(Sigrid Grün)

Wer noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk ist, sollte überlegen, ob Karten für die Odeon Concert-Reihe das Richtige sein könnten. Ab Januar kann man in Regensburg wieder weltklasse Musiker in Regensburg erleben.
Am 14. Januar wird es einen Klavierabend mit dem “Wunderkind” Kit Armstrong geben, am 29. Januar dirigiert Zubin Mehta das Orchester des Maggio Musicale Fiorentino und am 3. Februar wird Murray Perahia auf dem Klavier zu hören sein.
Über diese und weitere Veranstaltungen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.

Eine Übersicht und Karten gibt es wie immer unter:
www.odeon-concerte.de

Cd- und Veranstaltungstipp: HK Gruber und Martin Grubinger

8. Februar 2010 sgruen Keine Kommentare

“Das Worrrrrrt ist schon Musik”

(Sigrid Grün)

Der Wiener Komponist und ehemalige Sängerknabe Heinz Karl Gruber beweist mit den Stücken auf der Cd Zeitstimmung eindrucksvoll, wie pointiert und wunderbar eigenwillig zeitgenössische Musik sein kann.
Rough Music, Zeitstimmung und Charivari heißen die drei hier eingespielten Werke und allen wohnt ein unvergleichlicher Zauber inne.

Rough Music (Raue Töne) entstand Anfang der 80er Jahre. Gruber sollte im Auftrag des ORF ein Schlagzeugkonzert für den ersten Solopauker des ORF-Symphonieorchesters, Gerald Fromme, komponieren. Vor das Problem gestellt, dem Schlagzeug eine angemessene Stimme zu verleihen, entschloss er sich dazu, den Solisten als “Vorsitzenden eines Ensembles” einzusetzen. Im Rahmen der Arbeit an seinem Orchesterstück Charivari (ebenfalls auf dieser Cd) stieß Gruber auf den französischen Brauch des ‘Charivari’, einen Rügebrauch, mit dessen Hilfe soziale Verstöße einst sanktioniert wurden. Vor dem Haus des Missetäters wurde Krach gemacht, Kochtopfdeckel und Zinnservierbretter wurden aneinander geschlagen, Katzen zum Kreischen gebracht (daher auch die deutsche “Katzenmusik”). Der Brauch gelangte über Frankreich als “Shivaree” nach Kanada und Louisiana, nach England als “Rough Music” und wurde im Baskenland (vermutlich lautmalerisch) als “Toberac” bezeichnet. In Anlehnung an den Exportschlager “Katzenmusik” nannte HK Gruber die Sätze des Schlagzeugkonzertes auch “Toberac”, “Shivaree” und “Charivari”.

Das zweite Werk, Zeitstimmung, ist eine ungemein faszinierende Vertonung von 13 Gedichten H.C. Artmanns. Die Texte sind verwirrend und erhellend, sinnlich und verspielt, absurd und voller Poesie. Dem Zyklus wird musikalisch eine einzige Zwölftonreihe zu Grunde gelegt, die allerdings manchmal auch durchbrochen wird.
Thematisch findet man hier eine Vielzahl unterschiedlichster Bereiche ausgeleuchtet, von Himmel durch die Welt des fetten Grafen, der das Nordlicht verschachert, zur Hölle. Auch wenn die Texte zunächst witzig klingen mögen, so sind sie doch eigentlich eher erschreckend in ihrem Anliegen, die “Stimmung der Zeit” aufzugreifen.

Das letzte Stück, Charivari, war ursprünglich als Filmmusik konzipiert. David Drew, der New Music Director des Musikverlages Boosey and Hawkes veranlasste Gruber schließlich dazu, die Filmmusik zum Orchesterstück auszubauen. Er erkannte Anleihen bei Johann II Strauß’ (1825-99) Perpetuum Mobile-Thema (ebenfalls auf dieser Cd). Wie Strauß, der in diesem Stück den ewigen Tanz- und Vergnügungsreigen der Wiener Gesellschaft während der Ballsaison aufgreift, hat auch HK Gruber in seinem “österreichischen Journal für Orchester” (Untertitel) die österreichische Gesellschaft, vor allem im Hinblick auf den Umgang mit der eigenen Geschichte, thematisiert.

Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Kristjan Järvi hat die faszinierenden Werke des österreischischen Komponisten hervorragend realisiert. Besonders hervorzuheben ist die Leistung des jungen “Multipercussion Artists” Martin Grubinger, der eindrucksvoll beweist, welche Bedeutung dem Schlagzeug innerhalb eines Orchesters zukommen kann.

Wer den jungen österreichischen Ausnahmemusiker Grubinger live erleben möchte, hat am kommenden Donnerstag die glückliche Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Regensburger Odeon Concerte wird er seine Virtuosität als Percussionist im Audimax der Regensburger Universität unter Beweis stellen.

www.kultur-ostbayern.de

hk gruber, kristjan järvi, martin grubinger (Komponist; Dirigent; Schlagzeug)
Zeitstimmung
www.KlassikCenterKassel.de
79 Minuten

Alison Balsom lässt im Regenburger Audimax ihre Trompete singen

13. Dezember 2009 sgruen Keine Kommentare

Startrompeterin verzaubert Regensburg

(Sigrid Grün)

Im Rahmen der Odeon Concerte kommen immer wieder Weltstars nach Regensburg. Diesmal handelte es sich um eine besonders junge und charmante Musikerin, die in diesem Jahr von sich reden machte: Alison Balsom, die gerade mal 31-jährige Trompeterin aus England, die bereits mit verschiedenen wichtigen Klassikpreisen ausgezeichnet wurde.

Gerade in der Vorweihnachtszeit konnte man also gespannt sein auf das Konzert einer Ausnahmekünstlerin, die gemeinsam mit den Dresdner Kapellsolisten unter anderem Trompetenkonzerte von Torelli, Albinoni und Neruda spielte.
Und man war als Zuhörer wirklich überrascht von der Virtuosität und Kraft des Trompetenspiels dieser jungen Frau. Das Konzert war entsprechend gut besucht, denn der Erfolg der blonden Künstlerin hat natürlich die Neugierde vieler Musikliebhaber geweckt. Balsom beherrschte das Laut/Leise-Spiel perfekt und verlieh dem Klang ihres Instruments eine unvergleichliche Brillanz.

Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung der Violinistin Susanne Branny, die in Vivaldis Winter als Solistin zu beeindrucken wusste.

Einziger Wermutstropfen nach diesem außergewöhnlichen Abend mit so überragenden Interpretationen verschiedener Werke: Das Kammerorchester konnte bei der Interpretation von Bachs Brandenburgischem Konzert Nr.1 leider nicht überzeugen. Nach den Leistungen von Balsom und Branny lag die Latte allerdings auch sehr hoch.

Alles in allem ein sehr gelungener Konzertabend, der besonders gut in die Vorweihnachtszeit gepasst hat.